Angriff und Verteidigung

Angriff und Verteidigung, Stadtmauer Bad Münstereifel Autor: Heinz Zanger Dargestellt werden exemplarisch Waffen, Hilfsmittel und Maschinen der ersten 300 Jahre nach Fertigstellung der Stadtmauer. Halbschalenturm, Wallgrabenzone, Kontermauer (Funktion: Der Angreifer musste eine ca. 3 – 4 m hohe Mauer überwinden, um sich der Stadtmauer zu nähern. Hierbei war er die Pfeilen und Bolzen der Verteidiger… Weiterlesen Angriff und Verteidigung

Bad Münstereifel

Bad Münstereifel gilt als mittelalterliches Kleinod mit nahezu vollständig erhaltener restaurierter Stadtmauer. Neben den rund 6.000 Einwohnern im Kernort leben weitere rund 13.000 Einwohner in den dazugehörigen 51 Orts­teilen und Weilern.[2] Bad Münstereifel ist Erholungsort, insbesondere für die Bewohner der Ballungsräume Köln, Bonn, Düsseldorf und Ruhrgebiet. Seit 1974 ist Bad Münstereifel „staatlich anerkanntes Kneippheilbad“.

Burg Münstereifel

Burg, Stadtmauer Bad Münstereifel Autor: Heinz Zanger Stichworte: Angeblicher Baubeginn 1272, zuerst erwähnt 1317, demnach war die Burg schon einige Jahrzehnte vor Baubeginn der Stadtmauer fertig gestellt; von Türmen bewehrte, unregelmäßige Viereckanlage mit Zugang an der abgerundeten südlichen Schmalseite; diente ab Mitte des 14.Jh. bis zur Zerstörung 1689 als Sitz der Jülichschen Amtmänner; Zerstörungen durch… Weiterlesen Burg Münstereifel

Chronik 1881

Gründung des Verschönerungsvereins zu Münstereifel am 21. Mai. Vorsitzender. Apotheker Franz Maria Ferdinand Stephinsky. Ziel des Vereins: Verschönerung der Stadt und Umgebung durch Anlage von Spazierwegen, Aufstellung von Ruhebänken, Anlage von Beeten. (Protokollbuch I, künftig zitiert: Prot. I)

Chronik 1890

Der Verschönerungsverein schließt sich am 9. Juli dem 1888 gegründeten Eifelverein an. Die Ziele des Eifelvereins werden in den Statuten des Verschönerungsvereins aufgenommen, 22 Personen werden Mitglieder des Eifelvereins. Am 10. November legt Apotheker Stephinsky den Vorsitz nieder. Sein Nachfolger wird Konviktspräses Johannes Wirtz. (Briefe/Akten II, künftig zitiert: Briefe II) Der Verein nennt sich „Verschönerungsverein“… Weiterlesen Chronik 1890

Chronik 1891

Der Vorstand bedauert, dass der Bürgermeister Wilhelm Roth dem Verein nur geringes Interesse entgegenbringt, obwohl die Tätigkeit des Vereins in „hervorragendem Sinn städtisch“ sei. Der Vorsitzende des Hauptvereins fragt an, ob im kommenden Jahr in Münstereifel eine Generalversammlung abgehalten werden könne (Briefe II/Prot. I).

Chronik 1892

Das „historisch denkwürdige Kreuz“ an der Nöthener Straße („Franzosenkreuz“) wird durch den Verschönerungsverein stilgerecht ausgebessert (Prot. I/Briefe I). Zum schutz der Singvögel richtet der verein Futterplätze ein (Prot. I). Alle Bemühungen des Vereins, eine Postkutschenverbindung zum Ahrtal (Schuld – Dümpelfeld) einzurichten, werden von der Oberpostdirektion als unnötig abgelehnt (Prot. I).

Chronik 1893

Der historische Verein für den Niederrhein tagt am 17. Mai auf der Burg. Der Verschönerungsverein übernimmt Führungen durch die Sehenswürdigkeiten der Stadt (Briefe. I). Gymnasialdirektor Dr. Schreins verhandelt im Auftrag des Vereins mit den Grafen von Hulot wegen des Wiederaufbaus der Burg (Prot. I). Wer Schädiger oder Zerstörer der vom Verein aufgestellten Ruhebänke anzeigt, erhält… Weiterlesen Chronik 1893

Chronik 1894

Apotheker Stephinsky  beantragt in der Hauptversammlung die Pflasterung der Kölner Straße (Provinzialstraße) vom Werther Tor zum Bahnhof, die Säuberung des Heisterbacher Tors und des alten Kirchhofs an der Pfarrkirche (Prot. I).

Chronik 1895

Der Vorstand erwägt den Austritt aus dem Eifelverein, „da die Förderung, welche der hiesige Zweigverein vom Hauptverein erwartet hatte, sich nicht verwirklichen läßt“ (Prot. I).