Angriff und Verteidigung

Angriff und Verteidigung, Stadtmauer Bad Münstereifel Autor: Heinz Zanger Dargestellt werden exemplarisch Waffen, Hilfsmittel und Maschinen der ersten 300 Jahre nach Fertigstellung der Stadtmauer. Halbschalenturm, Wallgrabenzone, Kontermauer (Funktion: Der Angreifer musste eine ca. 3 – 4 m hohe Mauer überwinden, um sich der Stadtmauer zu nähern. Hierbei war er die Pfeilen und Bolzen der Verteidiger … Weiterlesen …

Burg Münstereifel

Burg, Stadtmauer Bad Münstereifel Autor: Heinz Zanger Stichworte: Angeblicher Baubeginn 1272, zuerst erwähnt 1317, demnach war die Burg schon einige Jahrzehnte vor Baubeginn der Stadtmauer fertig gestellt; von Türmen bewehrte, unregelmäßige Viereckanlage mit Zugang an der abgerundeten südlichen Schmalseite; diente ab Mitte des 14.Jh. bis zur Zerstörung 1689 als Sitz der Jülichschen Amtmänner; Zerstörungen durch … Weiterlesen …

Glossar

Abwurferker Öffnungen in und an Stadttoren, Wehrtürmen etc. , meistens auch mit schrägen Schütten versehen, die es dem Verteidiger aus der Deckung heraus erlauben, Steine oder Flüssigkeiten auf am Mauerfuß befindliche Angreifer zu werfen oder zu schütten. Fallgitter Burgtores dienten außer den Torflügeln auch das Fallgitter, auch „Rechen“ genannt, und die Zugbrücke. Das Fallgitter ist … Weiterlesen …

Heisterbacher Tor

Heisterbacher Tor in der Südmauer, Stadtmauer Bad Münstereifel Autor: Heinz Zanger Stichworte: 1470 noch „Heysterbacher Portzen“ genannt, ist das zweite Stadttor in der Südmauer mit Anschluss an das damalige übergeordnete Wegesystem zum Rurtal nach Heimbach und Nideggen, jeweils zu den dortigen Jülicher Burgen; mit Ausnahme der Durchfahrt und Teilen des darüber befindlichen Geschosses wurde das … Weiterlesen …

Johannistor

Das Johannistor in der Ostmauer, Stadtmauer Bad Münstereifel Autor: Heinz Zanger Stichworte: 1473 noch als „sent Johans porzen“ bezeichnet, bis auf den fehlenden ursprünglichen Zinnenkranz und dem später hinzugefügten Dachausatz sind kaum Veränderungen erfolgt; durch den Bau der Umgehungsstraße wurde allerdings die ehemalige Grabenzone weitgehend verändert; man kann davon ausgehen, dass an diesem Standort schon … Weiterlesen …

Mauer

Die Mauer, Stadtmauer von Bad Münstereifel Autor: Heinz Zanger Hinweise zum Mauerwerksbau Stichworte: In drei Abschnitten hergestellt; im Anschluss an die Errichtung der Burg ab Ende des 13. Jh. bis Ende des 14. Jh.; mehrere Teilzerstörungen und im Zuge der Verwüstung der Burg 1689 auch Brandschatzung der 4 Tore; im 19. Jh. Vernachlässigung und teilweise … Weiterlesen …

mitteralterliche Bautechnik

Stadtmauer Münstereifel, mitteralterliche Bautechnik, Stadtmauer Bad Münstereifel Autor: Heinz Zanger Mauerlöcher, Auflager für horizontale Gerüsthölzer (für nachfolgende Reparaturen blieben diese Maueröffnungen meist unverschlossen, s. Süd- und Nordmauerabschnitte. (Rot) Typische Seilbefestigung am Gerüst (bis ins 20. Jh. gebräuchlich). (Gelb) Gerüstständer, Sicherung durch Stein – verkeiltes Bodenloch Mörtelmischung, Mörteltransport in der Tragmulde, Steintransport mit einer über Muskelkraft … Weiterlesen …

Quellennachweis

Verwendete Literatur für den Stadtmauerrundgang [ 1 ] Binding, Günther „Der mittelalterliche Baubetrieb in zeitgenössischen Abbildungen“ Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, 2001. [ 2 ] Bekringer A. und Freck F. „Das Mauerbuch“ Otto Maier Verlag Ravensburg, 1953. [ 3 ] Viollet-le-Duc, M. „Dictionaire Raisonné de l’Architekture Française du XI. au XVI. Siècle” Editeur: A. Morel, Paris 1868, … Weiterlesen …

Stadtmauerdetails

Stadtmauerdetails, Stadtmauer Bad Münstereifel Autor: Heinz Zanger       Schartenübersicht, Schema, der in der Stadtmauer von Münstereifel verbauten Scharten, Rot-umrandet hauptsächlich verwendete Scharte, modernisierte Armbrustscharte, Einhak-Querholz für Hakenbüchsen.     links: Schießkammer und rechts: Schartenaussparung in einer Wehrmauer, Armbrustscharte im Grundriss und in der Ansicht, Spannvorrichtung für Sehnen mittelschwerer Armbrüste, Handhabung der Spannvorrichtung, Deckung … Weiterlesen …

Steinfelder Tor

Glossar

Heutiger stadtseitiger Burgzugang über eine Erftbrücke. Das Steinfelder Tor wurde Ende des 19.Jh. als ehemaliges Zugangstor zum „Steinfelder Hof“ genutzt und von dort an den heutigen Ort versetzt.