{"id":1852,"date":"2015-05-14T16:20:48","date_gmt":"2015-05-14T16:20:48","guid":{"rendered":"http:\/\/unser-quartier.de\/habitare-secum\/?page_id=1852"},"modified":"2015-05-14T16:46:27","modified_gmt":"2015-05-14T16:46:27","slug":"die-wirren-und-die-folgen-des-krieges","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/unser-quartier.de\/habitare-secum\/lebenserinnerungen\/kindheit-und-jugend\/die-wirren-und-die-folgen-des-krieges\/","title":{"rendered":"Die Wirren und die Folgen des Krieges"},"content":{"rendered":"<h1>KINDERLANDVERSCHICKUNG<\/h1>\n<hr \/>\n<h1>AUFWACHSEN BEI PFLEGEELTERN <em>ODER<\/em>:\u00a0<a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/habitare-secum\/2015\/03\/fluechtlingskinder-waren-meine-freundinnen\/\">Fl\u00fcchtlingskinder waren meine Freundinnen<\/a><\/h1>\n<p>Wir schrieben das Jahr 1944, mitten im 2. Weltkrieg. Die Bombenangriffe auf Essen fielen in immer k\u00fcrzeren Zeitabst\u00e4nden, da brachten mich meine Eltern, weil ich st\u00e4ndig erk\u00e4ltet war und oft Mandelentz\u00fcndungen hatte, zu Pflegeeltern nach Schoningen im Solling am Harz.<\/p>\n<hr \/>\n<h1>FLUCHT AUS DEM RUHRGEBIET ZUM KRIEGSENDE <em><strong>ODER<\/strong><\/em>: <a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/habitare-secum\/2013\/09\/die-reise-meines-lebens-2\/\">Die &#8222;Reise&#8220; meines Lebens<\/a><\/h1>\n<p>Wegen der schlimmen Erfahrungen aus den Bombenangriffen auf unsere Heimatstadt Duisburg, insbesondere dem Dreifachangriff vom 14.\/15. Oktober 1944, der als schwerster Luftangriff, der jemals auf eine einzige Stadt bis dahin erfolgte, hatte sich unsere Mutter um eine Evakuierung in weniger luftgef\u00e4hrdete Gebiete bem\u00fcht. Meine \u00e4lteste Schwester war dienstverpflichtet bei der Deutschen Kriegsmarine im heutigen Schleswig- Holstein, und meine zweit\u00e4lteste Schwester befand sich damals mit 15 Jahren in der Kinderlandverschickung in Oberschlesien. Wir, meine Mutter und ich, wurden am 8. Januar 1945 zur Niederlausitz in den Raum Sorau, heute zu Polen geh\u00f6rig, verschickt.<\/p>\n<hr \/>\n<h1>SCHULZEIT IM KRIEG: <a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/habitare-secum\/2014\/05\/meine-schulzeit-von-1944-bis-1953\/\">Meine Schulzeit von 1944 bis 1953\u00a0<\/a><\/h1>\n<p>W\u00e4hrend des 2. Weltkrieges, M\u00e4rz 1944, brachten meine Eltern mich aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden in den\u00a0<em>Solling\u00b9<\/em>\u00a0am Harz zu Pflegeeltern. Zu dem Zeitpunkt war ich noch keine 6 Jahre alt.<\/p>\n<p>Nach den Sommerferien, ich glaube es war September 1944, wurde ich im Solling in einer Dorfschule eingeschult. Wir waren mit 8 Jahrg\u00e4ngen in einer Klasse. Vor uns stand ein 75-j\u00e4hriger, l\u00e4ngst pensionierter Lehrer und teilte uns mit, alle Lehrer auch Junglehrer seien an der Front, und deswegen konnte noch kein Unterricht stattfinden. Das hie\u00df also: Kaum waren wir eingeschult, wurden wir schon wieder ausgeschult. F\u00fcr uns als die Kleinsten war es eigentlich gar nicht so unangenehm.<\/p>\n<hr \/>\n<h1>VERSCHLEPPt MIT 15 JAHREN AUS SCHLESIEN\u00a0<em>ODER:<\/em>\u00a0<a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/habitare-secum\/2014\/03\/auf-dem-weg-in-die-ukraine\/\">Auf dem Weg in die Ukraine<\/a><\/h1>\n<p>Ja dann wurden wir auf dem\u00a0<i>Deminium<\/i>\u00a0in Knechtekammern eingesperrt, und dann wurden einige verh\u00f6rt, wir haben das in den Nebenr\u00e4umen geh\u00f6rt, wie Geschrei, Gest\u00f6hne. Ja, da wurden diejenigen geschlagen und misshandelt. Die wollten ja SS-Leute und Parteigenossen. Da haben wir so gedacht, jetzt bist du bald dran zum Verh\u00f6r. Aber dazu kam es nicht, die haben uns runter gef\u00fchrt wieder, in einen gro\u00dfen Pferdestall, der war ja leer, da wurden wir reingetrieben. Da waren schon die M\u00e4nner und Jungs aus dem Nachbarort da, u. a. auch mein Onkel Max, meiner Mutters Zwillingsbruder, aus\u00a0<i>Selbnitz.<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KINDERLANDVERSCHICKUNG AUFWACHSEN BEI PFLEGEELTERN ODER:\u00a0Fl\u00fcchtlingskinder waren meine Freundinnen Wir schrieben das Jahr 1944, mitten im 2. Weltkrieg. Die Bombenangriffe auf Essen fielen in immer k\u00fcrzeren Zeitabst\u00e4nden, da brachten mich meine Eltern, weil ich st\u00e4ndig erk\u00e4ltet war und oft Mandelentz\u00fcndungen hatte, zu Pflegeeltern nach Schoningen im Solling am Harz. FLUCHT AUS DEM RUHRGEBIET ZUM KRIEGSENDE ODER: &#8230; <a title=\"Die Wirren und die Folgen des Krieges\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/habitare-secum\/lebenserinnerungen\/kindheit-und-jugend\/die-wirren-und-die-folgen-des-krieges\/\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Die Wirren und die Folgen des Krieges\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":27,"featured_media":0,"parent":1088,"menu_order":3,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1852","page","type-page","status-publish"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/habitare-secum\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1852","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/habitare-secum\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/habitare-secum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/habitare-secum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/27"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/habitare-secum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1852"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/habitare-secum\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1852\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/habitare-secum\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1088"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/habitare-secum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}