Wegweiser 50plus neu aufgelegt

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Pressemitteilung der Stadt Kamp-Lintfort

Mittwoch, 16. Juli 2008

Wegweiser 50plus neu aufgelegt.
Broschüre zu Angeboten für Senioren

Im Zusammenhang der Altenhilfeplanung der Stadt Kamp-Lintfort „Älter werden in Kamp-Lintfort – Lebensqualität im Miteinander der Generationen“ ist jetzt der Wegweiser 50plus neu aufgelegt worden. Auf 70 Seiten bietet der Wegweiser eine Fülle von Informationen zu Aktivitäten und Beteiligungsmöglichkeiten in Kamp-Lintfort für die Generation 50plus. Die Palette reicht dabei von Freizeitangeboten und Seniorenaktivitäten in den Stadtteilen bis hin zu Sport, Bildung und Kultur. Gleichzeitig enthält der Wegweiser aber auch alle wichtigen Hineise zu Unterstützungs- und Hilfeleistungen für besondere Lebenslagen alter und hochbetagter Menschen.

Der Wegweiser 50plus soll eine Orientierungshilfe und ein aktiver Begleiter sein, so Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt in seinem Vorwort. Die Broschüre liegt für Interessierte im Rathaus und künftig an vielen öffentlichen Orten in Kamp-Lintfort zum Mitnehmen bereit.

Vorstellung Wegweiser 50 Plus 2008
Herausgabe des neuen „Wegweiser 50 plus“

Im Rahmen der Präsentation des Wegweisers durch den Ersten Beigeordneten Dr. Christoph Müllmann und Berater Dieter Zisenis, der mit der Altenhilfeplanung der Stadt Kamp-Lintfort beauftragt ist, wurden auch die weiteren Aktivitäten für das zweite Halbjahr vorgestellt:

Aktivitäten im 2. Halbjahr

Der Ka-Li-Geisbruchtreff 50plus wird seine Arbeit mit etwas veränderten Öffnungszeiten fortsetzen. Der Treff in den Räumen des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses auf der Geisbruchstraße ist ab 11. August immer montags und freitags von 9:30 bis 12 Uhr und am Mittwoch von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Jeden Donnerstag um 16 Uhr ist Treffpunkt an der Kreuzkirche für eine maximal 30 Kilometer lange Fahrradtour. Freitags stehen Experten im Treff für alle Fragen rund um Computer und Handy zur Verfügung. Nach den Ferien sollen neue Gruppen initiiert werden: Fremdsprachenkenntnisse auffrischen – Walken – Theaterbesuche außerhalb von Kamp-Lintfort einschließlich der Organisation eines Fahrdienstes. Der nächste Runde Tisch für das Netzwerk Geisbruch trifft sich am Mittwoch, 13. August um 15 Uhr im Ka-Li-Geisbruchtreff.

Austausch und neue Ideen

Die Aktiven des Runden Tisches für das Netzwerk Lintfort/Stadtkern haben beim letzten Treffen – dieses Mal im Vereinsheim des TSV Türkiyemspor – ihre Erfahrungen mit Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern auf den Marktplätzen auf dem Rathausvorplatz und auf dem Marktplatz in der Alt-Siedlung ausgetauscht. Häufig wurde dabei von den Gesprächspartnern beklagt, dass es zu wenig Seniorenangebote an Wochenenden gäbe. Ebenso wurden Tanzveranstaltungen für Ältere vermisst. Der Runde Tisch Lintfort/Stadtkern trifft sich wieder am Montag, 25. August, 15 Uhr im Cafe „Schwarzer Diamant“ auf der Friedrich-Heinrich-Allee. Dann sollen weitere Aktivitäten geplant werden. Die Mitglieder des Runden Tisches möchten gern erreichen, dass vor allem auch zurückgezogen lebende ältere Menschen auf die vielfältigen Aktivitäten und Beteiligungsmöglichkeiten aufmerksam werden. „Dies gelingt vor allem durch persönliche Ansprache“, sagt Anneliese Bendow, eine der Aktiven: „Mit einer Dame, die ich auf dem Markt kennengelernt habe, verabrede ich mich jetzt immer regelmäßig zu einem Besuch im Don-Bosco-Haus, der Begegnungsstätte 50 Plus der Katholischen Kirchengemeinde.

Weiterentwicklung der Altenhilfe

Am Dienstag 19. August ist das nächste Treffen der professionellen Dienstleister im Bereich der Altenhilfe geplant. Im Rahmen dieses Forums aus Vertretern der Wohlfahrtsverbände, der Altenhilfeeinrichtungen und Beratungsdienste, der privaten Anbieter und weiterer Akteure wird beraten, wie die vorhandenen Unterstützungs- und Hilfeangebote in Kamp-Lintfort gegebenenfalls weiterentwickelt werden müssen.

Am Sonntag, 26. Oktober laden die Erwachsenenbildungsanbieter in Kamp-Lintfort zu einem Drei-Generationen-Mitmachtag in das Schulungszentrum der RAG BILDUNG ein. Dieser Tag bietet Gelegenheit, dem Miteinander von Jung und Alt auf die Spur zu kommen und Ideen für ein gelingendes Zusammenleben zu entwickeln.

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Rolf Mohr

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