Bingo im Festsaal: ein Erfahrungsbericht

Neulich trieb mich die Neugierde in den Festsaal. Viel hatte ich gehört vom Bingo, das hier jeden Dienstag um 15 Uhr beginnt. Jetzt wollte ich es wissen. Mehr als 50 Menschen warteten an den Tischen auf den Beginn, vor sich Kärtchen mit drei Reihen Nummern und einer Handvoll Knöpfe. Auf der Bühne SBK-Mitarbeiterin Natascha Mark mit der Nummerntrommel vor sich. Die Regeln waren nicht schwer zu verstehen. Stand eine der Zahlen, die sie nach und nach aus der Trommel zog, auf meinem Kärtchen, konnte ich sie mit einem Knopf belegen. Wer als erster eine Zahlenreihe komplett hatte, rief Bingo und gewann ein Täfelchen Schokolade. Gespannt verfolgten die Seniorinnen und Senioren die Ziehung genauso wie ich. Schnell hatte ich meine ersten Knöpfe platziert. Es lief gut. Doch dann tönte das erste „Bingo“ durch den Saal, schnell gefolgt vom zweiten. Als die drei Reihen jeweils durch waren, ging es mit dem „Super-Bingo“ weiter. Jetzt galt es, wer als erster alle Zahlen getroffen hatte. Der- oder diejenige wurde, da es der erste Dienstag im Monat war, „Bingo-König(in)“ und konnte neben Pralinen und Eierlikör auch Krone und Zepter in Empfang nehmen. Noch zwei weitere „Super-Bingo“-Runden folgten, dann waren alle Preise vergeben. Wie im Flug war eine Stunde vergangen. Ich hatte zwar nichts gewonnen, dafür aber einen vergnüglichen Nachmittag gehabt und nett mit meinen Tischnachbarinnen geplaudert. Freue mich schon auf das nächste Mal. Übrigens: Der erste Bingo-Nachmittag ist kostenlos (sonst 1 € pro Karte), zum Reinschnuppern sozusagen.

A. Krick

Jahrgang 1955, lebt seit 1999 in Riehl, verheiratet, als Journalistin freiberuflich seit 1998 für verschiedene Redaktionen und Institutionen tätig, hat 2011 die Website dein-riehl.de an den Start gebracht, organisiert seit 2012 eine jährliche Ausstellung Riehler Künstlerinnen und Künstler, war einige Jahre in der RIG im Vorstand aktiv.

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