Riehler Geschichte: Kirche am Zoo

In Riehl herrscht ein vielfältiges Gemeindeleben. Neben der evangelischen, der jüdischen und der katholischen Gemeinde gibt es noch die „Kirche am Zoo“.

Ursprünglich befand sich die evangelisch freikirchliche Gemeinde in der Dagobertstr. 13. Sie hatte dort ab 1907 ihren Sitz. 1937 wurde sie durch die Nationalsozialisten verboten. Durch den Bau der Nord-Südfahrt in den 1960er Jahren wurde das Haus abgebrochen. So musste sich die Gemeinde eine neue Bleibe suchen. Da diese Gemeinde ihre Mitglieder in ganz Köln hatte, musste ein Grundstück gefunden werden, das mit dem Auto und den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist. Die Gemeinde wurde in Riehl in der Boltensternstr. 37 fündig. Mit großer Eigenleistung wurde das Gebäude in den Jahren von 1961 bis 1965 fertig gestellt. Bereits im September 1963 konnte das Haus erstmalig für Gemeindezwecke genutzt werden und am 27.9.1963 wurde hier die Kölner Glaubenskonferenz abgehalten.

Alte Ansicht der Kirche am Zoo
Alte Ansicht der Kirche am Zoo (Foto: Peters)

Neben den Gottesdiensten bietet die Gemeinde auch weitere Aktivitäten für die Gemeindemitglieder, aber auch für die Riehler an, wie z.B. Flohmärkte, Filmvorführungen, Theater und gemeinsames Singen.

2012 benannte sich die Kirche um und hieß nunmehr knapp und griffig „Kirche am Zoo“ und als klares Kennzeichen wurde nach einem neuen Außenanstrich ein großes Kreuz auf die Fassade gemalt.

Kreuz der Kirche am Zoo
Kreuz der Kirche am Zoo (Foto: Jung)
J. Brokmeier

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