Wohnen

Am schönsten ist es doch zuhause, in der langjährigen Nachbarschaft, in den eigenen „vier Wänden“. Die meisten Menschen verspüren den Wunsch, auch im Alter in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben. Ein breites Angebot von unterstützenden Diensten und häuslicher Versorgung trägt dazu bei, diesen Wunsch zu erfüllen. Doch was, wenn die Wohnung selbst zum Problem wird? Die Treppe in die erste Etage, fehlende Handläufe oder ein Badezimmer, das nur über eine Badewanne verfügt – oft sind es äußere Umstände, die einen Verbleib in der eigenen Wohnung gefährden. In diesem Kapitel möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über Möglichkeiten und Maßnahmen geben, die ein längeres Wohnen in der eigenen Wohnung begünstigen.

Seniorengerechtes Wohnen

Kleiner Balkon mit Sonnenschirm und roten Blumen.
Foto: Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH

Der Wunsch vieler Menschen, auch im Alter in der eigenen Wohnung zu bleiben und die damit verbundenen Vorteile sind heute weit bekannt. Dementsprechend gibt es auch eine Vielzahl an Möglichkeiten, Barrieren abzubauen und den Wohnraum an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Teilweise ist auch eine finanzielle Förderung dieser Umbaumaßnahmen möglich. Über die Voraussetzungen der Förderung informieren zum Beispiel die Mitarbeiter des ‚wohn mobil‘, einer Beratungsstelle für Wohnraumanpassung und Wohnungswechsel. Auch für die Suche nach einer seniorengerechten Wohnung können Sie hier Unterstützung finden.

wohn mobil – Beratungsstelle für Wohnraumanpassung und Wohnungswechsel
PariSozial gGmbH
Mauritiussteinweg 36a
50676 Köln

Telefon: 0221 / 560 34 -0
Fax: 0221 / 560 34 -29
 wohn-mobil-koeln@parisozial.de

Ansprechpartner Wohnraumanpassung: Dietmar Frings
Telefon: 0221/56034-23, frings@parisozial.de

Ansprechpartnerin Wohnungswechsel: Linda Ströver
Telefon: 0221 / 560 34 – 12, stroever@parisozial.de

Der Umzug in eine seniorengerechte Wohnung stellt eine gute Alternative zum barrierefreien Umbau der eigenen Wohnung dar. Diese Wohnungen können im Stadtteil in üblichen Wohnhäusern eingestreut liegen. In speziellen Einrichtungen werden darüber hinaus oft auch speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtete Serviceangebote wie ein Hausnotruf, Mittagstischversorgung oder ambulante Pflegedienste direkt mit angeboten und können bei steigendem Unterstützungsbedarf auch später noch flexibel hinzugebucht werden.  Auch oft zusätzlich vorhandene Freizeitangebote machen diese Wohnform attraktiv.

In Riehl gibt es durch die Sozial-Betriebe-Köln und Sahle Wohnen eine große Zahl seniorengerechter Wohnungen. Die jeweiligen Ansprechpartner können Ihnen weiterhelfen und offene Fragen beantworten.

Wohnen mit Service
Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH
Boltensternstraße 16
50735 Köln

Ansprechpartner: Wolfgang Schug
Telefon: 0221 / 777 55 313
wolfgang.schug@sbk-koeln.de

495 Wohnungen zwischen 27 und 64 qm für Einzelpersonen bzw. Paare

 

Sahle Wohnen Kundencenter Köln-Buchheim
Gleiwitzer Straße 7
51065 Köln-Buchheim

Ansprechpartner: Stephan Plagemann
Telefon: 0221-6910796
Mobil: 0175-7221137
stephan.plagemann@sahle.de

Ca. 200 Wohnungen zwischen 43 und 67 qm für Einzelpersonen und Paare

 

Wohnberechtigungsschein (WBS)

Für den Einzug in viele Seniorenwohnungen ist ein Wohnberechtigungsschein eine zwingende Voraussetzung. Diesen können Sie beim Amt für Wohnungswesen der Stadtverwaltung Köln beantragen. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen sowie die Antragsdokumente finden Sie auch auf der Internetseite der Stadt Köln.

Stadtverwaltung Köln
Amt für Wohnungswesen
Ottmar-Pohl-Platz 1
51103 Köln

Telefon: 0221 / 221-24300

Öffnungszeiten:
Montag und Dienstag: 8.00 bis 12.00 Uhr
Donnerstag: 8.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 15.30 Uhr

 

Pflegeheime

Modernes Pflegeheim mit Blumen im Vordergrund.
Foto: Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH

Kommen ältere Menschen in der eigenen Wohnung nur noch schlecht alleine zurecht, bietet der Umzug in ein Pflegeheim eine gute Alternative. Hier können Seniorinnen und Senioren nicht nur Gemeinschaft erleben und neue Kontakte knüpfen, sondern gleichzeitig auch eine Vielzahl täglicher Angebote genießen. Geschultes Pflege- und Betreuungspersonal garantiert die notwendige Unterstützung im Alltag und versucht individuell auf die Wünsche des Bewohners so gut wie möglich einzugehen.

Im Rahmen der Kurzzeitpflege, beispielsweise wenn die Angehörigen verreist sind, ist es möglich, die Einrichtung unverbindlich kennenzulernen. Je nach Pflegestufe werden die Kosten hierfür teilweise von der Pflegeversicherung getragen.

Städt. Seniorenzentrum Köln-Riehl
Boltensternstraße 16
50735 Köln

Ansprechpartnerinnen: Martina Steinheuer und Juliane Held
Telefon: 0221 / 777 55 523

martina.steinheuer@sbk-koeln.de, juliane.held@sbk-koeln.de

603 vollstationäre Pflegeheimplätze (gerontopsychiatrisch und somatisch), Ein- und Zweibettzimmer, auch Kurzzeitpflegeplätze verfügbar.

 

Kurzzeitiges Wohnen

Bietet die eigene Wohnung nicht genug Platz für die Unterbringung auswärtiger Gäste, gibt es dafür im Stadtteil neben Hotels auch andere Lösungen. Bewohner des Städtischen Seniorenzentrums Riehl können für die kurzzeitige Unterbringung auf Gästezimmer zurückgreifen.

Städt. Seniorenzentrum Köln-Riehl
Boltensternstraße 16
50735 Köln

Ansprechpartnerin: Doris Schubert
Telefon: 0221 / 777 55 522
doris.schubert@sbk-koeln.de

Eine gute Alternative bietet die Jugendherberge Köln-Riehl. Anders als der Name erahnen lässt, können hier altersunabhängig Einzel-, Doppel- oder Familienzimmer gebucht werden.

Jugendherberge Köln-Riehl
DJH City-Hostel
An der Schanz 14
50735 Köln

Ansprechpartner: Steffen Minas
Telefon: 0221 / 976513-0
koeln-riehl@jugendherberge.de