OGV-Tagesfahrt: “Friedrich Engels und jüdisches Leben im Wuppertal”

Datum/Zeit
19. Sep 2021
09:00

Veranstaltungsort
Villa Römer, Haus der Stadtgeschichte
Routenplaner/Google-Maps

Kategorien

Schlagworte

Friedrich Engels, Führung, Judentum, Wuppertal


Die Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal, als erstes Ziel, ist eine Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus und ein jüdisches Museum sowie der einzige Lernort zur Geschichte des Nationalsozialismus im Bergischen Land. Sie befindet sich im Zentrum von Wuppertal-Elberfeld, genau dort, wo bis zur so genannten „Reichskristallnacht“ im November 1938 die Synagoge stand. „Tora und Textilien“ heißt die Ausstellung des Museums, die sich mit dem jüdischen Leben im Bergischen und Märkischen in Vergangenheit und Gegenwart beschäftigt. Zu sehen sind hier Objekte, Dokumente und Bilder zur Religion und Geschichte der Juden in Wuppertal und im Bergischen Land von den ersten Spuren bis in die Gegenwart.

Das Engels-Haus aus dem Jahre 1775 war eines der fünf Wohnhäuser, die die Familie Engels im ehemaligen Unterbarmer Bruch besaß. Es ist nicht das Geburtshaus von Friedrich Engels (1820–1895), das etwa 100 Meter östlich stand und im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Jedoch wuchs Engels in diesem Haus auf. Friedrich Engels Sen. (1796–1860) ist in diesem Haus geboren. Das Engels-Haus bildet heute zusammen mit dem Museum für Frühindustrialisierung das sogenannte Historische Zentrum. Es stellt ein idealtypisches Beispiel der bürgerlichen Bau- und Wohnkultur im Zeitalter der Frühindustrialisierung dar. Der besonderer Charakter des historischen Bauobjektes als ein begehbares Exponat, das dem Besucher authentische Einblicke verleiht, war Ziel der weitgehenden Rückführung des Gebäudes in seinen historischen Erbauungszustand. Die Dauerausstellung zu Leben und Werk von Friedrich Engels vermittelt einerseits Informationen über die Lebensgeschichte (Familie, Ausbildung, berufliche und private Lebensverhältnisse) des Friedrich Engels als Unternehmer und Praktiker modernen Wirtschaftshandelns und andererseits über die technik-, wirtschafts- und sozialgeschichtliche Entwicklung der Zeit im Kontext der Industrialisierung. Wir wollen das Engels-Haus nach seiner geplanten Wiedereröffnung besuchen.

Der Skulpturenpark Waldfrieden ist ein Skulpturenpark des englischen Bildhauers Tony Cragg in Wuppertal, in dem auch zahlreiche Skulpturen anderer bekannter Künstler, teilweise als Leihgaben, gezeigt werden. Namensgeberin des heutigen Geländes ist die Villa Waldfrieden bzw. „Villa Herberts“. Über das Areal verteilt befinden sich außer der Villa drei Ausstellungshallen unterschiedlichen Alters sowie das Ausflugslokal Café Podest

Kostenbeitrag € 70,– (Mitgliederermäßigung: € 5,–)

Sonntag, 5. September 2021
09:00 Uhr Opladen, Villa Römer

Hier kann man sich für diese Interessante Fahrt anmelden.

Weitere Informationen: Opladener Geschichtsverein, Tel. 0 217 1 / 4 78 43, geschaeftsstelle@ogv-leverkusen.de und www.ogv-leverkusen.de.

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