{"id":10124,"date":"2020-05-29T12:12:32","date_gmt":"2020-05-29T10:12:32","guid":{"rendered":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/?p=10124"},"modified":"2020-05-25T18:14:26","modified_gmt":"2020-05-25T16:14:26","slug":"das-deutsche-pflegesystem-geschaefte-mit-der-not-der-betroffenen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/2020\/05\/das-deutsche-pflegesystem-geschaefte-mit-der-not-der-betroffenen\/uwiemann\/","title":{"rendered":"Das deutsche Pflegesystem, Gesch\u00e4fte mit der Not der Betroffenen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gut 70 Prozent der Pflegebed\u00fcrftigen werden von einem Angeh\u00f6rigen zu Hause gepflegt. Durch fehlende Einrichtungsbetten m\u00fcssen im Ruhrgebiet \u00fcber 80 % zu Hause gepflegt werden.<\/strong><\/p>\n<p>In den meisten F\u00e4llen sind es Ehepartner, T\u00f6chter, Schwiegert\u00f6chter oder (vereinzelt) S\u00f6hne, die ihr Leben in den Dienst eines kranken Familienmitglieds stellen, \u00fcber Monate und Jahre. Oft bis zur v\u00f6lligen Isolation, Ersch\u00f6pfung und Verarmung. Nicht selten wird die Gutgl\u00e4ubigkeit und Opferbereitschaft naher Angeh\u00f6riger von Fachleuten und Dienstleistern ausgenutzt, die sich darauf spezialisiert haben, Gesch\u00e4fte mit der Not Betroffener zu machen.<\/p>\n<p><strong>Das deutsche Pflegesystem setzt auf den unentgeltlichen Liebesdienst von Angeh\u00f6rigen.<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Liebesdienst wurde bereits bei Einf\u00fchrung der Pflegeversicherung in der Gr\u00f6\u00dfenordnung um die 70 Prozent einkalkuliert. Die \u00fcbrigen 30 Prozent der Pflegebed\u00fcrftigen, bei denen die h\u00e4usliche Pflege durch Angeh\u00f6rige und Dienste nicht sicher gestellt werden kann, m\u00fcssen ob sie wollen oder nicht ins Heim.<\/p>\n<p><strong>Mit unseren Beitr\u00e4gen zur Pflegeversicherung werden vor allem Heimbetreiber beg\u00fcnstigt, damit die knappen station\u00e4ren Pflegebetten erm\u00f6glicht werden.<\/strong><\/p>\n<p>Fast 80 Prozent der Ausgaben der Pflegeversicherung flie\u00dfen in die station\u00e4re Pflege. Mit dem Ergebnis, dass seit Einf\u00fchrung der Pflegeversicherung privat gef\u00fchrte Heime wie Pilze aus dem Boden sprie\u00dfen und nach wie vor auf dem Pflegemarkt Goldgr\u00e4berstimmung herrscht. Kein Wunder, dass Pflegeheime in Deutschland von<a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/2020\/01\/wem-gehoert-das-pflegeheim\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"internal\"> Investoren<\/a> als sichere Bank bewertet werden, bei einen Umsatz von 30 Milliarden Euro in der Pflege.<\/p>\n<blockquote>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.sozialgesetzbuch-sgb.de\/sgbxi\/3.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow external\" data-wpel-link=\"external\" title=\"Externer Link: Ambulant vor station\u00e4r\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">Ambulant vor station\u00e4r<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a>, so lautet der Leitspruch der deutschen Politik. <\/strong><\/p>\n<p>Klingt erst mal gut. Wer m\u00f6chte nicht zu Hause alt werden? Bei genauerem Hinsehen jedoch verbirgt sich dahinter eine gigantische Sparma\u00dfnahme des Staates, der so Verantwortung und Kosten auf die Frauen abw\u00e4lzt, sie \u00fcbernehmen 90 Prozent der Pflege zu Hause. Und auf die Wirtschaft. Denn die Privatisierung der Pflege war vor 23 Jahren eine sehr bewusste Entscheidung der Politik.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>In keinem anderen Land ist die Gefahr so gro\u00df, die letzten Lebensmonate in einem Heim verbringen zu m\u00fcssen. W\u00e4hrend unsere Nachbarn den Angeh\u00f6rigen unter die Arme greifen und die, h\u00e4usliche Hilfen ausbauen (Schweden, D\u00e4nemark, Niederlande, Norwegen, Finnland und Island), damit das Pflegeheim tats\u00e4chlich die Ultima Ratio bleibt, subventioniert Deutschland den weiteren Ausbau von Heimpl\u00e4tzen. Bis 2030 rechnet die Branche mit einem Umsatz von 84 Milliarden Euro. Dabei weis doch jeder um die Schwierigkeit das n\u00f6tige Pflegepersonal zu finden. Da hilft auch die <a href=\"https:\/\/www.heimfinder.nrw.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow external\" data-wpel-link=\"external\" title=\"Externer Link: App des Landes\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">App des Landes<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a> nicht. Aber das scheint die Politik und die Branche nicht zu k\u00fcmmern. Vielmehr rechnet sie damit, dass die Gesetze der Situation angepasst werden. Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, hat bereits angek\u00fcndigt, die Fachkraftquote senken zu wollen. Zweifelsohne verstehen es die Nutznie\u00dfer am deutschen System mit der Politik gemeinsame Sache zu machen. Sie sind es die unseren Abgeordneten einreden, dass ambulante Versorgungsstrukturen wie in Skandinavien oder Niederlanden hierzulande nicht funktionieren. Die bisherigen Gesundheitsminister haben sich allesamt vor den Karren der Lobbyisten der Heimbetreiber spannen lassen.<\/p>\n<blockquote>\n<p>Nach Recherchen der S\u00fcddeutschen Zeitung sind Pflegeheime auch f\u00fcr solche <a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/2020\/01\/wem-gehoert-das-pflegeheim\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"internal\">Investoren<\/a> interessant, die ihr Verm\u00f6gen gerne am Finanzamt vorbeischleusen&#8230;.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Ausf\u00fchrlich beschreibt der Kanzleipartner seinem Kunden die Vorz\u00fcge des deutschen Gesundheitssystems: Staat und Kassen zahlten verl\u00e4sslich, und\u00a0 die Heimbetreiber k\u00fcmmerten sich eigenst\u00e4ndig darum, \u00fcber \u00c4rzte und Krankenh\u00e4user neue, zahlende Bewohner anzulocken.<\/strong><\/p>\n<p>Angeh\u00f6rige sind individuell betroffen und auf sich gestellt. Abgesehen von ein paar wenigen, die sich organisieren, haben diese weder die Zeit noch das Wissen noch die Kraft f\u00fcr bessere Bedingungen zu k\u00e4mpfen. \u00dcber das hin- und hergerissen Sein von Angeh\u00f6rigen k\u00f6nnten auch wir B\u00e4nde schreiben. Wer die Beherrschung verliert, muss damit rechnen, dass das Betreuungsgericht eingeschaltet wird. Auch dies eine unr\u00fchmliche Auswirkung des deutschen Pflegesystems, in dem nicht zuletzt die Gerichte eine gewichtige Rolle spielen.<\/p>\n<p>Betroffene. die es sich finanziell und r\u00e4umlich leisten k\u00f6nnen, suchen Unterst\u00fctzung auf dem Markt der sog. 24 Stunden Pflege beziehungsweise bei einer der zahllosen Agenturen, die Helferinnen und Helfer aus Osteuropa und anderen Billiglohnl\u00e4ndern vermitteln. Auch bei dieser Suche im <a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/2020\/02\/betreuungskraefte-in-der-pflege-aus-dem-ausland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"internal\">Grauen Markt<\/a> sind Betroffene und Angeh\u00f6rige v\u00f6llig auf sich gestellt. Weder von den Kassen noch den Kommunen k\u00f6nnen sie hier eine Beratung oder gar finanzielle Unterst\u00fctzung erwarten. Dem Staat ist bekannt, dass sch\u00e4tzungsweise 200.000 Hilfskr\u00e4fte aus Billiglohnl\u00e4ndern ohne Papiere und notwendige Sozialversicherung in deutschen Haushalten t\u00e4tig sind. In Ermangelung von Alternativen wird stillschweigend dar\u00fcber\u00a0 hinweg gesehen.<\/p>\n<p><strong>Angeh\u00f6rige stellen den gr\u00f6\u00dften Pflege(not)dienst der Nation.<\/strong><\/p>\n<p>In Deutschland l\u00e4sst sich aktuell folgende widersinnige Haltung feststellen: Auf der einen Seite setzt der Staat darauf, dass die Pflege von den n\u00e4chsten Angeh\u00f6rigen als Liebesdienst unentgeltlich \u00fcbernommen wird, auf der anderen Seite jedoch wurde die Rechtsstellung der Angeh\u00f6rigen sukzessive geschw\u00e4cht, nicht zuletzt durch das Betreuungsgesetz (\u00a7 1896 BGB ff). Waren Ehepartner vormals im Fall von Krankheit und Pflegebed\u00fcrftigkeit automatisch vertretungsberechtigt, m\u00fcssen sie diese Berechtigung heute durch eine Vorsorgevollmacht nachweisen. Auch als Mutter, Tochter, oder S\u00f6hne eines pflegebed\u00fcrftigen gewordenen vollj\u00e4hrigen Angeh\u00f6rigen, muss ich eine von diesem ausgestellte Vollmacht vorlegen, um in dessen Namen t\u00e4tig werden zu d\u00fcrfen. \u00c4rzte und Pflegekr\u00e4fte d\u00fcrfen streng genommen Angeh\u00f6rigen nur dann informieren und zurate ziehen, wenn diese eine Vollmacht vorweisen oder vom Gericht als Betreuer bestellt wurden.<\/p>\n<p><strong>Das deutsche Pflege und Betreuungssystem ist familienfeindlich<\/strong><\/p>\n<p>Ein sicherlich gut gemeintes F\u00fcrsorgesystem, dessen negative Auswirkungen jedoch nicht bedacht wurde. So k\u00f6nnen wir heute von Nationen lernen, die andere Wege gegangen sind. Insbesondere von Skandinavien und den Niederlanden. In diesen L\u00e4ndern sieht es der Staat als seine Pflicht an, daf\u00fcr zu sorgen, dass jeder in seinem Zuhause die Hilfe und Pflege erh\u00e4lt, die er ben\u00f6tigt, damit er nicht in ein Heim muss. In diesen L\u00e4ndern wird von Angeh\u00f6rigen nicht erwartet, ihren Beruf aufzugeben um die Pflege der alten Eltern zu \u00fcbernehmen. Dort wird eine hochbetagte Ehefrau nicht alleine gelassen, mit der Sorge um den pflegebed\u00fcrftigen Mann, oder umgedreht. Auch in \u00d6sterreich wurde mit Deutschland eine Pflegeversicherung installiert, von Anfang an mit 5 Pflegestufen und einem einheitlichen Pflegeentgelt f\u00fcr den Betroffenen, keine diskriminierende Unterscheidung in sogenannte Sach- und Geldleistung.\u00a0<\/p>\n<p>In besagten Nachbarl\u00e4ndern werden Angeh\u00f6rige einbezogen und gemeinsam mit diesen nach L\u00f6sungen gesucht. In Deutschland sehen sich Angeh\u00f6rige hingegen als l\u00e4stige Bittsteller behandelt, denen es nur ums Geld geht. Wir haben ein System, das Angeh\u00f6rige n\u00f6tigt, einem Pflegebed\u00fcrftigen m\u00f6glichst viele Unf\u00e4higkeiten zu bescheinigen, um einen h\u00f6heren Pflegegrad zu erhalten. Selbst Antr\u00e4ge auf Pflegebetten, Rollst\u00fchle und andere Hilfsmittel, werden hierzulande oft zur\u00fcckgewiesen, je nachdem bei welcher Kasse der Betreffende pflegeversichert ist. Nicht selten m\u00fcssen Betroffene\/Angeh\u00f6rige den Hausarzt wechseln, in der Hoffnung ein anderer w\u00fcrde die Beantragung von Krankengymnastik, Logop\u00e4die oder weitere Ma\u00dfnahmen unterst\u00fctzen. Au\u00dferdem sorgt das deutsche Fallpauschalsystem mit der &#8222;blutigen Entlassung&#8220; daf\u00fcr, dass die wachsende Zahl der Pflegeheime ausgelastet bleibt.<\/p>\n<p>In Skandinavien kommt kein Gutachter einer Kasse, der pr\u00fcft wie hoch der Pflegegrad ist und wie viel Geld gezahlt wird. Bis zu einem geringen Eigenanteil von zwischen 5 und 10 Prozent werden alle Unterst\u00fctzungsleistungen aus Steuermitteln der Kommune bezahlt. Nur wenn es gar nicht anders geht, kommt das Altenheim in Betracht. Wobei die Altenheime vergleichbar den Schulen und Kinderg\u00e4rten staatliche bzw. kommunale Einrichtungen sind, deren Bau und Unterhalt aus Steuermitteln finanziert wird, nicht wie bei uns durch die Pfleges\u00e4tze pro Bewohner. W\u00e4hrend wir Pflichtbeitr\u00e4ge in eine Pflegekasse zahlen, haben die skandinavischen L\u00e4nder die Kosten f\u00fcr die Altenpflege im Hebesatz der Steuern ber\u00fccksichtigt, <a href=\"https:\/\/wp.me\/p91Zz0-2mi\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow external\" data-wpel-link=\"external\" title=\"Externer Link: Gewinne f\u00fcr Einrichtungstr\u00e4ger\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">Gewinne f\u00fcr Einrichtungstr\u00e4ger<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a> entfallen. Von der personellen Ausstattung der ambulanten Pflegedienste und Heime k\u00f6nnen wir in Deutschland nur tr\u00e4umen.<\/p>\n<blockquote>\n<p>Die skandinavischen Systeme sind nicht nur getragen von der Idee, dem einzelnen Individuum im Sinne von , Hilfe zur Selbsthilfe&#8220;, jenes an staatlichen Unterst\u00fctzungsleistungen zukommen zu lassen, das er oder sie ben\u00f6tigt, um m\u00f6glichst lange ein selbstbestimmtes Leben f\u00fchren zu k\u00f6nnen. Das Denken wird auch umgesetzt. Bei vielen \u00e4lteren Menschen reicht es, wenn sie regelm\u00e4\u00dfig ins kommunale Seniorenzentrum kommen oder gebracht werden, wo sie dann mit anderen \u00e4lteren Menschen gemeinsam essen und gewissen Aktivit\u00e4ten nachgehen. Wird permanente Pflege und h\u00e4usliche Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigt, kann es um wenige Stunden pro Woche ebenso gehen wie um einen 24-Stunden Betreuung.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Menschliche Pflege und gute Qualit\u00e4t sind nicht in erster Linie eine Frage des Geldes. Selbst wenn Deutschland die Pflegeversicherungsbeitr\u00e4ge um mehrere Prozentpunkte erh\u00f6hen w\u00fcrde, w\u00fcrde unser System dem skandinavischen unterlegen bleiben, sofern weiterhin die falschen Anreize gesetzt werden. Hierzulande produzieren wir einen Gro\u00dfteil unserer Pflegebed\u00fcrftigen selbst.<\/p>\n<p><strong>Deutschland ist auf dem traurigen Weg, die einen k\u00f6nnen mit Pflege sehr schnell reich werden, andere m\u00fcssten \u00fcber die Ma\u00dfen arbeiten, wenn sie das in der H\u00e4uslichen pflege erbringen sollten, was hilfreich w\u00e4re, was aber nicht bezahlt wird.<\/strong><\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen nur die Situation aufzeigen. Wenn wir uns alle um unser \u00c4lterwerden k\u00fcmmern und aktiv die Bewohner und die gew\u00e4hlten <a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/files\/2020\/05\/Leseprobe-Bewohnerbeirat.pdf\" class=\"mtli_attachment mtli_pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"internal\">Interessenvertreter in den Einrichtungen<\/a> in der Umsetzung ihrer Rechte st\u00e4rken, wird sich langsam ein Umdenken ergeben. Wegschauen verschlimmert die Situation in der h\u00e4uslichen Pflege.<\/p>\n<p><strong>Ihre Meinung ist gefragt. 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