{"id":13083,"date":"2021-06-11T12:12:48","date_gmt":"2021-06-11T10:12:48","guid":{"rendered":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/?p=13083"},"modified":"2021-06-12T18:13:29","modified_gmt":"2021-06-12T16:13:29","slug":"es-kann-nicht-sein-dass-die-renten-800-euro-niedriger-sind-als-in-oesterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/2021\/06\/es-kann-nicht-sein-dass-die-renten-800-euro-niedriger-sind-als-in-oesterreich\/uwiemann\/","title":{"rendered":"Es kann nicht sein, dass die Renten 800 Euro niedriger sind als in \u00d6sterreich"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das d\u00fcrfen sich die B\u00fcrger hierzulande nicht l\u00e4nger bieten lassen. Wir brauchen eine Neuausrichtung der Rentenpolitik in Deutschland.<\/strong><\/p>\n<p>In der deutschen Debatte zur Rentenpolitik wird in letzter Zeit immer wieder auf das Beispiel \u00d6sterreich verwiesen. Das hohe \u00f6sterreichische Leistungsniveau provoziert Nachfragen. Der zentrale Unterschied zwischen den Rentensystemen in Deutschland und \u00d6sterreich ist der Kreis der Personen, die in die Rentenversicherung einzahlen. W\u00e4hrend Beamte und die meisten Selbstst\u00e4ndigen wie auch<span style=\"text-decoration: underline;\"> Abgeordnete<\/span> <strong>nicht<\/strong> in die Rentenkassen einzahlen, erfasst die \u00f6sterreichische Alterssicherung nahezu s\u00e4mtliche Erwerbst\u00e4tige, Selbstst\u00e4ndige, Beamte und Politiker eingeschlossen.<\/p>\n<p><strong>In Sachen Rente k\u00f6nnen wir uns einiges von \u00d6sterreich abschauen<\/strong><\/p>\n<p>Trotz vieler Reformen und auch K\u00fcrzungen gilt in der \u00d6sterreichischen Rentenversicherung (\u00d6RV) nach wie vor das Ziel der weitgehenden Lebensstandardsicherung im Alter (Formel 80\/45\/65): <strong>80% Bruttoersatzrate bezogen auf das durchschnittliche Einkommen w\u00e4hrend des Erwerbslebens bei 45 Versicherungsjahren und Renteneintritt mit 65 Jahren.<span style=\"text-decoration: underline;\"> Die individuellen Leistungen bemessen sich an der H\u00f6he des<\/span><\/strong> versicherten Einkommens und damit an den gezahlten Beitr\u00e4gen und gegebenenfalls weiteren rentenrechtlich relevanten Zeiten (z. B. Kindererziehungszeiten). Die Anpassung der Rentenanwartschaften folgt der Entwicklung der beitragspflichtigen Einkommen, jene der laufenden Renten der Inflationsrate.<\/p>\n<p>In die \u00d6RV sind sukzessiv die Selbstst\u00e4ndigen einbezogen worden. Auch f\u00fcr (Bundes-) Beamte gelten die gleichen Regelungen bei Beitr\u00e4gen und Leistungen (bei Verbeamtung ab 2005, davor anteilig) Auf Renten werden Beitr\u00e4ge zur Krankenversicherung erhoben 5,1 Prozent. Zus\u00e4tzliche Beitr\u00e4ge zur Abdeckung des Pflegefallrisikos gibt es nicht. F\u00fcr einen Anspruch auf Altersrente sind mindestens 15 Versicherungsjahre (davon zumindest sieben Erwerbsjahre) erforderlich. F\u00fcr Erwerbsminderungsrente reicht bis zum 50. Lebensjahr f\u00fcnf Versicherungsjahre, danach steigt die erforderliche Mindestzahl schrittweise auf ebenfalls 15 Jahre. Das Regelrentenalter betr\u00e4gt 65 Jahre. Es bestehen M\u00f6glichkeiten des fr\u00fcheren Renteneintritts mit Abschl\u00e4gen. Bei Frauen gilt die Altersgrenze 65 erst ab Geburtsjahr Mitte 1968, f\u00fcr \u00e4ltere Frauen gilt ein \u00dcbergangsrecht.<\/p>\n<p><strong>Die Beitragss\u00e4tze in \u00d6sterreich<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Der Beitragssatz des umlagefinanzierten Systems betr\u00e4gt seit 1988 unver\u00e4ndert 22,8 % (12,55 % Arbeitgeber und 10,25 % Besch\u00e4ftigte). Die Beitragss\u00e4tze bei den Selbstst\u00e4ndigen sind niedriger (Freiberufler 20%, Gewerbetreibende 18,5%, Bauern 17%, sie werden durch einen gesonderten Bundeszuschuss (Partnerleistung) auf 22,8% aufgestockt und damit subventioniert.<\/span> Dar\u00fcber hinaus leistet der Bund einen Zuschuss zur \u00d6RV im Rahmen einer Ausfallhaftung. <strong>Da der Beitragssatz fixiert ist, ist der Bundeszuschuss bei Einnahmeschwankungen und Ausgabensteigerungen, die nicht durch die Besch\u00e4ftigungs- und Lohnentwicklung aufgefangen werden, das variable Element, das die Finanzierung garantiert.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bruttoaltersrente in \u00d6sterreich und Deutschland<\/strong><\/p>\n<p>In \u00d6sterreich ergebe sich f\u00fcr durchschnittliche Verdienste nach 45 Beitragsjahren ab dem 65. Lebensjahr eine j\u00e4hrliche Bruttoaltersrente von <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>26.576,80 Euro.<\/strong><\/span> Die hiermit nur bedingt vergleichbare Brutto-Standardrente nach 45 Versicherungsjahren betrug im Jahre 2018 in Deutschland <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>17.026 Euro.<\/strong><\/span> Der \u00f6sterreichische Durchschnittsrentner erh\u00e4lt damit 800 Euro monatlich mehr. <strong>Frauenrenten, da die Erwerbskarrieren hier viel heterogener sind. Die durchschnittlichen Bruttobetr\u00e4ge liegen hier bei 757 Euro Deutschland, bzw. 1253 Euro in \u00d6sterreich.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Entwicklung der Ausgaben<\/strong><\/p>\n<p>Wird die Nachhaltigkeit wie es naheliegt an der mittel bis langfristigen Entwicklung der Rentenausgaben gemessen, bieten sich transparent hergeleitete und vergleichbare Langfristprojektionen an. F\u00fcr \u00d6sterreich wird erwartet, dass diese Ausgaben (inklusive Ausgleichszulagen) ausgehend von 13,9 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2013 auf 14,7 % (um 2040) ansteigen und danach bis 2060 wieder leicht auf 14,4 % absinken werden. <strong>Der voraussichtliche Anstieg der relativen Rentenausgaben f\u00e4llt damit auch in einer langfristigen Betrachtung trotz deutlicher Alterung der Gesellschaft \u00e4u\u00dferst moderat aus.<\/strong> Eine erhebliche Rolle spielt dabei der mittel bis langfristige R\u00fcckgang der Ausgaben f\u00fcr die<span style=\"text-decoration: underline;\"> Pensionen der Beamten<\/span> (eine Folge der vielen Ausgliederungen aus dem \u00f6ffentlichen Dienst und der Angleichung das Pensionsrecht der Beamten an die Regelungen in der Rentenversicherung). Das \u00f6sterreichische Rentenrecht wurde umfassend reformiert, und an die demografischen Herausforderungen angepasst wurde, und wurde von der Europ\u00e4ischen Kommission als weitgehend stabil bewertet.<\/p>\n<p><strong>Auf Basis der (Kooperation mit dem \u00f6sterreichischen Finanzministerium erstellten) Langfristprojektionen der EU-Kommission l\u00e4sst sich die Bef\u00fcrchtung fehlender Nachhaltigkeit des \u00f6sterreichischen Rentensystems damit eindeutig nicht untermauern. Angesichts dieser Ergebnisse erweisen sich dramatisierende Behauptungen aus der deutschen Politik, wie z.B. dass das \u00f6sterreichische System ungebremst auf eine Wand zufahren w\u00fcrde<span style=\"text-decoration: underline;\">, als haltlos.<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Generationengerechtigkeit<\/strong><\/p>\n<p>Ebenso wie in Deutschland ist der Verweis auf die vermeintliche \u00fcberm\u00e4\u00dfige Belastung der j\u00fcngeren Generation durch hohe Beitragss\u00e4tze in \u00d6sterreich ein Standardargument der <strong>Gegner eines starken gesetzlichen Rentensystems. Als Alternative wird in Deutschland der Aufbau und Ausbau kapitalbasierter Versorgeformen empfohlen <span style=\"text-decoration: underline;\">Damit wird allerdings die Position der heute J\u00fcngeren nicht verbessert, sondern in aller Regel verschlechtert.<\/span> Verschwiegen wird auch, dass mit niedrigeren Beitr\u00e4ge zum gesetzlichen System ceteris paribus (unter gleichen Bedingungen) auch niedrigere Leistungen verbunden sind.<\/strong> Soll die relative Position der k\u00fcnftigen Rentner nicht wesentlich schlechter werden, so erfordert die Alterung, dass ein gewisser Anstieg der absoluten und relativen Ausgaben, insbesondere f\u00fcr Renten und Pflege in Kauf genommen wird. Grunds\u00e4tzlich gilt dabei, dass bei einer wachsenden Wirtschaft jedes Jahr auch die <span style=\"text-decoration: underline;\">Verteilungsmasse w\u00e4chst,<\/span> sodass steigende Rentenausgaben mit realen Einkommensgewinnen der Besch\u00e4ftigten zusammengehen k\u00f6nnen. <strong>Gesamtwirtschaftlich gesehen l\u00e4sst sich die Finanzierung dieser h\u00f6heren Ausgaben durch einen \u00dcbergang zu einem kapitalgedeckten Rentensystem, in dem als erster Schritt ein Finanzkapitalstock angespart werden muss, nicht besser bew\u00e4ltigen als im Umlagesystem.<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Bartsch kritisiert, dass das deutsche Rentensystem stark auf der privaten Vorsorge basiert und dass das Renteneintrittsalter angehoben wurde in Deutschland. Den Unsinn mit Riester und Rente erst ab 67 Jahren hat man in \u00d6sterreich nicht gemacht, sagt er. Es kann nicht sein, dass im wirtschaftlich st\u00e4rksten Land Europas die Renten 800 Euro niedriger sind als in \u00d6sterreich.Wiren brauchen eine Neuausrichtung der Rentenpolitik in Deutschland, aber nicht f\u00fcr Politiker und Beamte.<\/p>\n<p><strong>Belastung des Faktors Arbeit<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Der Beitragssatz zur \u00d6RV betr\u00e4gt 22,8 % und liegt damit deutlich h\u00f6her als in Deutschland, Verschiedentlich wird die Frage aufgeworfen, ob daf\u00fcr in \u00d6sterreich an anderer Stelle gespart wird und dabei z.B. auf den niedrigeren Krankenversicherungsbeitragssatz und auf das Nichtvorhandensein einer Pflegeversicherung verwiesen. Damit w\u00fcrden hohe Renten durch Defizite in anderen Bereichen erkauft. Zudem wird kritisch angemerkt, dass eine starke Belastung des Faktors Arbeit Arbeitslosigkeit hervorruft und damit die Finanzierungsbasis der Sozialversicherung unterminiert. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Beitragssatzunterschiede in der Krankenversicherung sind vielf\u00e4ltig, sie liegen in erheblichem Ausma\u00df in der Ausgestaltung des deutschen Systems <strong>(niedrigere Beitragsbemessungsgrenze, Opting-Out, Vielzahl an Versicherungstr\u00e4gern, Werbekosten etc.) Dazu kommt, dass in \u00d6sterreich die Hospitalkosten etwa zur H\u00e4lfte aus Steuermitteln gedeckt werden. <\/strong>Die Ausgaben f\u00fcr <span style=\"text-decoration: underline;\">das Pflegegeld sind in \u00d6sterreich zur G\u00e4nze steuerfinanziert.<\/span> Demgegen\u00fcber wird dort eine Reihe anderer Ausgaben (Familienlastenausgleich, Wohnbauf\u00f6rderung und Gemeindefinanzierung) durch lohnbezogene Abgaben mitfinanziert.<\/p>\n<p>Daten der Taxing Wages der Datenbank der OECD zeigen, dass der h\u00f6here Beitragssatz zur \u00d6RV in ein Abgabensystem eingebettet ist, bei dem die Arbeitgeber deutlich h\u00f6here Beitr\u00e4ge tragen als die Arbeitnehmer und auch als die Arbeitgeber in Deutschland. Mit anderen Worten: Der h\u00f6here Rentenbeitrag wird nicht an anderer Stelle (\u00fcber-) kompensiert, sondern ist Teil eines Systems, dass insgesamt h\u00f6here Arbeitgeber-Abgaben vorsieht. <strong>Ein Vergleich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen von Deutschland und \u00d6sterreich zeigt, dass das h\u00f6here Leistungsniveau der \u00d6RV und die h\u00f6heren Beitragss\u00e4tze der \u00f6sterreichischen Wirtschaft nicht geschadet haben.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Ebenso wie in etlichen anderen L\u00e4nder ist auch \u00d6sterreich die Entwicklung der Rentenkosten seit vielen Jahren eines der zentralen Themen. Die vor allem zu Beginn der 2000er Jahre sehr heftigen Kontroversen m\u00fcndeten letztlich in eine Rentenstrategie, die auch f\u00fcr die heute J\u00fcngeren vor allem auf starke gesetzliche Renten setzt. Die Analyse zeigt, dass das \u00f6sterreichische Rentensystem einer sinnvoll angelegten Pr\u00fcfung der <span style=\"text-decoration: underline;\">Nachhaltigkeit durchaus standh\u00e4lt.<\/span> Die Tatsache, dass ohne stichhaltige Begr\u00fcndung immer wieder anderslautende Befunde kolportiert (eine ungesicherte, unzutreffende Information verbreiten) werden, signalisiert, dass die Infragestellung der Nachhaltigkeit Teil einer Diskursstrategie sein kann, die darauf abzielt, das Vertrauen der Versicherten zu ersch\u00fcttern und damit im Sinne einer selbsterf\u00fcllenden Prophezeiung die gesellschaftliche Nachhaltigkeit zu untergraben. Aus deutscher Sicht zeigt der Blick auf das \u00f6sterreichische Rentensystem, dass das sozialpolitisch M\u00f6glich ist, anders als oft behauptet von der deutschen Politik nicht \u00f6konomisch determiniert (festlegen, Grenzen setzen) ist. So gesehen kann der Fall \u00d6sterreich auch helfen, f\u00fcr die deutsche Rentenpolitik Alternativen aufzuzeigen. Dies betrifft zentrale Themen wie die Verbesserung des <strong>Leistungsniveaus,\u00a0<\/strong> die<strong> Verbesserung der Grundsicherung und den \u00dcbergang zur Erwerbst\u00e4tigenversicherung, aber auch die Grundhaltung zum Sozialversicherungs-Staat als einem politisch gestaltbaren, leistungsf\u00e4higen und bewahrenswerten Teil der deutschen Gesellschaft.<\/strong><\/p>\n<p>In \u00d6sterreich wird die Rente in 14 Raten ausgezahlt, es gibt also Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld. Da die Dauer der Einzahlung hoch bewertet wird, erhalten auch Geringverdiener, die \u00fcber viele Jahre arbeiten, eine ordentliche Rente. Zudem: Wer weniger als 933 Euro Rente im Monat bekommt, wird unabh\u00e4ngig vom Verm\u00f6gen auf diese Summe aufgestockt. Auf zw\u00f6lf Zahlungen umgerechnet liegt die Mindestrente also bei 1089 Euro, deutlich \u00fcber der durchschnittlichen Rente in Deutschland.<\/p>\n<blockquote>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Allerdings besteht seit 2003 eine Betriebsrentenpflicht, bei dem die Arbeitgeber einen Pflichtbeitrag von 1,53 % des Bruttomonatslohns f\u00fcr jeden Arbeitnehmer in Vorsorgekassen einzahlen. Bei Renteneintritt kann der Arbeitnehmer zwischen einer Gesamtauszahlung oder monatlicher Zusatzrente w\u00e4hlen.<\/span><\/p>\n<p>Nach den Rentenreformen in den fr\u00fchen 2000er Jahren, hat jeder Erwerbst\u00e4tige ab dem Jahrgang 1955 ein sogenanntes Pensionskonto.<span style=\"text-decoration: underline;\"> Jedes Berufsjahr wird mit<strong> 1,78 % <\/strong>des j\u00e4hrlichen Bruttoverdienstes, bei einem H\u00f6chstbetrag von rund 5000 Euro, gutgeschrieben. Mit Erreichen des Renteneintrittsalters, wird die Summe der beruflichen Lebensleistung auf dem Pensionskonto durch 14 geteilt. Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld auch f\u00fcRentner<\/span><\/p>\n<p>In \u00d6sterreich wird die Rente in 14 Raten ausgezahlt, es gibt also Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld. Da die Dauer der Einzahlung hoch bewertet wird, erhalten auch Geringverdiener, die \u00fcber viele Jahre arbeiten, eine ordentliche Rente. Zudem: Wer weniger als 933 Euro Rente im Monat bekommt, wird unabh\u00e4ngig vom Verm\u00f6gen auf diese Summe aufgestockt. Auf zw\u00f6lf Zahlungen umgerechnet liegt die Mindestrente also bei 1089 Euro, deutlich \u00fcber der durchschnittlichen Rente in Deutschland.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Allerdings besteht seit 2003 eine Betriebsrentenpflicht, bei dem die Arbeitgeber einen Pflichtbeitrag von 1,53 % des Bruttomonatslohns f\u00fcr jeden Arbeitnehmer in Vorsorgekassen einzahlen. Bei Renteneintritt kann der Arbeitnehmer zwischen einer Gesamtauszahlung oder monatlicher Zusatzrente w\u00e4hlen.<\/span><\/p>\n<p>Nach den Rentenreformen in den fr\u00fchen 2000er Jahren, hat jeder Erwerbst\u00e4tige ab dem Jahrgang 1955 ein sogenanntes Pensionskonto.<span style=\"text-decoration: underline;\"> Jedes Berufsjahr wird mit<strong> 1,78 % <\/strong>des j\u00e4hrlichen Bruttoverdienstes, bei einem H\u00f6chstbetrag von rund 5000 Euro, gutgeschrieben. Mit Erreichen des Renteneintrittsalters, wird die Summe der beruflichen L<\/span><\/p><\/blockquote>\n<h2><strong>14 Monatsrenten sind das Ergebnis!<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Beispiel: <\/strong><strong>50.000 Euro Brutto Jahresgehalt<\/strong><\/p>\n<p>50.000 Euro* 1,78 Prozent = 890 Euro Gutschrift<\/p>\n<p>Arbeiter \/ Angestellter 40 bis 45 Jahre gearbeitet Jahresgehalt 50.000 Euro, ergibt das<\/p>\n<p>890 Euro * 40 (45) Jahre \/ 14 Monate = 2543 Euro Bruttorente \/ im Monat.<\/p>\n<div class=\"container btw-demand-quote\">\n<div class=\"text-section\"><strong>73 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucherbraucherinnen und Verbraucher zus\u00e4tzlich zur gesetzlichen Rente einzahlen k\u00f6nnen.*<\/strong><\/div>\n<div class=\"text-section\">\n<div class=\"text\">\n<div>*Repr\u00e4sentative Umfrage von KantarEmnid im Auftrag <a href=\"https:\/\/starke-verbraucher.de\/forderungen\/starke-altersvorsorge-mit-der-extrarente\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow external noreferrer\" data-wpel-link=\"external\" title=\"Externer Link: des vzbv, April 2019\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">des vzbv, April 2019<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das d\u00fcrfen sich die B\u00fcrger hierzulande nicht l\u00e4nger bieten lassen. 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