{"id":13231,"date":"2021-08-13T12:12:34","date_gmt":"2021-08-13T10:12:34","guid":{"rendered":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/?p=13231"},"modified":"2021-06-29T07:46:05","modified_gmt":"2021-06-29T05:46:05","slug":"ist-die-rente-sicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/2021\/08\/ist-die-rente-sicher\/uwiemann\/","title":{"rendered":"Ist die Rente sicher?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Endlich sagen sie uns die Wahrheit<\/strong><\/p>\n<p>Die Rente ist nicht sicher. Nicht die H\u00f6he der Ruhestandsbez\u00fcge. Und auch nicht das Alter, ab dem wir sie bekommen. Zu diesem Schluss kommen nahezu alle unabh\u00e4ngigen Wissenschaftler. Wir m\u00fcssen l\u00e4nger arbeiten, erhalten trotzdem weniger Rente, zahlen h\u00f6here Beitr\u00e4ge und brauchen immer mehr Steuerzusch\u00fcsse. Besonders plakativ meldete sich der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium zu Wort. Sein Vorschlag, eine Rente mit 68 Jahren. Die Experten schildern die Situation der gesetzlichen Rentenkassen n\u00fcchtern, aber schonungslos. Die deutsche Bev\u00f6lkerung altert\u00a0 rasch immer weniger Beitragszahler finanzieren immer mehr Rentner, die zudem immer l\u00e4nger leben.<\/p>\n<p><strong>In Zahlen:<\/strong> Ein m\u00e4nnlicher Ruhest\u00e4ndler bezieht seine gesetzliche Rente im Schnitt <span style=\"text-decoration: underline;\">18,2 Jahre<\/span><span style=\"text-decoration: underline;\"> lang,<\/span> eine Frau sogar <span style=\"text-decoration: underline;\">21,7 Jahre.<\/span> Fr\u00fcher waren es lediglich 10,2 beziehungsweise 12,5 Jahre, so die Statistiken der Rentenversicherung aus dem Jahre 1969. Aus diesem Grund leert sich die staatliche Rentenkasse heute viel schneller als erwartet. Sp\u00e4testens ab 2025 m\u00fcssten daher die Rentenbeitr\u00e4ge der Besch\u00e4ftigten auf bis zu 24 Prozent steigen (aktuell 18,6 Prozent) und gleichzeitig das Rentenniveau der Ruhest\u00e4ndler auf 43 Prozent des Durchschnittslohns sinken (bisher 48 Prozent)<\/p>\n<p><strong>Schockartige steigende Finanzierungsprobleme<\/strong><\/p>\n<p>All das l\u00e4sst sich, so die Wissenschaftler, nur vermeiden, wenn die Regierung folgende drei Ma\u00dfnahmen ergreift: Die Rente orientiert sich k\u00fcnftig an der Inflationsrate und nicht mehr an den Geh\u00e4ltern, Besserverdiener bekommen f\u00fcr ihre Rentenbeitr\u00e4ge weniger ausgezahlt als durchschnittlich entlohnte Besch\u00e4ftigte (bisher: jeder eingezahlte Euro garantiert f\u00fcr alle denselben Rentenanspruch), und das Rentenalter steigt auf 68 Jahre. Wenn hingegen nichts geschehe, drohten der gesetzlichen Rentenversicherung schockartig steigende Finanzierungsprobleme. Dabei m\u00fcssen die Deutschen schon jetzt l\u00e4nger arbeiten. Seit 2012 klettert das offizielle Rentenalter (Regelaltersgrenze) schrittweise von urspr\u00fcnglich 65 Jahren auf 67 Jahren (f\u00fcr alle ab 1964 Geborenen). Bei einer Rente mit 68 Jahren d\u00fcrften die j\u00fcngeren Generationen ihren Ruhestand noch sp\u00e4ter antreten: Die 1965 Geborenen mit 67 Jahren und drei Monaten, die 1966 mit 67 Jahren und vier Monaten usw. Bis alle Deutschen ab Jahrgang 1974 tats\u00e4chlich bis 68 arbeiten m\u00fcssten.<\/p>\n<p><strong>Unsozial, Horrorszenario, Falsch gerechnet<\/strong><\/p>\n<p>Die Politik reagierte sofort. Vor allem auf die Formel Rente mit 68 Jahren, Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) unterstellte den Wissenschaftlern Inkompetenz: Die Vorschl\u00e4ge dieses sogenannten Expertengremiums sind falsch gerechnet und unsozial. Mithilfe der Horrorszenarien sollten wohl Rentenk\u00fcrzungen begr\u00fcndet werden. Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) wiegelte ab, dass die Rente nat\u00fcrlich immer sicher sein werden, da sie eine zentrale S\u00e4ule f\u00fcr die Altersabsicherung unserer Gesellschaft ist. Er schr\u00e4nkte aber selbst ein: Das wird sie aber nicht immer in unver\u00e4nderter Form sein. <strong>Im Klartext: Irgendeine staatliche Rente gibt&#8217;s\u00a0 immer, sie d\u00fcrfe aber deutlich niedriger sein als heute, und wohl erst sp\u00e4ter ausgezahlt werden.<\/strong><span style=\"text-decoration: underline;\"> Auch CDU Kanzlerkandidat Armin Laschet<\/span> bereitet die Deutschen schon einmal vorsichtig auf h\u00e4rtere Zeiten vor. F\u00fcr ihn steht zwar die Rente mit 67 Jahren, und er sehe auch nicht, dass eine Rente mit 68 Jahren jetzt umgesetzt wird. Klar sei aber auch, dass wir irgendwann m\u00f6glicherweise mal nachdenken m\u00fcssen, auch Lebensarbeitszeiten zu ver\u00e4ndern. Genau das ist die Aufgabe der n\u00e4chsten Bundesregierung. Sie muss die gesetzliche Rente sichern, sie stabiler machen. Gabriel Felbermayr, Chef des Kieler Instituts f\u00fcr Weltwirtschaft, sagt: Wenn die Politik das Rentensystem nicht reformiert, werden die Lasten f\u00fcr den Haushalt massiv ansteigen. Wenn die Politik hingegen so tut, als sei zwei und zwei f\u00fcnf, <span style=\"text-decoration: underline;\">bel\u00fcgt sie sich selbst und auch die W\u00e4hler.<\/span> Auch seine Kollege Klaus Schmid, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundeswirtschaftsministerium r\u00fcgt die Regierung: Sie habe ihre Hausaufgaben in der Rentenpolitik nicht gemacht, daran wollten wir sie mit dem Gutachten erinnern. Er wollte den Rentenbericht unbedingt noch vor der Bundestagswahl ver\u00f6ffentlichen, damit die Inhalte in den kommenden Koalitionsverhandlungen diskutiert werden.<\/p>\n<p>Dabei gab es um die Rente schon vor dieser Ver\u00f6ffentlichung Streit. Auch in puncto Steuern. So war die Doppelbesteuerung k\u00fcrzlich Thema am Bundesfinanzhof. Es geht um die Frage, wie der Fiskus vermeiden kann, dass er gleich zweimal abkassiert, einmal w\u00e4hrend des Arbeitslebens und dann noch einmal im Ruhestand. Die Klage von zwei Rentnern hat der Bundesfinanzhof zwar abgewiesen. Er warnte aber gleichzeitig: Wer sp\u00e4ter in Rente geht, k\u00f6nnte sehr wohl doppelt belastet werden. Die Folgen: Die n\u00e4chste Bundesregierung muss nachbessern und f\u00fcr Entlastung bei k\u00fcnftigen Rentnern sorgen.<\/p>\n<p><strong>Rente mit 68? Andere EU-L\u00e4nder haben sie schon<\/strong><\/p>\n<p>Nicht nur Deutschland muss die gesetzliche Altersvorsorge reformieren. Auch andere Staaten stehen vor dieser Generationenherausforderung. Vor allem beim Renteneintrittsalter. So gilt schon jetzt f\u00fcr alle Niederl\u00e4nder eine Altersgrenze von 67 Jahren. Und die D\u00e4nen m\u00fcssen sich darauf einstellen, ab 2030 ihre stattliche Rente erst mit 68 zu bekommen.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund regt das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft f\u00fcr die fernere Zukunft sogar eine Rente mit 70 Jahren an. Nur so lie\u00dfen sich die steigenden Beitr\u00e4ge bremsen und die H\u00f6he der Rente stabilisieren. Ganz gleich, was die Politik beschlie\u00dft: Niemand ist der gesetzlichen Rente oder der Regelalterszeit von 67, 68 oder 70 Jahren hilflos ausgeliefert. Viele Deutsche wollen stattdessen sogar einige Jahre fr\u00fcher in Rente gehen.<\/p>\n<p><strong>Fr\u00fcher in Rente:<\/strong><\/p>\n<p>Der Boom geht weiter: Nur eine Minderheit der Deutschen m\u00f6chte noch bis zum offiziellen Rentenalter arbeiten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Instituts f\u00fcr Verm\u00f6gensbildung und Alterssicherung (DIVA). Die Forscher befragten exklusiv f\u00fcr Focus, 1438 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zwischen 18 und 65 Jahren. Das Ergebnis: 58,6 Prozent k\u00f6nnen sich vorstellen oder haben sogar die feste Absicht, vor dem gesetzlichen Rentenalter in Rente zu gehen. Nur 27,7 Prozent wollen definitiv bis zur Regelaltersgrenze arbeiten. Knapp 14 Prozent wissen es noch nicht. Ihren Worten lassen die Deutschen Taten folgen. Der Run auf die gesetzliche Rente mit 63 Jahren beschleunigt sich: Seit 2014 haben sie rund 1,7 Millionen Versicherte beantragt, und auch bekommen. Ohne Abschlag, weil sie mindestens 45 Beitragsjahre gesammelt haben. Allein 2020 kamen fast 261.000 dieser neuen Vorruhest\u00e4ndler dazu, so viele wie noch nie zuvor. Die Regierung hatte f\u00fcr 2014 das Startjahr der Rente mit 63 Jahren, hingegen h\u00f6chstens 200.000 Antr\u00e4ge pro Jahr eingeplant.<\/p>\n<p>Dabei haben die Statistiker in diesen Rekordzahlen noch nicht einmal die vielen anderen M\u00f6glichkeiten der Fr\u00fchpensionierung ber\u00fccksichtigt, die zwei Jahre eher m\u00f6gliche Rente mit 63 Jahren (f\u00fcr Versicherte mit 35 Beitragsjahren), die Variante der gek\u00fcrzten Rente mit 63 Jahren (bei vorzeitigem Beginn des Ruhestands) oder die zahlreichen Altersteilzeitmodelle in den Unternehmen.<\/p>\n<p><strong>Weniger Rente? Na und!<\/strong><\/p>\n<p>Viele wollen, um jeden Preis fr\u00fcher aufh\u00f6ren zu arbeiten. Selbst dann, wenn ihnen der Staat im Gegenzug die Rente k\u00fcrzt. Fast 184.000 Rentenversicherte nahmen 2019 deutlich niedrigere Ruhestandsbez\u00fcge in Kauf, wenn sie daf\u00fcr nur eher Kuli oder Kelle fallen lassen durften. <strong>Dabei sind die Abschl\u00e4ge f\u00fcr diese Eilrentner ziemlich happig, 0,3 Prozent weniger f\u00fcr jeden Monat, den sie sich fr\u00fcher zur Ruhe setzen, als es ihnen ihr regul\u00e4res offizielles Rentenalter erlauben w\u00fcrde. <span style=\"text-decoration: underline;\">Das kann im H\u00f6chstfall ein sattes Minus von bis zu 14,4 Prozent bedeuten. Bis ans Lebensende. So etwa f\u00fcr einen Angestellten, der seine gesetzliche Rente mit 63 statt 67 Jahren beantragt.<\/span><\/strong> Wer als Fr\u00fchrentner trotzdem das volle Ruhestandsgeld bekommen m\u00f6chte, muss daf\u00fcr aber etwas tun, freiwillig in die Rentenkasse einzahlen. Allein 2020 \u00fcberwiesen Arbeitnehmer der Rentenversicherung aus eigenem Antrieb fast 573 Millionen Euro das sind 38 Prozent mehr als im Jahr zuvor (415 Millionen Euro) Am Run auf die (Fr\u00fch-)Rente d\u00fcrfte auch der Rentenflop 2021 nichts \u00e4ndern: Die allj\u00e4hrliche Erh\u00f6hung zum 1. Juli f\u00e4llt f\u00fcr die meisten Ruhest\u00e4ndler aus.<\/p>\n<blockquote>\n<p><strong>Wie viel k\u00fcrzt der Staat bei dieser Rente mit 63 Jahren<\/strong><\/p>\n<p>Ziemlich viel: 0,3 Prozent f\u00fcr jeden Monat, den Sie sich fr\u00fcher zur Ruhe setzen, als es Ihr offizielles Rentenalter erlaubt. Beispiel: Sie m\u00fcssten eigentlich bis 67 arbeiten, h\u00f6ren aber schon mit 63 auf, dann bekommen Sie 14,4 Prozent weniger Rente (48 Monate mal 0,3 Prozent) Bis ans Lebensende.<\/p>\n<p><strong>Was bedeutet das in echten Zahlen?<\/strong><\/p>\n<p>Ein Gutverdiener mit 5068.88 Euro im Monat bek\u00e4me mit 67 Jahren 2051.40 Euro Rente. Setzt er sich schon mit 63 Jahren zur Ruhe, h\u00e4tte er also rund 1756 Euro im Monat (14,4 Prozent weniger). Doch das ist nur die halbe Wahrheit: Denn diesem Fr\u00fchpension\u00e4r fehlen vier Jahre Beitr\u00e4ge in der Rentenkasse, und diese fehlenden Beitr\u00e4ge mindern seine Rente erheblich. Mit 63 Jahren betr\u00e4gt sein Anspruch lediglich 1846,26 Euro (statt 2051,40 Euro). Und diese niedrigere Summe k\u00fcrzt der Staat zus\u00e4tzlich um 14,4 Prozent, selbst dem Gutverdiener bleiben also nur noch 1580,40 Euro Rente im Monat. Das sind fast 23 Prozent weniger, als wenn er bis 67 arbeiten w\u00fcrde. <strong>Fazit: Wer unbedingt mit 63 in Rente gehen will, zahlt doppelt.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Solange einzig<\/span> die Partei der Linken, die von vielen noch immer als politisches Schmuddelkind angesehen wird, mit der klaren Forderung nach einer deutlichen Anhebung des Rentenniveaus und Einf\u00fchrung einer Mindestrente antritt, ist mit einem Schulterschluss f\u00fcr bessere Renten nicht zu rechnen. Es besteht damit die Gefahr, dass trotz einer breiten gesellschaftlichen Mehrheit der Rentenfortschritt nicht vorankommt. Es scheint als SPD und CDU\/CSU sich nicht zu sehr aus der Deckung wagen wollen. In der Rentenpolitik haben Sie von Anfang an ein Netz aus L\u00fcgen gesponnen und das immer gr\u00f6\u00dfer und enger gestrickt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich sagen sie uns die Wahrheit Die Rente ist nicht sicher. Nicht die H\u00f6he der Ruhestandsbez\u00fcge. Und auch nicht das Alter, ab dem wir sie bekommen. Zu diesem Schluss kommen nahezu alle unabh\u00e4ngigen Wissenschaftler. Wir m\u00fcssen l\u00e4nger arbeiten, erhalten trotzdem weniger Rente, zahlen h\u00f6here Beitr\u00e4ge und brauchen immer mehr Steuerzusch\u00fcsse. 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