{"id":16684,"date":"2023-10-31T14:00:18","date_gmt":"2023-10-31T13:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/?p=16684"},"modified":"2023-11-01T15:03:23","modified_gmt":"2023-11-01T14:03:23","slug":"seniorenpolitik-ein-wunschtraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/2023\/10\/seniorenpolitik-ein-wunschtraum\/sraebiger\/","title":{"rendered":"Seniorenpolitik ein Wunschtraum"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Seniorenpolitik ist heute keine notwendige Daseinsvorsorge. Allein abh\u00e4ngig von den jeweiligen kommunalen Finanzen und nicht vom Bedarf.<\/strong><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/pflegenetzwerk-deutschland.de\/pflegehatsdrauf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow external noreferrer\" data-wpel-link=\"external\" title=\"Externer Link: &lt;span class=&quot;nl_bmgpflegenetzwerk_text_image__header-1&quot;&gt;Das kann doch jeder\u00a0 &lt;\/span&gt;\" class=\"ext-link wpel-icon-right\"><span class=\"nl_bmgpflegenetzwerk_text_image__header-1\">Das kann doch jeder\u00a0 <\/span><span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a><span class=\"nl_bmgpflegenetzwerk_text_image__header-2\">sehen, dass das nicht jeder kann.<\/span><\/h3>\n<h2><strong>Reformation muss sein!<\/strong><\/h2>\n<p>Die Lebenserwartung war noch nie so hoch. \u00c4ltere Menschen sind heute oft ges\u00fcnder, fitter und engagierter als jede \u00e4ltere Generation zuvor. Der Wunsch \u00e4lterer Menschen, m\u00f6glichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten h\u00e4uslichen Umgebung leben zu k\u00f6nnen, ist verst\u00e4ndlich. Warum werden wir ausgrenzt, lassen Sie uns mitwirken.<\/p>\n<h2><strong>Rentner sein und nicht vergessen werden.<\/strong><\/h2>\n<p>Eine wichtige Zukunftsaufgabe ist es, nachhaltige seniorengerechte Strukturen in den Kommunen aufzubauen und neue Wohn- und Unterst\u00fctzungsformen f\u00fcr<strong> und mit uns <\/strong>\u00e4lteren Menschen weiterzuentwickeln und umzusetzen. Welche begr\u00fcndete Angst besteht, uns einzubinden.<\/p>\n<p>Von den Parteigremien- und den Regierungsvertretern ist zur Kenntnis zu nehmen, dass nur noch 10 % einen Pflegeplatz erhalten, dies oft nach langem Warten und nicht in der bekannten Umgebung. Der Blick ist allein auf die gewerblichen Anbieter gerichtet. Die fehlende Qualit\u00e4t, die fehlenden Kr\u00e4fte werden gesehen, die Tr\u00e4ger werden ohne Auflagen und Kontrollen unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>2022 gab es 16.115 Pflegeheime in Deutschland und 15.300 ambulante Pflegedienste. Ende 2021 wurden in Einrichtungen 702.059 Personen gepflegt und 3.763.305 in der H\u00e4uslichkeit. Die n\u00e4chsten amtlichen Zahlen werden f\u00fcr Ende 2023 erhoben und Ende 2024 ver\u00f6ffentlicht werden. Ende 2022 waren weitere 600.000, damit insgesamt 5,2 Millionen anerkannt pflegebed\u00fcrftig, oft wird noch mit Zahlen aus 2019 argumentiert und verharmlost.<\/p>\n<p>Ambulante Dienste k\u00f6nnen derzeit maximal nur jeden zweiten Pflegebed\u00fcrftigen in der H\u00e4uslichkeit unterst\u00fctzen. Dies bedeutet \u00fcber 2 Millionen Pflegebed\u00fcrftige in der H\u00e4uslichkeit m\u00fcssen ohne fachliche Hilfe gepflegt werden.<\/p>\n<h3><strong>Keiner spricht \u00fcber die<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/2021\/07\/betreuungskraefte-in-der-pflege-aus-dem-ausland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-wpel-link=\"internal\">osteurop\u00e4ischen Pflegehilfen<\/a> in der H\u00e4uslichkeit, die aus Not die Angeh\u00f6rigen rund um die Uhr unterst\u00fctzen. Was nutzen Schutzgesetze, die wegen fehlender Zust\u00e4ndigkeit nicht kontrolliert werden. Der Mindestlohn bel\u00e4uft sich im Jahre 2014 auf 12,41 \u20ac. Zum Vergleich:<\/li>\n<li><strong>Selbstst\u00e4ndige Hilfen,<\/strong> mit freier Zeiteinteilung, m\u00fcssen einen durchschnittlich Stundenlohn von 20 &#8211; 25 \u20acuro haben, um die Sozialversicherung leisten zu k\u00f6nnen und eine ausk\u00f6mmliche Entlohnung zu erhalten. Bei 172 Stunden (40 x 4,3) werden zwischen 3.500 \u20ac (abz\u00fcglich SV von 860 \u20ac) und 4.300 Euro (abz\u00fcglich SV von 1.075 \u20ac) im Monat gezahlt. Seit dem 1.11.2023 gelten in Deutschland h\u00f6here Durchschnittsl\u00f6hne in der Pflege. Die durchschnittlichen Stundenl\u00f6hne sind im Vergleich zum vergangenen Jahr um circa zwei Prozent auf 20,77 Euro gestiegen. Deutschlandweit betragen die neuen Durchschnittsl\u00f6hne im Schnitt zuk\u00fcnftig 17,53 Euro f\u00fcr <em>Pflegehilfskr\u00e4fte<\/em> ohne Ausbildung. Das sind knapp drei Prozent mehr als im Jahr 2022. <em>Pflegeassistenzkr\u00e4fte<\/em>, also Hilfskr\u00e4fte mit mindestens einj\u00e4hriger Ausbildung, erhalten 19,53 Euro. Das sind \u00fcber 2,5 Prozent mehr als bisher. Der neue Durchschnittslohn f\u00fcr <em>Pflegefachkr\u00e4fte<\/em> betr\u00e4gt 23,75 Euro, ein Plus von knapp 1,6 Prozent.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Angeh\u00f6rige<\/strong> arbeiten weiter, um ihren Lebensunterhalt zu zahlen und in ihrer \u201eFreizeit\u201c pflegen sie bis zum Umfallen. Gut betuchte k\u00f6nnen sich Haushaltshilfen leisten, doch sie arbeiten <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/studien\/dominik-h-enste-christina-anger-nur-selten-angemeldet.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow external noreferrer\" data-wpel-link=\"external\" title=\"Externer Link: selten angemeldet\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">selten angemeldet<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a>.<\/p>\n<h2><strong>Angeh\u00f6rige stellen den gr\u00f6\u00dften Pflege(not)dienst der Nation.<\/strong><\/h2>\n<p>Dieser <a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/2020\/05\/das-deutsche-pflegesystem-geschaefte-mit-der-not-der-betroffenen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-wpel-link=\"internal\">\u201eLiebesdienst\u201c<\/a> wurde bereits bei Einf\u00fchrung der Pflegeversicherung 1995 in der Gr\u00f6\u00dfenordnung um die 70 Prozent einkalkuliert. Die \u00fcbrigen 30 Prozent der Pflegebed\u00fcrftigen, bei denen die h\u00e4usliche Pflege durch Angeh\u00f6rige und Dienste nicht sichergestellt werden kann, m\u00fcssen, ob sie wollen oder nicht ins Heim. Dies war auch 1995 gesichert; es standen f\u00fcr 40% der Pflegebed\u00fcrftigen Pl\u00e4tze der Wohlfahrtspflege zur Verf\u00fcgung. Heute 2023 sind \u00fcber 50 % der Pl\u00e4tze von Privatbetreibern auf dem Markt, aber nur 10% aller Pflegebed\u00fcrftigen k\u00f6nnen ein Platz erhalten. Diese Pl\u00e4tze k\u00f6nnen, durch fehlende Ausbildungsunterst\u00fctzung von Pflegekr\u00e4fte der Anbieter, nicht mehr alle vorgehalten werden. Wie lange wird dies noch gut gehen?<\/p>\n<p>Laut den Ergebnissen der Pflegevorausberechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom M\u00e4rz 2023 wird die Zahl pflegebed\u00fcrftiger Menschen in Deutschland allein durch die zunehmende Alterung bis zum Jahr 2055 um rund\u00a0<a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/285614\/umfrage\/anzahl-der-pflegebeduerftigen-prognostizierter-anstieg-nach-bundeslaendern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow external noreferrer\" data-wpel-link=\"external\" title=\"Externer Link: 37 Prozent zunehmen\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">37 Prozent zunehmen<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a>. Ursache hierf\u00fcr ist vor allem die kontinuierlich zunehmende Zahl \u00e4lterer Menschen in Folge einer stetig besser werdenden medizinischen Versorgung.<\/p>\n<p>St\u00e4rker als fr\u00fcher m\u00fcssen vor diesem Hintergrund die Potenziale \u00e4lterer Menschen aktiviert und genutzt, gesellschaftliche Teilhabe erm\u00f6glicht und abgestufte Wohn-, Betreuungs- und Unterst\u00fctzungsleistungen vor Ort eingerichtet werden. Auch k\u00fcnftige Seniorengenerationen werden wohl andere Anforderungen an die Strukturen und Angebote f\u00fcr \u00e4ltere Menschen stellen. Die \u00e4ltere Bev\u00f6lkerung aktiv bei der Gestaltung seniorengerechter Wohn- und Lebensbedingungen zu beteiligen, ist daher ein wichtiger Pfeiler einer modernen Seniorenpolitik.<\/p>\n<p>Die effiziente Koordination begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen stellt eine existenzielle Herausforderung f\u00fcr die Sicherstellung der Grundversorgung in strukturschwachen, meist l\u00e4ndlichen Regionen vor dem Hintergrund einer alternden Bev\u00f6lkerung dar. Schon heute zeigen sich vielerorts L\u00fccken in der Gesundheitsversorgung, die in den kommenden Jahren weiter zunehmen werden und damit Vorboten einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung sind. Doch das Ph\u00e4nomen ist nicht neu: Es gibt Landstriche in Deutschland, die bereits gealtert sind, etwa in der Lausitz oder in Th\u00fcringen, in Bayern oder Schleswig-Holstein. Dort sind Kooperationsmodelle entstanden, die uns Ideen zur Gestaltung von regionalen Versorgungsbr\u00fccken liefern k\u00f6nnen, mit denen sich die L\u00fccken zwar nicht beseitigen, aber im Patienteninteresse verkleinern lassen. Siehe dazu die Brosch\u00fcre auf (<a href=\"https:\/\/www.neue-gesundheitsnetze.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow external noreferrer\" data-wpel-link=\"external\" title=\"Externer Link: www.neue-gesundheitsnetze.de\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">www.neue-gesundheitsnetze.de<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a>).<\/p>\n<h2><strong>Finanzielle Absicherung gew\u00e4hrleisten<\/strong><\/h2>\n<p>Eine aktive und selbstbestimmte Teilhabe setzt auch im Alter finanzielle Sicherheit voraus. Die Rente in der Sozialversicherung wird derzeit zum 1.7. d. Jahres in Abh\u00e4ngigkeit der tariflichen Lohnerh\u00f6hungen erh\u00f6ht. Minirenten werden nicht gesondert erh\u00f6ht und wie bei Geringverdienern maximal bis zur H\u00f6he des B\u00fcrgergeldes aufgestockt. Die bisherigen \u201e<a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/2022\/07\/millionen-menschen-fuehlen-dass-es-in-diesem-staat-mit-der-rente-nicht-gerecht-zugeht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-wpel-link=\"internal\">Rentenverbesserungen<\/a>\u201c der Regierungen sind Brosamen.<\/p>\n<p>Wenn Arbeitnehmer ihre Angeh\u00f6rigen pflegen, m\u00fcssen sie so gestellt werden, dass sie keinen Verlust an Kaufkraft und Rentenpunkten erleiden. Die Kaufkraft kann erhalten werden, wenn die Pflegekassenleistung je Pflegegrad einheitlich entgolten und nicht mehr in Sach- und Geldleistung unterschieden wird. Die Geldleistung steht dem Pflegebed\u00fcrftigen zu und er kann frei entscheiden. Will er mit dem Geld den\/die An-, Zugeh\u00f6rige(n) oder die \u201eosteurop\u00e4ische\u201c Haushaltshilfe bezahlen.<\/p>\n<h2><strong>Alter(n) ist lokal <\/strong><\/h2>\n<p><strong>\u2013 Sorge und Mitverantwortung muss in der Kommune ausgebaut werden &#8211;<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Das allt\u00e4gliche Leben findet vor Ort in den St\u00e4dten und Gemeinden, in den Ortsteilen und Quartieren statt. Die \u201esorgende Gemeinschaften\u201c, bereits im 7. Altenbericht 2016 Seiten 16ff gefordert, sind auf lokaler Ebene endlich mit Landesmitteln fl\u00e4chendeckend aufzubauen. Den gesetzlichen Forderungen zur Planung m\u00fcssen Taten folgen. Die notwendigen Schritte sind bekannt. Die inhaltliche Ausgestaltung und Umsetzung m\u00fcssen unter Ber\u00fccksichtigung regionaler Bedarfe und Schwerpunktsetzungen der Handlungsfelder erfolgen.<\/p>\n<p>B\u00fcrgerschaftliches Engagement und gesellschaftliche Teilhabe im Alter bis hin zur Hospiz- und Palliativversorgung, kann nicht befohlen aber auf Augenh\u00f6he aktiviert werden. Die derzeitigen Strukturen dienen allein der Sicherung der Finanzierung der \u00f6rtlichen Beteiligten Anbieter, oft unter Leitung der kommunalen Verwaltung.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen offen, transparent und ehrlich diskutieren; es fehlt an ausgebildeten Pflegekr\u00e4ften. Diese werden sich auch nicht dauerhaft aus armen L\u00e4ndern rekrutieren lassen. Wir alle sind gefordert.<\/p>\n<p>Es hilft die Zahl der Krankenh\u00e4user zu dezimieren, um im Verh\u00e4ltnis die notwendigen Pflegekr\u00e4fte nachweisen zu k\u00f6nnen. Der Anspruchsdruck wird sich auf die niedergelassenen \u00c4rzte und weiter auf die An- und Zugeh\u00f6rigen auswirken.<\/p>\n<p>Wir brauchen einen neuen Werteansatz in der Gesellschaft. Es kann nicht sein, dass sich Lobbyverb\u00e4nde aus den Sozialkassen bedienen und die Qualit\u00e4t nicht offen auf den Pr\u00fcfstand der Einzahler kommt. Die versprochene Transparenz durch die Sozialwahlen alle 6 Jahre ist weder durch eine echte Auswahl noch durch notwendige j\u00e4hrliche Transparenzberichte gegeben. Die Pflegeversicherung, als Anh\u00e4ngsel der jeweiligen Krankenkasse, ist weiterhin eine Black-Box. Die Klagen sind bekannt, es fehlt nicht an befristeten Modellversuchen. Es fehlt am Bewusstsein zur notwendigen breiten Umsetzung im Land. \u00a0<\/p>\n<h2><strong>Umsetzung<\/strong><\/h2>\n<p>Ein Bewusstsein bildet sich nicht, ohne allgemeine, zug\u00e4ngliche Informationen oder\/und durch Sch\u00f6nf\u00e4rberei. Es ist verst\u00e4ndlich, dass aktive Rentner ungern von Parteien und R\u00e4ten eingebunden werden; sie st\u00f6ren die eingefahrenen Strukturen. \u00a0Wie lange kann sich die Gesellschaft noch den Luxus leisten, auf die Erfahrungen der \u00e4lteren Generation zu verzichten. Erinnert sei an Frau <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Trude_Unruh\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow external noreferrer\" data-wpel-link=\"external\" title=\"Externer Link: Trude Unruh\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">Trude Unruh<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a>, die Mitbegr\u00fcnderin des Seniorenschutzbundes und der Partei Graue Panther. Mann\/Frau darf gespannt sein, ob die Sozialpolitik bei der Partei \u201eBSW\u201c einen gr\u00f6\u00dferen und konkreteren Stellenwert einnehmen wird als bei den derzeitigen Parteien. Es fehlt nicht an der Erkenntnis, es fehlt an Handlungen. Die Seniorenorganisationen der Parteien, gegr\u00fcndet zur Zeiten von Trude Unruh, sind nicht mehr h\u00f6rbar.<\/p>\n<p><strong>Einfach mal die Senioren einbinden, ihnen zuh\u00f6ren und mit ihnen gemeinsam umsetzen. Demokratie ist kein Wunschkonzert und darf nicht l\u00e4nger zum Finanzproblem erkl\u00e4rt werden. Den gesellschaftlichen Zusammenhalt m\u00fcssen die Parteien durch st\u00e4ndige Einbindung und Diskussionen mit den B\u00fcrgern f\u00f6rdern. Parolen, Worth\u00fclsen sind zu wenig. <\/strong><\/p>\n<p><strong>***********************<\/strong><\/p>\n<h3><strong>Diskutieren Sie mit:<\/strong><\/h3>\n<p>zur Unterst\u00fctzung auch der An- und Zugeh\u00f6rigen von Heimbewohnern, Seniorenbeir\u00e4te, Betreuer. Nur wenn wir uns aktiv einbringen, wird sich etwas in unserem Sinne \u00e4ndern.<strong> Nutzen Sie Ihren \u00c4rger positiv; wer weiter schweigt, macht sich mitschuldig\u00a0 an der fehlenden Reformation.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Abonnieren Sie unseren<a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/service\/newsletter\/\" data-wpel-link=\"internal\"> kostenlosen Newsletter<\/a>, diskutieren Sie mit, verpassen Sie keinen Beitrag. Ihre Anregungen und Kritik nehmen wir gerne auf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Seniorenpolitik ist heute keine notwendige Daseinsvorsorge. Allein abh\u00e4ngig von den jeweiligen kommunalen Finanzen und nicht vom Bedarf. Das kann doch jeder\u00a0 sehen, dass das nicht jeder kann. Reformation muss sein! Die Lebenserwartung war noch nie so hoch. \u00c4ltere Menschen sind heute oft ges\u00fcnder, fitter und engagierter als jede \u00e4ltere Generation zuvor. 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