{"id":3521,"date":"2018-11-30T11:31:11","date_gmt":"2018-11-30T10:31:11","guid":{"rendered":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/?p=3521"},"modified":"2018-10-18T13:10:57","modified_gmt":"2018-10-18T11:10:57","slug":"__trashed","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/2018\/11\/__trashed\/uwiemann\/","title":{"rendered":"Ihr Recht"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<p>Wir wollen mit Ihnen interessante Urteile aufzeigen und haben Sie nach Gebieten aufgeteilt von B\u00fcrgerlichem Gesetzbuch (BGB) bis Wohn- und Teilhabegesetz (WTG). Sie werden diese Urteile und weitere demn\u00e4chst unter Dokumenten geordnet finden.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><!--more--><\/p>\n<h1>BGB<\/h1>\n<h2><strong>Sorgerecht: Wille von Kindern unter 14 z\u00e4hlt<\/strong><\/h2>\n<p>In Sorgerechtsverfahren elterlichen Sorge oder Teilen <strong>gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a01671\u00a0BGB<\/strong> m\u00fcssen Kinder unter <strong>14 Jahren<\/strong> pers\u00f6nlich angeh\u00f6rt werden. Das gilt, wenn der Wille und die Bindung des Kindes f\u00fcr die Entscheidung von Bedeutung sind. In dem verhandelten Fall hatte die Mutter auf ihren Antrag hin das alleinige Sorgerecht erhalten. Der Vater ging dagegen vor und bekam Recht. Das zuvor zust\u00e4ndige Familiengericht habe vers\u00e4umt, die Kinder pers\u00f6nlich zu befragen. Dazu sei es verpflichtet gewesen, entschied das <strong>Saarl\u00e4ndische Oberlandesgericht ( Az.: 9 UF 54\/17 )<\/strong><\/p>\n<h2>Benutzerkonto bei einem sozialen Netzwerk ist vererbbar<\/h2>\n<p><strong>Gesamtrechtsnachfolge nach \u00a7 1922 Abs. 1 BGB i.V.m.<\/strong> \u00a7 2047 Abs. 2 und \u00a7 2373 Satz 2 BGB<\/p>\n<p><strong>Urteil vom 12. Juli 2018 \u2013 <\/strong><a href=\"http:\/\/juris.bundesgerichtshof.de\/cgi-bin\/rechtsprechung\/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=85390&amp;linked=pm\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: III ZR 183\/17\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">III ZR 183\/17<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a> Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass der Vertrag \u00fcber ein Benutzerkonto bei einem sozialen Netzwerk grunds\u00e4tzlich im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die Erben des urspr\u00fcnglichen Kontoberechtigten \u00fcbergeht und diese einen Anspruch gegen den Netzwerkbetreiber auf Zugang zu dem Konto einschlie\u00dflich der darin vorgehaltenen Kommunikationsinhalte haben. So werden analoge Dokumente wie Tageb\u00fccher und pers\u00f6nliche Briefe vererbt, wie aus \u00a7 2047 Abs. 2 und \u00a7 2373 Satz 2 BGB zu schlie\u00dfen ist. Es besteht aus erbrechtlicher Sicht kein Grund daf\u00fcr, digitale Inhalte anders zu behandeln.<\/p>\n<h1>Heim siehe Wohn und Teilhabe (WTG)<\/h1>\n<h1>Allgemeines SGB I<\/h1>\n<h2>Beratungspflicht des Tr\u00e4gers der Sozialhilfe<\/h2>\n<p><strong>gem. \u00a7\u00a014\u00a0Satz\u00a01\u00a0SGB I i.V.m. \u00a7 17 SGB I<\/strong><\/p>\n<p>Schadensersatz aus Amtspflichtverletzung \u00a7\u00a0839\u00a0Abs.\u00a01\u00a0Satz\u00a01\u00a0BGB i.V.m. Art.\u00a034\u00a0Satz\u00a01\u00a0GG wegen fehlerhafter Beratung.<\/p>\n<p><strong>Besondere Beratungs- und Betreuungspflichten aufgrund von Kompliziertheit des Sozialrechts<\/strong><\/p>\n<p>Im Sozialrecht bestehen f\u00fcr die Sozialleistungstr\u00e4ger besondere Beratungs- und Betreuungspflichten. Eine umfassende Beratung des Versicherten ist die Grundlage f\u00fcr das Funktionieren des immer komplizierter werdenden sozialen Leistungssystems. Im Vordergrund steht dabei nicht mehr nur die Beantwortung von Fragen oder Bitten um Beratung, sondern die verst\u00e4ndnisvolle F\u00f6rderung des Versicherten, das hei\u00dft die aufmerksame Pr\u00fcfung durch den Sachbearbeiter.<\/p>\n<p>Bundes\u00adgerichtshof (<strong>BGH<\/strong>) \u00a0entschied <a href=\"https:\/\/www.kostenlose-urteile.de\/BGH_III-ZR-46616_BGH-zu-den-Anforderungen-an-die-Beratungspflicht-des-Sozialhilfetraegers.news26261.htm\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: (Az.:\u00a0III ZR 466\/16\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">(Az.:\u00a0III ZR 466\/16<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a>) 2.8.2018<\/p>\n<h1><strong>Gesetzliche Krankenversicherung\u00a0 SGB V<\/strong><\/h1>\n<h2><strong>Wechsel von Privater zur Gesetzlichen Kranken-Versicherung (GKV)<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Bei fehlenden oder nicht ausreichenden Vorversicherungszeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung hat ein Rentner keinen Anspruch darauf, von seinem privaten Krankenversicherer in die gesetzliche Krankenversicherung der Rentner zu wechseln. Das hat das <a href=\"http:\/\/www.sg-stuttgart.de\/pb\/,Lde\/Startseite\/Rechtsprechung\/Auszug+aus+der+aktuellen+Rechtsprechung+_Stand_+August+2018_\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: Sozialgericht Stuttgart\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">Sozialgericht Stuttgart<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a> mit einem k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Urteil vom 28. September 2017 entschieden (<a href=\"https:\/\/www.versicherungsjournal.de\/versicherungen-und-finanzen\/von-den-huerden-beim-wechsel-von-pkv-zu-gkv-133159.php\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: S 11 KR 3012\/16\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">S 11 KR 3012\/16<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a>).<\/strong><\/p>\n<p>Nach Ansicht des Gerichts ist die Regel gem\u00e4\u00df\u00a0<a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/sgb_5\/__5.html\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: \u00a7 5 Absatz 1 Nummer 11\u00a0&lt;em&gt;SGB&lt;\/em&gt;\u00a0V\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">\u00a7 5 Absatz 1 Nummer 11\u00a0<em>SGB<\/em>\u00a0V<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a>erfassungskonform. Dieser sieht vor, dass nur dann ein Recht auf Aufnahme in die gesetzliche Krankenversicherung der Rentner besteht, wenn nur bestimmte Vorversicherungszeiten erf\u00fcllt worden sind.<\/p>\n<p>Wer in der aktiven Erwerbsphase die Vorteile der kosteng\u00fcnstigeren Versicherung mit einem breiteren Leistungsspektrum in der privaten Krankenversicherung nutzt und damit bewusst keinen Beitrag zur Solidargemeinschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung erbracht, kann nicht nachtr\u00e4glich \u00a0den Eintritt in die GKV verlangen, um der allgemein bekannten Kostensteigerung in der privaten Krankenversicherung im Alter zu entgehen. .<\/p>\n<h2><strong>Hilfsmittelanspruch\u00a0 gegen\u00fcber Krankenkasse<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Nach \u00a7\u00a0<\/strong><a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/SGB_V\/33.html\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: 33\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">33<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a><strong>\u00a0Abs. 1 Satz 1 SGB V<\/strong> haben Versicherte Anspruch auf Versorgung mit Hilfsmitteln, die im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen, soweit die Hilfsmittel nicht als allgemeine Gebrauchsgegenst\u00e4nde des t\u00e4glichen Lebens anzusehen oder nach \u00a7\u00a0<a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/SGB_V\/34.html\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: 34\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">34<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a>\u00a0Abs. 4 SGB V ausgeschlossen sind. Bei schweren Erkrankungen k\u00f6nnen Patienten Anspruch auf teure Hilfsmittel zum Behinderungsausgleich haben. Krankenkassen d\u00fcrfen Versicherte nicht ohne Weiteres auf billigere Hilfsmittel verweisen, die weniger wirksam sind, entschied das <strong>Landessozialgericht Baden-W\u00fcrttemberg in zwei F\u00e4llen ( Az.:<\/strong><a href=\"https:\/\/sozialgerichtsbarkeit.de\/sgb\/esgb\/show.php?modul=esgb&amp;id=200835\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: L 4 KR 531\/17\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">L 4 KR 531\/17<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a><strong> und L 11 KR 1996\/17 <\/strong><\/p>\n<h1><strong>Schwerbehindertenrecht\u00a0 SGB IX<\/strong><\/h1>\n<h2><strong>Zuerkennung des Merkzeichens aG (au\u00dfergew\u00f6hnliche Gehbehinderung) <\/strong><\/h2>\n<p><strong>Die neue Rechtslage nach \u00a7 229 Abs. 3 SGB IX (g\u00fcltig ab dem 01.01.2018) verlangt zus\u00e4tzlich zu einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Gehbehinderung einen mobilit\u00e4tsbedingten Grad der Behinderung von 80. Hierbei sind nur solche Erkrankungen und Funktionsbeeintr\u00e4chtigungen zu ber\u00fccksichtigen, welche sich konkret auf die Mobilit\u00e4t auswirken (<a href=\"http:\/\/www.sg-stuttgart.de\/pb\/,Lde\/Startseite\/Rechtsprechung\/Auszug+aus+der+aktuellen+Rechtsprechung+_Stand_+August+2018_\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: Gerichtsbescheid vom 24.01.2018,\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">Gerichtsbescheid vom 24.01.2018,<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a> S 9 SB 3849\/17).<\/strong><\/p>\n<p>Nach den \u00e4rztlichen Befundberichten war sie noch in der Lage, 100m am Rollator zu gehen. Danach war eine Pause erforderlich. Das Gericht hat die Klage abgewiesen. Es bestand zwar ein GdB von 40 f\u00fcr eine Erkrankung der Kniegelenke mit Kniegelenksendoprothese beidseits sowie ein GdB von 20 f\u00fcr degenerative Ver\u00e4nderungen der Wirbels\u00e4ule mit Nervenwurzelreizerscheinungen. Die nach \u00a7 229 Abs. 3 SGB IX vorausgesetzte mobilit\u00e4tsbezogene Teilhabebeeintr\u00e4chtigung mit einem GdB von 80 wurde hierdurch jedoch noch nicht erreicht.\u00a0<\/p>\n<h1><strong>Pflegeversicherung\u00a0 SGB XI<\/strong><\/h1>\n<h2><strong>Treppenlift kein individuelles technisches Hilfsmitteln<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Die Kranken- und Pflegekasse sind zur \u00dcbernahme der Kosten der Reparatur eines Treppenliftes eines auf einen Rollstuhl angewiesenen Versicherten nicht verpflichtet, auch wenn beim Einbau des Treppenliftes von der Pflegeversicherung der Zuschuss f\u00fcr wohnumfeldverbessernde Ma\u00dfnahmen gew\u00e4hrt worden ist (<a href=\"http:\/\/www.sg-stuttgart.de\/pb\/,Lde\/4710114\/?LISTPAGE=1211600\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: Stuttgart\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">Stuttgart<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a> Urteil vom 16.08.2016, S 27 KR 5559\/14, rechtskr\u00e4ftig).<\/strong><\/p>\n<p>Die wohnumfeldverbessernden Ma\u00dfnahmen wirken sich im Gegensatz zu Hilfsmitteln nur wohnungsbezogen aus. Die Gew\u00e4hrung eines zweiten bzw. weiteren Zuschusses nach \u00a7 40 Abs. 4 Satz 1 Elftes Buch Sozialgesetzbuch komme erst in Betracht, wenn sich die Pflegesituation objektiv \u00e4ndere und dadurch im Laufe der Zeit zus\u00e4tzliche weitere Schritte zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes erforderlich w\u00fcrden.\u00a0Gesetz sieht ausdr\u00fccklich keinen Anspruch auf die notwendige Instandsetzung und Ersatzbeschaffung vor.<\/p>\n<h1><strong>Sozialhilfe <\/strong><strong>SGB XII<\/strong><\/h1>\n<h2>Schenkung, die zur\u00fcckverlangt werden kann, wird als Verm\u00f6gen ber\u00fccksichtigt<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/SGB_XII\/90.html\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: &lt;strong&gt;90&lt;\/strong&gt;\" class=\"ext-link wpel-icon-right\"><strong>90<\/strong><span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a><strong>\u00a0Abs. 1 SGB XII. Ausnahmen hiervon regelt \u00a7\u00a0<\/strong><a href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/SGB_XII\/90.html\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: &lt;strong&gt;90&lt;\/strong&gt;\" class=\"ext-link wpel-icon-right\"><strong>90<\/strong><span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a><strong>\u00a0Abs. 2 und 3 SGB XII.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Beantragt eine pflegebed\u00fcrftige Person Hilfe zur Pflege, sind im Rahmen der Pr\u00fcfung der Bed\u00fcrftigkeit auch kleinere monatliche \u00dcberweisungen zu ber\u00fccksichtigen, wenn sie in der Summe eine Schenkung darstellen. Zu dieser Entscheidung kam das Landessozialgericht (LSG) Baden-W\u00fcrttemberg vom 19.10.2017; <a href=\"https:\/\/sozialgerichtsbarkeit.de\/sgb\/esgb\/show.php?modul=esgb&amp;id=196165\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: Az.: L 7 SO 1320\/17\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">Az.: L 7 SO 1320\/17<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a><\/p>\n<h1>Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG)<\/h1>\n<h2><strong>Keine Grunderwerbsteuer f\u00fcr Zubeh\u00f6r wie Einbauk\u00fcche oder Markise .<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Gegenleistung i.S.d. \u00a7\u00a7 8, 9 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG)<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Beim Erwerb einer Immobilie m\u00fcssen K\u00e4ufer f\u00fcr eine mitgekaufte Einbauk\u00fcche oder M\u00f6bel keine Grunderwerbsteuer zahlen. Wird ein Grundst\u00fcck zusammen mit anderen Wirtschaftsg\u00fctern, die nicht als Teil des Grundst\u00fccks anzusehen sind, einheitlich zu einem Gesamtpreis erworben, so ist die Grunderwerbsteuer nur von dem Teil der Gesamtgegenleistung zu erheben, die auf das Grundst\u00fcck entfalle. Das Entgelt f\u00fcr Zubeh\u00f6r, das zusammen mit einem Grundst\u00fcck erworben wird, geh\u00f6rt nicht zur Gegenleistung. Als Zubeh\u00f6r sei insbesondere das Inventar im Sinne des \u00a7 98 BGB anzusehen.\u00a0Urteil des FG <strong>K\u00f6ln zeigt ( <\/strong><a href=\"https:\/\/www.justiz.nrw.de\/nrwe\/fgs\/koeln\/j2017\/5_K_2938_16_Urteil_20171108.html\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: Az.: 3 K 2938\/16\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">Az.: 3 K 2938\/16<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a><strong> ) vom 8.11.2017<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wer bezahlt die neue Heizung?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nicht jeder Tausch ist eine Modernisierung.<\/strong><\/p>\n<p>Der Ersatz eines \u00e4lteren Heizkessels durch eine neue Anlage mit Brennwerttechnik spart bis zu <strong>23 Prozent Energie<\/strong> und kann als Modernisierung gelten, die eine Mieterh\u00f6hung rechtfertigt. Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes darf der Vermieter dann <strong>elf Prozent der Kosten auf die Jahresmiete aufschlagen.<\/strong> Nicht m\u00f6glich ist das aber, wenn die bisherige Heizung sehr alt und st\u00f6rungsanf\u00e4llig war und w\u00e4hrend der Heizperiode immer wieder ausgefallen ist. Hier stellt der Austausch eine f\u00e4llige Instandsetzung dar, entschied das Landgericht Berlin ( <strong>LG Berlin 64 S 63\/17 ).<\/strong> Dabei spielt es keine Rolle, ob zum Zeitpunkt des Tausches die alte Anlage funktionsf\u00e4hig war. F\u00fcr die F\u00e4lligkeit der Instandsetzung komme es perspektivisch gesehen auf deren gesichertes Funktionieren an.<\/p>\n<p><strong>Schulbegleitung f\u00fcr Kinder mit Diabetes.<\/strong><\/p>\n<p>Leidet ein Kind an Diabetes, hat es Anspruch, nach der Einschulung begleitet zu werden. So soll die notwendige Behandlung sichergestellt werden, also h\u00e4ufiges Messen und anschlie\u00dfendes Eingreifen. Der Anspruch besteht zun\u00e4chst f\u00fcr eine \u00dcbergangszeit. Auf Einkommen und Verm\u00f6gen der Eltern kommt es dabei nicht an. Das geht aus einer Entscheidung de Sozialgerichts Dortmund hervor <strong>( Az.: S 11 SO 221\/18 ER ), auf das die Arbeitsgemeinschft Sozialrecht hinweist.<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Diese und folgende Urteile werden geordnet abgelegt unter (Links\/Dokumente)<\/strong><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wollen mit Ihnen interessante Urteile aufzeigen und haben Sie nach Gebieten aufgeteilt von B\u00fcrgerlichem Gesetzbuch (BGB) bis Wohn- und Teilhabegesetz (WTG). Sie werden diese Urteile und weitere demn\u00e4chst unter Dokumenten geordnet finden.<\/p>\n","protected":false},"author":617,"featured_media":3684,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"generate_page_header":"","footnotes":""},"categories":[1,5,39,4],"tags":[780,778,774,101,777,270,582,775,773,738,779,776],"class_list":["post-3521","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-dies-und-das","category-recht","category-tabus","category-unterstuetzung","tag-aussergewoehnliche-gehbehinderung","tag-benutzerkonto","tag-beratungspflicht","tag-gesundheitsdienstleistungen","tag-grunderwerbsteuer","tag-hilfsmittel","tag-klagerecht","tag-schenkung","tag-sgb","tag-sorgerecht","tag-soziale-netzwerke","tag-treppenlift"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3521","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/617"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3521"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3521\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3684"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3521"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3521"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3521"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}