{"id":8693,"date":"2019-07-26T12:37:24","date_gmt":"2019-07-26T10:37:24","guid":{"rendered":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/?p=8693"},"modified":"2019-07-26T12:49:28","modified_gmt":"2019-07-26T10:49:28","slug":"digital-im-alter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/2019\/07\/digital-im-alter\/sraebiger\/","title":{"rendered":"Digital im Alter"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<h2><strong>Digitale Kompetenzen f\u00fcr \u00e4ltere Menschen<\/strong><\/h2>\n<\/blockquote>\n<p>Das Wort <strong>Digital<\/strong> oder <strong>K\u00fcnstliche Intelligenz <\/strong>(KI) springt uns t\u00e4glich an und wird\u00a0 durch die Politik gef\u00f6rdert. <strong>Finden sich positive Bez\u00fcge zum Alter?<\/strong> Sie gibt es, doch findet man sie selten. Wenn \u00fcberhaupt, wie der Notruf, ist er f\u00fcr den normalen Rentner zu kostenintensiv. Informationen aus den Medien oder vom H\u00f6rensagen sch\u00fcren bei \u00e4lteren Menschen Bedenken. Nach neuesten Untersuchungen nutzen \u00fcber 70-J\u00e4hrige zu 45 Prozent regelm\u00e4\u00dfig das Internet.\u00a0<\/p>\n<blockquote>\n<p>Digitale Souver\u00e4nit\u00e4t statt digitaler Spaltung<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><!--more--><span style=\"font-size: 16px\">Um heute in ungeschm\u00e4lerten Umfang am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu k\u00f6nnen, ist der kompetente Umgang mit digitalen Medien n\u00f6tig. Hintergrundinformationen der Fernsehender werden im Internet angeboten.<\/span><\/p>\n<p>Im Hinblick auf \u00e4ltere Menschen spielt neben der Vermittlung von Bedienfertigkeiten auch der individuelle Nutzen digitaler Medien sowie die St\u00e4rkung des Selbstvertrauens eine gro\u00dfe Rolle. Dieses kann jedoch nur durch eine intensive individuelle Unterst\u00fctzung \u00e4lterer Menschen gest\u00e4rkt werden. Dazu sind neue Formate erforderlich, die \u00fcber klassische Lernen wie in Gruppenkurse hinausgehen.<\/p>\n<p>Oft hilft ein Leitfaden wie \u201e<a href=\"https:\/\/www.digitale-chancen.de\/assets\/includes\/sendtext.cfm?aus=11&amp;key=1064&amp;pkey=2&amp;dltype=2\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: Mein Tablet und ich\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">Mein Tablet und ich<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a>\u201c. Mit Anleitungen und Beispielen unterst\u00fctzt er dabei, ein bedarfsgerechtes Angebot zur Unterst\u00fctzung von \u00e4lteren Menschen.<\/p>\n<p>Mit dem Leitfaden \u201e<a href=\"https:\/\/www.digitale-chancen.de\/assets\/includes\/sendtext.cfm?aus=11&amp;key=1553&amp;pkey=2&amp;dltype=2\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: Digitale Kompetenzen f\u00fcr \u00e4ltere Menschen\u201c,\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">Digitale Kompetenzen f\u00fcr \u00e4ltere Menschen\u201c,<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a> der auf den Erfahrungen aus dem Projekt \u201eDigital mobil im Alter\u201c sowie den Ergebnissen der projektbegleitenden Studie aufbaut, will die <a href=\"https:\/\/www.digitale-chancen.de\/\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_self\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" title=\"Externer Link: Stiftung Digitale Chancen\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">Stiftung Digitale Chancen<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a> diejenigen erreichen, die \u00e4ltere Menschen dabei unterst\u00fctzen, die erforderlichen Kompetenzen im Umgang mit digitalen Anwendungen zu erwerben und ihr Selbstvertrauen zu st\u00e4rken. Er enth\u00e4lt Instrumente, die dabei helfen, die Zielgruppe \u201eSeniorinnen und Senioren\u201c und deren Unterst\u00fctzungsbedarf besser kennenzulernen und zu verstehen. Mit Anleitungen und Beispielen unterst\u00fctzt er dabei, ein bedarfsgerechtes Angebot zur Unterst\u00fctzung von \u00e4lteren Menschen zu planen und zu gestalten.<\/p>\n<h1><strong>Sprachassistenten im Senioren-Alltag<\/strong><\/h1>\n<p>\u201eAlexa, wie wird das Wetter heute?\u201c Auf diese Frage hat der Sprachdienst \u201eAlexa\u201c schnell eine Antwort. Aber die Frage nach dem Wetter ist nur eine von vielen Anwendungsm\u00f6glichkeiten von digitalen Sprachdiensten im Alltag. Aber hat \u201eAlexa\u201c und Geschwister sinnvolle Anwendungen im Senioren-Alltag. K\u00f6nnen k\u00f6rperlicher Einschr\u00e4nkungen durch die Sprachsteuerung elektrischer Haushaltsger\u00e4te kompensiert werden.<\/p>\n<p>Digitale Sprachdienste haben den gro\u00dfen Vorteil der intuitiven Bedienbarkeit. Anders als bei der Tastatureingabe am Heimcomputer muss sich der Anwender nicht mit der Technik auskennen. Das Entwicklungsziel der Industrie ist eine m\u00f6glichst nat\u00fcrliche Kommunikation zwischen dem Anwender und dem jeweiligen Sprachdienst. Mit dem heutigen Tag ist dieses hoch gesteckte Ziel noch nicht erreicht. Erkunden Sie selbst die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen des aktuellen Standes der Entwicklung<\/p>\n<h1><strong>Taschengeldb\u00f6rse<\/strong><\/h1>\n<p>Taschengeldb\u00f6rsen werden als Servicebr\u00fccken zwischen Jugend und Alter verstanden. Vordergr\u00fcndig leisten Taschengeldb\u00f6rsen eine \u201eeinfache&#8220; Vermittlungst\u00e4tigkeit, indem sie Jugendliche, die haushaltsbezogene Unterst\u00fctzungsleistungen gegen ein kleines Taschengeld anbieten, und Haushalte \u00e4lterer, mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkter Menschen und Familien zusammenbringen. Dar\u00fcber hinaus vermitteln sie aber auch Interaktionen zwischen Jung und Alt und leisten somit einen Beitrag zur intergenerativen Begegnung.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine m\u00f6glichst nachhaltige Unterst\u00fctzung der ehrenamtlich T\u00e4tigen im Projekt \u201eTaschengeldb\u00f6rse\u201c, wird ein gro\u00dfer Teil dieser Vermittlungsarbeit \u00fcber neuste, technische IT-L\u00f6sungen (PC und Handy) abgewickelt.<\/p>\n<h1><strong>Verkehrssicherheit im Alter<\/strong><\/h1>\n<p>\u2013 mit der App auf Stadtteilbegehung<\/p>\n<p>Wo gibt es Problempunkte im \u00f6ffentlichen Raum in der Innenstadt etc. f\u00fcr Senioren, die mit dem Rollator, Rollstuhl oder Fahrrad unterwegs sind, die auch die Verkehrssicherheit betreffen und\/oder die Begehbarkeit von \u00f6ffentlichen Einrichtungen, Apotheken, Praxen, etc. vermerken?<\/p>\n<p>Problempunkte sind zu identifizieren und zu sammeln, um sie darzustellen. Hierzu werden mehrere Begehungen in der Stadt notwendig. W\u00e4hrend der Kontrollg\u00e4nge werden Problemstellen mit einer Handy-App dokumentiert und auf einer Internet Karte entsprechend gekennzeichnet oder auf Papiervorlagen markiert. W\u00e4hrend der Begehung werden nicht nur Ort und Kategorie einer Problemstelle erfasst, sondern auch entsprechende Bilder gemacht. Alle gesammelten Daten m\u00fcssen nach der Begehung reflektiert, zusammengef\u00fchrt und dokumentiert werden.<\/p>\n<h1><strong>Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de<\/strong><\/h1>\n<p>nebenan.de steht allen offen, die aktiv in der Quartiersarbeit, Stadtentwicklung oder im nachbarschaftlichen Engagement t\u00e4tig sind und sich f\u00fcr das Gemeinwohl in ihrem lokalen Umfeld einsetzen. Neu ist, dass auch gemeinn\u00fctzige Vereine, soziale Einrichtungen wie auch kommunale Institutionen sich kostenlos beteiligen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir nutzen die M\u00f6glichkeit und k\u00f6nnen im begrenzten Raum Altoberhausen direkt mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern in Kontakt treten und Aktivit\u00e4ten und Veranstaltungen ver\u00f6ffentlichen. Der Bereich k\u00f6nnte durch Mitstreiter im Bereich Sterkrade S\u00fcd,\u00a0 -Nord und Osterfeld ausgeweitet werden.<\/p>\n<h1><strong>Chancen und Herausforderungen<\/strong><\/h1>\n<p>Die Frage nach sozialer Teilhabe und Partizipationsm\u00f6glichkeiten \u00e4lterer Menschen im Sozialraum hat sich durch den stattfindenden digitalen Wandel einschneidend ver\u00e4ndert. Neben Risiken bietet die Digitalisierung f\u00fcr \u00e4ltere Menschen auch Chancen, unter anderem auch f\u00fcr die Kommunikation im Sozialraum. Soziale Teilhabe kann durch eine digitale Teilhabe erm\u00f6glicht und unterst\u00fctzt werden. Anders formuliert, es besteht f\u00fcr \u00e4ltere Menschen aufgrund digitaler Exklusion zuk\u00fcnftig auch immer mehr das Risiko, sozial abgeh\u00e4ngt zu werden.<\/p>\n<p>WARUM IST ES WICHTIG, EIN UNTERST\u00dcTZUNGSANGEBOT F\u00dcR SENIOREN IN DER STADT ANZUBIETEN?<\/p>\n<p>Soziale Inklusion ist f\u00fcr alle Mitglieder der Gesellschaft wichtig. \u00c4ltere Menschen haben zudem ein erh\u00f6htes Risiko vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen zu sein und an weniger Aktivit\u00e4ten innerhalb der Gesellschaft teilzunehmen als andere. Einigen bleibt der Zugang zu vielen Programmen und Diensten verwehrt. Dazu kommt, viele Senioren sind sich nicht der M\u00f6glichkeiten bewusst, die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) f\u00fcr ihren Alltag bieten k\u00f6nnen. Wir wollen nicht verschweigen, dass vereinzelte unbekannte Angebote in den Pfarreien und anderen Organisationen angeboten werden. Warum nicht G\u00e4ste informieren und einladen. Auf unserer Seite besteht die M\u00f6glichkeit.<\/p>\n<p>Senioren, die den Computer oder das Internet nicht nutzen, k\u00f6nnen einfach nicht glauben, dass ihnen neue Technologien in irgendeiner Weise Vorteile bringen. Sie haben die meiste Zeit ihres Lebens ohne Technologie gelebt &#8211; und es geht ihnen gut! Die Forschung hat gezeigt, dass \u00e4ltere Menschen gerne klare und relevante Aufgaben im Umgang mit digitalen Medien haben. Daher ist es eine gute Idee, die Erfahrung so alltagsnah wie m\u00f6glich f\u00fcr sie zu machen.<\/p>\n<p><strong>Digitale Souver\u00e4nit\u00e4t statt digitaler Spaltung<\/strong><br \/>\nDass Bev\u00f6lkerungsgruppen digital abgeh\u00e4ngt werden und damit neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr mehr gesellschaftliche Teilhabe und ein aktives, selbstbestimmtes Leben verlieren, ist bereits heute eine Gefahr und kann sich k\u00fcnftig noch verst\u00e4rken. Das gilt im Besonderen f\u00fcr die Gruppe der \u00e4lteren Menschen. Um der Ausgrenzung entgegenzuwirken, haben wir diese Homepage ehrenamtlich mit Kenntnis der Stadt online gestellt?\u00a0 Es ist unverst\u00e4ndlich, dass unser Antrag auf Unterst\u00fctzung auf Anregung der Sozialdezernentin in Absprache mit der Vorsitzenden des Unterausschusses &#8222;Seniorenbeirat&#8220; vom Februar 19 in der M\u00e4rzsitzung nicht behandelt und in der Junisitzung, ohne vorheriger Anh\u00f6rung, von der SPD\/CDU Fraktion mehrheitlich abgelehnt wurde.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Digitalisierung und .. wird fortgesetzt.<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Wir hoffen auf Unterst\u00fctzung, sei es durch Weiterverbreitung. Ihre Meinung hilft weitere Aspekte zu diskutieren.<\/p>\n<p>[contact-form][contact-field label=&#8217;Name&#8216; type=&#8217;name&#8216; required=&#8217;1&#8217;\/][contact-field label=&#8217;E-Mail&#8216; type=&#8217;email&#8216; required=&#8217;1&#8217;\/][contact-field label=&#8217;Kommentar&#8216; type=&#8217;textarea&#8216; required=&#8217;1&#8217;\/][\/contact-form]\u00a0\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Digitale Kompetenzen f\u00fcr \u00e4ltere Menschen Das Wort Digital oder K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) springt uns t\u00e4glich an und wird\u00a0 durch die Politik gef\u00f6rdert. Finden sich positive Bez\u00fcge zum Alter? Sie gibt es, doch findet man sie selten. Wenn \u00fcberhaupt, wie der Notruf, ist er f\u00fcr den normalen Rentner zu kostenintensiv. 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