{"id":9121,"date":"2019-05-24T12:33:32","date_gmt":"2019-05-24T10:33:32","guid":{"rendered":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/?p=9121"},"modified":"2019-06-03T12:42:18","modified_gmt":"2019-06-03T10:42:18","slug":"digitale-pflegehilfe-in-der-haeuslichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/2019\/05\/digitale-pflegehilfe-in-der-haeuslichkeit\/sraebiger\/","title":{"rendered":"Digitale (Pflege)Hilfe in der H\u00e4uslichkeit?"},"content":{"rendered":"<p><strong><b>Diabetis bis Gesundheitskarte<\/b><\/strong><\/p>\n<p>Digitalisierung ist derzeit das Zauberwort in der Politik. Der digitale Wandel wird die Pflege in Krankenh\u00e4usern und Pflegeeinrichtungen nachhaltig ver\u00e4ndern. Wer denkt aber \u00f6ffentlich an die 80 Prozent der anerkannten Pflegebed\u00fcrftigen. Dazu kommen noch mindestens 20 Prozent der nicht anerkannten Pflegebed\u00fcrftigen und die \u201eblutig\u201c nach Hause entlassenen Patienten aus den Krankenh\u00e4usern. Die Letztgenannten sind oft nicht im Fokus; es funktioniert ja.<!--more--><\/p>\n<p>Aus der Sicht der Leistungsf\u00e4higkeit wird aus Kostengesichtspunkten die Digitalisierung in Krankenh\u00e4user und Pflegeeinrichtungen Einzug halten. Auch in der H\u00e4uslichkeit wird sich die Digitalisierung durch die fehlende Unterst\u00fctzung durch Pflegekr\u00e4fte \u201eVor Ort\u201c zur Entlastung nicht vermeiden lassen. Wann werden intelligente Assistenzsysteme eingesetzt werden, um autonom zu bleiben und damit nach M\u00f6glichkeit pflegerische Hilfen erst sehr sp\u00e4t in Anspruch genommen werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Zukunftsforscher gehen davon aus, dass Pflegeroboter geleast werden k\u00f6nnen, wie heute Autos. In Japan unterst\u00fctzen Roboter bereits heute bei der t\u00e4glichen Arbeit. Der Kern des Problems liegt nicht in der M\u00f6glichkeit der technischen Umsetzung, sondern ist eine Frage der Erkenntnis und des Finanzierungssystems.<\/p>\n<p>Bevor der geleaste Pflegeroboter in die H\u00e4uslichkeit kommt, sind andere technischen M\u00f6glichkeiten der Hilfen angesagt und notwendig, um die pflegenden Angeh\u00f6rigen zu entlasten.<\/p>\n<h2>Diabetes digital<\/h2>\n<p>In der Diabetologie findet gerade eine technische Revolution statt. Mehrere Technologien finden jetzt Synergien zum Nutzen der Patienten, die dies gut annehmen. In den 80 Jahren begann die Einf\u00fchrung des Insulin-Pens. Es folgte 2014 die laufende Messung durch Sensoren und die Steuerung der Insulinpumpe. Es wird dabei die Insulinmenge reguliert und Unterzuckerung kann durch Warnung vermieden werden, der Einsatz ist nur bei 20 % der 300.000 Diabetiker des Types 1 gegeben. Die Automatisierung der notwendigen richtigen Gabe je nach Nahrungsaufnahme steht in den USA bereits zur Verf\u00fcgung. Bei uns fehlt es an der fehlenden Kompetenz der Behandler. Derzeit sind 7,2 % der Erwachsenen (4,6 Mio.), mit steigender Tendenz, von Diabetes Typ 2 betroffen.<\/p>\n<h2>Bluthochdruck digital?<\/h2>\n<p>Bluthochdruck, definiert als ein dauerhaft erh\u00f6hter Wert gr\u00f6\u00dfer 140\/90 mmHg ist besonders bei Patienten mit Typ 2 Diabetes, aber auch bei Typ 1 Diabetes h\u00e4ufig.<\/p>\n<h2>Medikamentengabe digital?<\/h2>\n<p>Was nutzen die besten abgestimmten Medikamente, die nicht oder nicht regelm\u00e4\u00dfig genommen werden.<\/p>\n<h1>Notwendigen Hilfen vor Eintritt der (anerkannten) Pflegebed\u00fcrftigkeit.<\/h1>\n<ul>\n<li><strong>Ist der Herd aus<\/strong><\/li>\n<li><strong>Sind Fenster und T\u00fcren geschlossen<\/strong><\/li>\n<li><strong>H\u00f6re ich das Telefon<\/strong><\/li>\n<li><strong>Wie hole ich im Notfall Hilfe<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<blockquote>\n<p><strong>Die <a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/themen\/aktuelle-meldungen\/2018\/november\/digitale-gesundheit-deutschland-hinkt-hinterher\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow external\" data-wpel-link=\"external\" title=\"Externer Link: Bertelsmann-Studie\" class=\"ext-link wpel-icon-right\">Bertelsmann-Studie<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a> <\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>zeigt auf, wir stehen in Deutschland auf Platz 16 bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen von insgesamt 17 verglichenen Europ\u00e4ischen L\u00e4ndern.<\/p>\n<h1>Gesundheitskarte<\/h1>\n<p>In den vergangenen Jahrzehnten wurde von der \u00d6ffentlich unbemerkt \u00fcber eine Milliarde Euro investiert, um die elektronische Gesundheitskarte zu entwickeln und zum Einsatz zu bringen. Der Einsatz war f\u00fcr 2018 vorgesehen. Es gilt aktuell die Gesundheitskarte G 2.<\/p>\n<p>In Deutschland wurden bei der Konzeption der elektronischen Gesundheitskarte zwar einige Anwendungsm\u00f6glichkeiten er\u00f6rtert, die zugrunde liegenden Nutzungsszenarien wurden aber in der Regel nicht hinreichend im notwendigen Detail mit allen Beteiligten beraten und festgelegt, von der Einbeziehung der Patienten als Verbraucher, gar Mitbestimmung, ganz abgesehen.<\/p>\n<p>Es fehlt an der Akzeptanz der \u00c4rzte und Apotheker; wer zahlt die Anschaffung der Ger\u00e4te und Programme. Der Anspruch des Medikamentenplanes wird durch den Hausarzt umgesetzt. Eine Pr\u00fcfung der Gesamtmedikamentenverordnung bei mehreren \u00c4rzten kann durch den Apotheker nur gezielt erfolgen, wenn es eine \u201eHausapotheke\u201c gibt. Der Nachweis der Gesundheitskosten als au\u00dfergew\u00f6hnliche Ausgaben gegen\u00fcber dem Finanzamt wird bei einer &#8222;Hausapotheke&#8220; zugleich erleichtert.<\/p>\n<p>Seit dessen Inkrafttreten des Gesetzes f\u00fcr sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz) 2015, existiert in Deutschland auf Bundesebene formal ein Fahrplan f\u00fcr die Etablierung von Digital Health. Er fokussiert auf die Nutzung der Telematik-Infrastruktur als die digitale Infrastruktur f\u00fcr das Gesundheitswesen und stellt Patientennutzen und h\u00f6chsten Datenschutz in den Mittelpunkt.<\/p>\n<p>Es geht nicht um die Frage, ob Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) eingesetzt werden soll, sondern vielmehr um die Frage, wie IKT erfolgreich im Sinne des Nutzens f\u00fcr Patienten eingesetzt werden kann. Es ist eine konsequente Ausrichtung an den allgemeinen Zielen und insbesondere den jeweiligen Priorit\u00e4ten der Gesundheitspolitik aller Beteiligten (Hausarzt, Krankenhaus, Facharzt, Apotheke und Patient) unabdingbar, z.B.:<\/p>\n<ul>\n<li>Erh\u00f6hung der Bewohner-, Patientensicherheit<\/li>\n<li>Verbesserung und Transparenz der Qualit\u00e4t der Versorgung<\/li>\n<li>Sicherstellung der jederzeitigen ad\u00e4quaten Versorgung, incl. Hygiene<\/li>\n<li>Verbesserung des \u00f6ffentlichen Gesundheitswesens, einschlie\u00dflich der Problemstellungen wie z.B. Resistenzen gegen Antibiotika, neues Auftreten von ansteckenden Krankheiten oder bessere Bek\u00e4mpfung chronischer Krankheiten und der Folgen der Alterung der Gesellschaft.<\/li>\n<\/ul>\n<h1>Interessieren diese Gedanken und sind sie zu vertiefen?<\/h1>\n<p>[contact-form][contact-field label=&#8217;Name&#8216; type=&#8217;name&#8216; required=&#8217;1&#8217;\/][contact-field label=&#8217;E-Mail&#8216; type=&#8217;email&#8216; required=&#8217;1&#8217;\/][contact-field label=&#8217;Kommentar&#8216; type=&#8217;textarea&#8216; required=&#8217;1&#8217;\/][\/contact-form]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diabetis bis Gesundheitskarte Digitalisierung ist derzeit das Zauberwort in der Politik. Der digitale Wandel wird die Pflege in Krankenh\u00e4usern und Pflegeeinrichtungen nachhaltig ver\u00e4ndern. Wer denkt aber \u00f6ffentlich an die 80 Prozent der anerkannten Pflegebed\u00fcrftigen. 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