{"id":9294,"date":"2021-02-24T11:39:01","date_gmt":"2021-02-24T10:39:01","guid":{"rendered":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/?p=9294"},"modified":"2021-01-03T18:05:31","modified_gmt":"2021-01-03T17:05:31","slug":"ein-dorf-in-der-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/2021\/02\/ein-dorf-in-der-stadt\/sraebiger\/","title":{"rendered":"EIN DORF IN DER STADT"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<p>St\u00e4dte unterliegen einem kontinuierlichen Wandel und ver\u00e4ndern st\u00e4ndig ihr Gesicht. In urbanen Ballungsr\u00e4umen w\u00e4chst der Druck, weiteren Wohnraum f\u00fcr Zuziehende zu schaffen und gleichzeitig die Qualit\u00e4t \u00f6ffentlicher st\u00e4dtischer R\u00e4ume zu gew\u00e4hrleisten, die derzeitigen Bewohner werden unter Umst\u00e4nden auch durch fehlende Infrastruktur verdr\u00e4ngt.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Bereits heute fehlen erg\u00e4nzende Angebote f\u00fcr die pflegerische Versorgung. Bewohner mit erh\u00f6htem Pflegebedarf k\u00f6nnen immer seltener \u00fcber einen lokalen Dienst ambulant oder auch in Form einer Tagespflege versorgt werden. Von der Kurzzeit- oder Verhinderungspflege ganz abzusehen. In der am 1.4.19 durch den Rat der Stadt Oberhausen beschlossene Vorlage zur \u201e\u00d6rtlichen Altenhilfeplanung bis 2022 hei\u00dft es auf Seite 52 unter anderem: \u201eAmbulante Dienste sind wirtschaftliche Unternehmen, die auf dem freien Pflegemarkt t\u00e4tig sind. (Marktregulierung)\u201c In Oberhausen m\u00fcssen bereits derzeit 82 Prozent der anerkannten Pflegebed\u00fcrftigen zu Hause gepflegt werden. Nur ca.30 Prozent k\u00f6nnen durch ambulante Dienste fachlich unterst\u00fctzt werden. Dem Markt fehlen die notwendigen Pflegekr\u00e4fte. Die Regulierung wird auf dem R\u00fccken der pflegenden Angeh\u00f6rigen ausgetragen.<a href=\"https:\/\/wp.me\/p91Zz0-3bq\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow external noreferrer\" data-wpel-link=\"external\" title=\"Externer Link:  &#8222;Privat vor Staat&#8220;\" class=\"ext-link wpel-icon-right\"> &#8222;Privat vor Staat&#8220;<span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a><\/p>\n<p>Funktionsgemischte Quartiere haben eine hohe Attraktivit\u00e4t f\u00fcr Wohnungssuchende. \u201eAlt\u201c eingesessene Bewohner sind sich der vorhandenen oder m\u00f6glichen Vorteile nicht bewusst. Oft bleibt unklar, was genau unter einem \u201eQuartier\u201c zu verstehen ist und welche Arten von Quartieren es eigentlich gibt. Ein Quartier beschreibt zun\u00e4chst einen Lebensraum, in dem Menschen wohnen und arbeiten. In jedem Fall deutlich abgrenzen l\u00e4sst sich der Begriff von einem Stadtbezirk, da letzterem in der Regel verwaltungstechnische Grenzen zugrunde liegen und Stadtviertel zumeist sehr viel gr\u00f6\u00dfer sind. Wie gro\u00df das jeweilige Quartier konkret ist, h\u00e4ngt von unterschiedlichen Gegebenheiten ab. Zum einen k\u00f6nnen es st\u00e4dtebauliche Strukturen, zeitgleich entstandene Geb\u00e4udebl\u00f6cke oder verkehrliche Situationen wie eine Lage zwischen gro\u00dfen Stra\u00dfenz\u00fcgen sein, die ein Quartier zusammenf\u00fcgen oder es von seinem Umfeld abgrenzen. Ein Quartier ist jedoch gleichzeitig ganz wesentlich ein soziales Bezugssystem. Es liegt im Ermessen der Bewohner, was sie als ihr Quartier, ihren Lebensraum, in dem sie sich bewegen, empfinden. In der Struktur lassen sich reine Wohnquartiere von funktionsgemischten trennen, die durch das Zusammenf\u00fcgen verschiedener Bausteine aus den Bereichen Wohnen, Gewerbe, Einzelhandel und Gastronomie so etwas wie ein Dorf in der Stadt entstehen lassen. Im Rahmen der Weiterentwicklung st\u00e4dtischer R\u00e4ume kommt insbesondere das notwendige Wohnangebote f\u00fcr \u00e4ltere Menschen in den Blick. Dieses reicht von einem weiterhin Selbst bestimmten, barrierefreien Wohnen in den eigenen vier W\u00e4nden \u00fcber Angebote des Betreuten Wohnens bis hin zu einer 24-Stunden-Versorgung bei hoher Pflegebed\u00fcrftigkeit.<\/p>\n<p>Deutsche institutionelle Investoren haben den Markt erkannt. Die angestrebten Renditen bewegen sich zwischen 5 und 5,5 % p.a., gleichzeitig werden die Ersparnisse der B\u00fcrger durch die Inflation j\u00e4hrlich vernichtet.<\/p>\n<p>Die \u201eAltmieter\u201c in den Vierteln erkennen den Trend des Geldes durch steigende Mieten. Oberhausen ist durch den noch moderaten Preis der Immobilien bereits im Blick gro\u00dfer Immobiliengesellschaften. Welcher Altmieter oder Rentner kann sich heute eine Kaltmiete pro Quadratmeter von 10,00 \u20ac und mehr leisten. Diese werden bereits f\u00fcr seniorengerechte Wohnungen in Alt-Oberhausen gefordert.<\/p>\n<p>Es ist an der Zeit, dass sich die Parteien, \u00f6rtliche Baugenossenschaften dem drohenden Immobilien-Verkauf durch die Erben und Gemeinschaften durch eine Gesamtplanung annehmen. \u00d6ffentliche Gelder sind im Wohnungsbau dauerhaft gemeinn\u00fctzig zu verwenden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-9182 alignleft\" src=\"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/files\/2019\/05\/lobbying-161689_1280-opencliparts-300x161.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"161\" srcset=\"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/files\/2019\/05\/lobbying-161689_1280-opencliparts-300x161.png 300w, https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/files\/2019\/05\/lobbying-161689_1280-opencliparts-150x80.png 150w, https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/files\/2019\/05\/lobbying-161689_1280-opencliparts-768x411.png 768w, https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/files\/2019\/05\/lobbying-161689_1280-opencliparts-1024x548.png 1024w, https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/files\/2019\/05\/lobbying-161689_1280-opencliparts.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>,Nur durch den Einsatz der B\u00fcrger, der Baugenossenschaften, der Kirchen und Parteien kann mit vereinten Kompetenzen zum Wohle aller die Zukunft gestaltet werden. Dazu geh\u00f6ren Quartiersnahe ambulante Dienste als erg\u00e4nzende Angebote f\u00fcr die hauswirtschaftliche und pflegerische Versorgung. Bewohner mit erh\u00f6htem Pflegebedarf m\u00fcssen zur Entlastung der pflegenden Angeh\u00f6rigen auch in Form einer Tagespflege versorgt werden.<\/p>\n<h2>Vor-Ort-Beratung f\u00fcr Seniorinnen und Senioren<\/h2>\n<div>\n<p><a href=\"https:\/\/news.oberhausen.de\/newsletter_show.php?tid=6921e80d3099ac0f4f3feabab105c40b\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow external\" data-wpel-link=\"external\" title=\"Externer Link: &lt;strong&gt;Neue Quartiersb\u00fcros&lt;\/strong&gt;\" class=\"ext-link wpel-icon-right\"><strong>Neue Quartiersb\u00fcros<\/strong><span class=\"wpel-icon wpel-image wpel-icon-6\"><\/span><\/a><br \/>\nSechs Anlaufstellen: K\u00f6nigshardt\/Walsumermark\u00a0 (AWO), Sterkrade-Mitte (Gute Hoffnung leben), Alt-Oberhausen (Lebenshilfe) und Styrum\/Alstaden (DRK). Alstaden\/Lirich (Caritas) und Osterfeld (pro wohnen international*). Alle sechs Quartiersb\u00fcros werden von der Stadt finanziert. In der Verlautbarung hei\u00dft es dazu:\u00a0 &#8222;Mit der quartiersorientierten Senioren- und Seniorinnenarbeit sind eine Vielzahl an Zielen verbunden, dazu geh\u00f6ren unter anderem der Aufbau von Versorgungsnetzwerken, die Initiierung altengerechter Bau- und Wohnprojekte, Aufbau und St\u00e4rkung von Nachbarschaftshilfen und -initiativen, eine ganzheitliche Ausrichtung der sozialen wie pflegerischen Infrastruktur.&#8220;\u00a0 *Pro wohnen international e.V. wurde vormals bereits im Tackenberg gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>In der Pandemie w\u00e4re es hilfreich, wenn Informationen und der Kontakt \u00fcber die Medien im Quartier aufgebaut worden w\u00e4ren. Der Stadtrat hat sich neu formiert. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass sich der Seniorenbeirat intensiver um die Seniorenbelange k\u00fcmmert, einsetzt und eigene Iniativen ergreift. Das Jahresbudget von 10.000 \u20ac fordert geradezu auf.\u00a0 Wir laden zu einem <a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/events\/hilferuf-fuer-die-schwaechsten-der-bewohnerbeirat\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-wpel-link=\"internal\">Wochenendseminar vom 5.-7. M\u00e4rz<\/a> nach K\u00f6nigswinter ein. <strong>Ein Tagungsbeitrag entf\u00e4llt.<\/strong>\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>War der Beitrag informativ sagen Sie es weiter, verlinken Sie ihn. Haben Sie R\u00fcckfragen, Anregungen Hinweise nutzen Sie das Formular, diskutieren Sie mit.<\/p>\n<\/div>\n<p>[contact-form][contact-field label=&#8217;Name&#8216; type=&#8217;name&#8216; required=&#8217;1&#8217;\/][contact-field label=&#8217;E-Mail&#8216; type=&#8217;email&#8216; required=&#8217;1&#8217;\/][contact-field label=&#8217;Kommentar&#8216; type=&#8217;textarea&#8216; required=&#8217;1&#8217;\/][\/contact-form]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>St\u00e4dte unterliegen einem kontinuierlichen Wandel und ver\u00e4ndern st\u00e4ndig ihr Gesicht. In urbanen Ballungsr\u00e4umen w\u00e4chst der Druck, weiteren Wohnraum f\u00fcr Zuziehende zu schaffen und gleichzeitig die Qualit\u00e4t \u00f6ffentlicher st\u00e4dtischer R\u00e4ume zu gew\u00e4hrleisten, die derzeitigen Bewohner werden unter Umst\u00e4nden auch durch fehlende Infrastruktur verdr\u00e4ngt. Bereits heute fehlen erg\u00e4nzende Angebote f\u00fcr die pflegerische Versorgung. 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