Jahreswechsel

Aberglaube zum Jahreswechsel!

Mit vielen Raketen und mit dem Geknalle der Böller haben wir das neue Jahr begrüßt.  Schon in vorchristlicher Zeit sollten mit viel Lärm die bösen Geister  verscheucht werden. Sie sollten nicht ins neue Jahr schlüpfen. Ab dem Mittelalter lärmte man mit Pauken und Trompeten und es erklangen die Kirchenglocken.

Die Zeit der Orakel.

Orakel sind geheimnisvolle, rätselhafte Prophezeiungen und haben symbolischen Charakter.

Häufig wird Silvester im Kreise der Familie oder mit Freunden gefeiert. Prosit rufen wir uns zu, ursprünglich aus der Studentensprache, eine Wunschformel:

möge es gelingen

es nütze

viel Glück
Glücksbringer

Wir verschenken Glücksbringer. Schornsteinfegerfiguren, kleine Glücksschweinschen und vierblättrigen Klee. Beim Bleigießen versuchen wir aus den entstehenden Figuren die Ereignisse des neuen Jahres zu deuten.

Für genug Geld im Portemonai sorgt eine Schuppe des Neujahrskarpfen. Damit das Essen im neuen Jahr nicht knapp wird, sollte ein kleiner Rest des Silvestermenues mit ins neue Jahr genommen werden.

Glücksbringer
Neujahrsorakel

Selbstgebackene Glückskekse mit einer Zettelbotschaft für die Gäste, ein Neujahrsorakel verbunden mit einer süßen Leckerei.

Was Hält das Neue Jahr für uns bereit? Was wird es uns bringen ? Ein Blick in die Zukunft wäre da natürlich besonders interessant. Aber wie heißt es so schön: Wir müssen es eh nehmen, wie es kommt. Wat kütt, dat kütt!

Wir sehn aufs alte Jahr zurück und haben neuen Mut. Ein neues Jahr, ein neues Glück, die Zeit ist immer gut.

Hoffmann von Fallersleben, dt. Lyriker, 1798–1874

Viel Freude, Gesundheit und viele schöne Momente für das Neue Jahr 2018!

E.Krause

Liebe Besucherinnen, liebe Besucher,
meine Name ist Edeltraut Krause und ich bin seit April 2017 als ehrenamtliche Redakteurin des DRK Herne / Wanne-Eickel im Quartier Röhlinghausen tätig.
Freundliche Grüße vom Redaktionsteam

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