Blitzinterview

Interview Angela, 41

Erzähle mir wie lange du schon in Schötmar lebst
Im Jahr 1996 bin ich nach meiner Ausbildung für einen Job in Bielefeld aus dem Emsland nach Schötmar gezogen. Für mich war es eine Umgewöhnung in einer so dicht besiedelten Fläche zu leben. Aber in den letzten 23 Jahren bin ich hier sehr heimisch geworden und fühle mich mittlerweile auch als Lipperin.

Welche Erfahrungen hast du gemacht und welche Erinnerungen hast du gesammelt?
Damals habe ich alleine gelebt und fand es schwer neue Kontakte zu knüpfen. Im Emsland sind die Menschen anders. Sie sind offener und es ist einfacher ein Gespräch aufzubauen. Die Menschen hier in Lippe sind am Anfang meistens etwas verschlossener

Was macht Schötmar-West für dich aus?
Letztendlich habe ich damals meinen jetzigen Ehemann kennengelernt. Ich habe mir mittlerweile ein Leben hier aufgebaut. Bereits 1999 haben wir ein Haus in Schötmar gekauft und fühlen uns hier sehr wohl. Wir haben eine gute Nachbarschaft und die Hilfsbereitschaft ist sehr groß. Das bedeutet, dass man beim Nachbarn nach der Post schaut, wenn dieser im Urlaub ist oder auch mal Fragen kann, wenn man sich etwas leihen muss. Außerdem versucht man ein wenig auf die älteren Nachbarn aufzupassen. Einem befreundeten Nachbarehepaar helfen wir ab und zu beim Einkauf und mein Sohn hilft manchmal im Garten aus.

Beschreibe Schötmar-West mit drei Worten
Multikulturell, Stolz, ursprünglich

Was würdest du dir für den Ort wünschen?
Ich würde mich freuen, wenn wir mehr Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe der B239 hätten. Ein Bäcker oder ein kleiner Tante Emma Laden würde eigentlich schon ausreichen.