Mit „Richtig Erben und Vererben“ ist die Broschüre des Vereins zur Förderung der Seniorenarbeit in Lohmar e.V. (FöS) betitelt. Ihr liegt ein Vortrag von Notar Dirk Höfinghoff, Siegburg, zum gleichen Thema zu Grunde. Herr Höfinghoff hat das Vortragskonzept mit wertvollen Hinweisen freundlicherweise für diese Broschüre zur Verfügung gestellt.

Wenn Sie nichts zu vererben haben oder wollen, dass im Erbfall viel Erbschaftssteuer anfällt und Ihre Erben das Nachsehen haben, müssen Sie sich mit den komplizierten Regelungen im deutschen Erbrecht nicht befassen.

Aber angenommen, Sie haben ein Berliner Testament errichtet, wonach zunächst der überlebende Ehegatte erbt und erst nach dessen Versterben das einzige Kind erben soll, dann sieht die Sache schon anders aus. Schnell übersteigt der Wert des eigenen Hauses in Großstadtnähe die Freibetragsgrenze für Ihr Kind. Wird der Freibetrag z.B. bis 75.000 Euro überschritten, zahlt der Erbe 7% an das Finanzamt. Übersteigt das Erbe den Freibetrag bis zu 300.000 Euro, sind es schon 11% für den nächsten Angehörigen. Bei größeren Beträgen gelten höhere Steuersätze, die dann aber zu verkraften sind.

Die Zahlung von Erbschaftssteuer muss nicht sein, denn Sie haben Gestaltungsmöglichkeiten. Dazu ist es unerlässlich, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Wertvolle Hinweise erhalten Sie in dieser Broschüre, die der Verein kostenlos abgibt und die in allen Begegnungsstätten und am Infoschalter im Lohmarer Stadthaus erhältlich ist.

Die Broschüre beantwortet viele Fragen, z.B. Wie sieht die Erbfolge bei mehreren Erben aus? Was ist ein Erbvertrag und was sind Vermächtnisse? Welche Probleme gibt es beim „Berliner Testament“? Wie steht es um die Pflichtteile? Welches Erbrecht gilt, wenn man den Wohnsitz im Ausland hat? Wann sollte man ein Testament errichten? Was ist bei einer Schenkung zu beachten? Wann wird ein Notar benötigt? Holen Sie sich die 34-seitige Broschüre.

Der Verein zur Förderung der Seniorenarbeit in Lohmar e.V. (FöS) organisiert u.a. seniorenrelevante Vorträge. Er ist gemeinnützig anerkannt und darf Spenden entgegennehmen. Eine Mitgliedschaft kostet 12 Euro pro Jahr.

Foto: Frank Kremer v.l.: Frank Kremer, 2.. Vorsitzender des FöS, Notar Dirk Höfinghoff, Dr. Günther van Allen, 1. Vorsitender des FöS

Print Friendly, PDF & Email