„Kulturpfade“ im Juni auf den Siegburger Michaelsberg – Besichtigung der neu gestalteten historisch-modernen Abtei-Erweiterung

Schon vor gut 1 000 Jahren wollten die Benediktiner auf dem Siegburger Michaelsberg dem Himmel ein Stück näher sein.
Als 1064 die Abtei errichtet wurde, diente sie fortan den Mönchen als Lebensstätte, Ort des Glaubens, aber auch als Wirkungsstätte vielfältiger Aktivitäten. Das alte Gemäuer blickt zurück auf eine abwechslungsreiche Geschichte: Blüte und Niedergang, Aufbau und Zerstörung, Vertreibung der Mönche und ihre Rückkehr, Irrenanstalt und Gefängnis …

Nachdem die beliebte Stätte vielseitig genutzt wurde, schlossen sich 2012 die Tore, und nach einigen Umbaumaßnahmen begann ein Neuanfang: Es entstand ein Anbau, der das denkmalgeschützte alte Gemäuer und den modernen Trakt voneinander trennt und ein gelungenes Gesamtbild aus Landschaft und Bauwerk schaffte.

Nach der Bauphase fand 2017 die Wiedereröffnung statt. Das Katholisch-Soziale Institut ist in die barocke Anlage eingezogen und betreibt seitdem ein Tagungszentrum mit Hotel. Ein interessanter Mix aus Historie und modernster Bauweise ragt seitdem über der Stadt und gilt zur Zeit als großer Publikumsmagnet für kulturinteressierte Menschen.

Die Leiterinnen der „Kulturpfade“, Smilja Piehl und Marianne Zienicke, bieten am Dienstag, 18. Juni eine gemeinsame Fahrt inklusive Führung zur Abtei an. Treffpunkt ist 13:00 Uhr in der Villa Friedlinde. Mit privaten PKWs fährt die Gruppe dann gemeinsam nach Siegburg.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Voranmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Anmeldung über 02246 – 30 16 30 oder per Mail: Susan.Dietz@Lohmar.de

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