{"id":11199,"date":"2016-06-08T09:08:35","date_gmt":"2016-06-08T07:08:35","guid":{"rendered":"http:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/?p=11199"},"modified":"2022-05-13T18:03:14","modified_gmt":"2022-05-13T16:03:14","slug":"aktiver-zufriedener-und-zuversichtlicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/2016\/06\/aktiver-zufriedener-und-zuversichtlicher\/","title":{"rendered":"Aktiver, zufriedener und zuversichtlicher"},"content":{"rendered":"<p><strong>Studie zeichnet ein positives Bild vom \u00c4lterwerden <\/strong><\/p>\n<p>Die Menschen zwischen 40 und 85 Jahren in Deutschland sind aktiver und sehen zuversichtlicher auf das eigene \u00c4lterwerden als die selbe Altersgruppe noch vor 20 Jahren\u00a0&#8211; das ist eines der zentralen Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys 2014, den Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und der Leiter des Deutschen Zentrums f\u00fcr Altersfragen (DZA), Prof. Dr. Clemens Tesch-R\u00f6mer gestern (8.6.2016) in Berlin vorstellten. Der Deutsche Alterssurvey ist die wichtigste Langzeitstudie zum \u00c4lterwerden in Deutschland.<\/p>\n<p>\u201eDie zweite Lebensh\u00e4lfte ist vielf\u00e4ltig und das Bild vom Alter wandelt sich zum Positiven!&#8221;, betonte Manuela Schwesig. \u201eIch freue mich, dass es vielen Menschen in dieser Lebensphase gut geht Die Mehrheit \u00e4u\u00dfert sich zufrieden, ist bei guter Gesundheit und kann sich auf die Familie als wichtige St\u00fctze verlassen.&#8221; Sie r\u00e4umte allerdings auch erhebliche Ungleichheiten ein, die beseitigt werden m\u00fcssen, zum Beispiel bei den Einkommen in Ost und West sowie zwischen M\u00e4nnern und Frauen. \u201eIWir m\u00fcssen daf\u00fcr sorgen, dass alle Menschen faire Chancen f\u00fcr ein gutes und aktives Leben im Alter bekommen&#8221;, so die Bundesfamilienministerin.<\/p>\n<p>In den letzten 20 Jahren hat sich in der zweiten Lebensh\u00e4lfte vieles zum Besseren gewandelt. \u00c4ltere Menschen sind heute aktiver als vor 20 Jahren: Sie engagieren sich h\u00e4ufiger ehrenamtlich, sie treiben mehr Sport und sie sind l\u00e4nger erwerbst\u00e4tig. Leider haben aber nicht alle Menschen teil an diesem positiven Wandel. Nach wie vor gibt es in den Lebenssituationen von Frauen und M\u00e4nnern deutliche Unterschiede. Auch die Bildungsungleichheit zieht sich bis ins hohe Alter.<\/p>\n<p>Hier die wichtigsten Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys 2014:<\/p>\n<p><strong>Erwerbst\u00e4tigkeit und Renten\u00fcbergang:<\/strong><\/p>\n<p>Der Anteil der Erwerbst\u00e4tigen im Alter von 54 bis 65 Jahren hat seit 1996 deutlich zugenommen. Und auch im Ruhestand gehen immer mehr Menschen einer Erwerbst\u00e4tigkeit nach.<\/p>\n<ul>\n<li>Dabei f\u00fchlen sich \u00fcber 80 Prozent der \u00e4lteren Erwerbst\u00e4tigen weder \u00fcber- noch unterfordert.<\/li>\n<li>Immer weniger \u00e4lteren Erwerbst\u00e4tigen gelingt allerdings ein nahtloser \u00dcbergang in die Altersrente.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Trotz steigender Erwerbsbeteiligung tragen Frauen weiterhin die Hauptlast bei der Hausarbeit.<\/li>\n<li>Erwerbsarbeit und die Pflege von Angeh\u00f6rigen werden h\u00e4ufiger kombiniert\u00a0&#8211; ebenfalls insbesondere von Frauen.<\/li>\n<li>Gro\u00dfeltern betreuen wieder zu einem gr\u00f6\u00dferen Anteil ihre Enkelkinder und sind auch immer h\u00e4ufiger gleichzeitig erwerbst\u00e4tig.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Familienbeziehungen und soziale Kontakte:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Waren 1996 noch 74 Prozent der 40- bis 85-J\u00e4hrigen verheiratet, sind es 2014 nur noch knapp 68 Prozent; andere Lebensformen nehmen zu.<\/li>\n<li>Die Wohnentfernung zwischen Eltern und erwachsenen Kindern w\u00e4chst stetig, die Beziehungen bleiben jedoch sehr stabil.<\/li>\n<li>Dennoch gewinnen au\u00dferfamili\u00e4re Kontakte an Bedeutung.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Einkommen und materiellen Lage:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Einkommensunterschiede existieren nach wie vor zwischen M\u00e4nnern und Frauen sowie zwischen Erwerbst\u00e4tigen in Ost- und Westdeutschland.<\/li>\n<li>\u00c4ltere sind nicht h\u00e4ufiger von Armut betroffen als Menschen mittleren Alters.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Gesundheit und Freizeitverhalten:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Gut zwei Drittel der Menschen in der zweiten Lebensh\u00e4lfte sind k\u00f6rperlich kaum eingeschr\u00e4nkt. Knapp 40 Prozent berichten \u00fcber keine oder nur eine Erkrankung.<\/li>\n<li>Die 40- bis 85-J\u00e4hrigen treiben h\u00e4ufiger Sport als noch 1996 &#8211; besonders deutlich zeigt sich dieser Trend bei den \u00fcber 60-J\u00e4hrigen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Den gesamten Bericht zum Deutschen Alterssurvey 2014 sowie eine Brosch\u00fcre mit den zentralen Befunden finden Sie unter: https:\/\/www.dza.de\/forschung\/deas.html<\/p>\n<p>Der Deutsche Alterssurvey (DEAS) ist eine bundesweit repr\u00e4sentative Langzeitstudie mit Menschen, die 40 Jahre und \u00e4lter sind. Bisher wurden Erhebungen in den Jahren 1996, 2002, 2008 und 2014 durchgef\u00fchrt. Etwa 20.000 Personen aus ganz Deutschland haben bislang am DEAS teilgenommen. Die Studie wird vom Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend gef\u00f6rdert und liefert seitdem kontinuierlich repr\u00e4sentative Daten zur Lebenssituation von Menschen in der zweiten Lebensh\u00e4lfte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Studie zeichnet ein positives Bild vom \u00c4lterwerden <\/strong><\/p>\n<p>Die Menschen zwischen 40 und 85 Jahren in Deutschland sind aktiver und sehen zuversichtlicher auf das eigene \u00c4lterwerden als die selbe Altersgruppe noch vor 20 Jahren\u00a0&#8211; das ist eines der zentralen Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys 2014, den Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und der Leiter des Deutschen Zentrums f\u00fcr &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/2016\/06\/aktiver-zufriedener-und-zuversichtlicher\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":133,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-11199","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","item-wrap"],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p3vhfJ-2UD","jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11199","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/wp-json\/wp\/v2\/users\/133"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11199"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11199\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11199"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11199"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11199"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}