{"id":19892,"date":"2017-12-25T13:13:23","date_gmt":"2017-12-25T12:13:23","guid":{"rendered":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/?p=19892"},"modified":"2017-12-25T15:12:09","modified_gmt":"2017-12-25T14:12:09","slug":"das-beliebteste-weihnachtslied-wird-200-jahre-alt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/2017\/12\/das-beliebteste-weihnachtslied-wird-200-jahre-alt\/","title":{"rendered":"Das beliebteste Weihnachtslied wird im n\u00e4chsten Jahr 200 Jahre alt."},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"font-size: 20px;color: #003366\">Text von 1816, Melodie von 1818, darum feiern wir jetzt schon&#8230;<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Krieg, Naturkatastrophen, Hunger, Leid, Armut und Seuchen: <span style=\"color: #000080\"><strong>\u201eStille Nacht! Heilige Nacht!\u201c<\/strong><\/span> entsteht in harten Zeiten. Auch die beiden Liedsch\u00f6pfer Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber wachsen unter Gegebenheiten auf, die f\u00fcr Kinder und Jugendliche kaum schlimmer sein k\u00f6nnten: Franz\u00f6sische Truppen, Besatzer und Gewaltverbrechen geh\u00f6ren zum Alltag. Die Eltern bangen t\u00e4glich darum, ihre Kinder au\u00dfer Haus zu schicken oder sie ern\u00e4hren zu k\u00f6nnen. Und eine verheerende politische und wirtschaftliche Situation bietet wenig bis keine Zukunftsperspektiven. Die Menschen sind den Umst\u00e4nden hilflos ausgeliefert. Wer einen starken Glauben an Gott hat, kann sich daran aufrichten. Alle anderen verzweifeln und verlieren nach dem Vertrauen auch die Zuversicht. Vielleicht ist es gerade diese traumatische Situation, die die Menschen f\u00fcr ein neues Lied empf\u00e4nglich macht. Wie ein kleines Licht in dunkler Nacht verbreitet es einen Funken Hoffnung und W\u00e4rme.<br \/>\n<span style=\"color: #000080\"><strong>1816, Mariapfarr: Der junge Salzburger Hilfspriester Joseph Mohr verfasst in dem Ort Mariapfarr ein Gedicht mit sechs Strophen. Es tr\u00e4gt den Titel \u201eStille Nacht! Heilige Nacht!\u201c.<\/strong><\/span><\/p>\n<p>24.12.1818, Oberndorf: Joseph Mohr \u2013 inzwischen Hilfspriester in Oberndorf \u2013 \u00fcberreicht das Gedicht seinem Freund Franz Xaver Gruber. Dieser ist Lehrer im benachbarten Arnsdorf und Organist in Oberndorf. Dort herrschen vor dem Hintergrund der Napoleonischen Kriege und neuen Grenzziehungen verheerende Zust\u00e4nde: Die Menschen sind hochverschuldet, haben kein Einkommen und leiden Hunger.<\/p>\n<p>Joseph Mohr bittet Franz Xaver Gruber darum, das Gedicht zu vertonen. Dieser wird die Melodie in D-Dur sp\u00e4ter als Gelegenheitskomposition betrachten und ihr nicht allzu viel Bedeutung beimessen. Noch am selben Abend wird das Lied am Ende der Christmette von den beiden zum ersten Mal gesungen: Die Melodie ist f\u00fcr zwei Singstimmen und Gitarrenbegleitung geschrieben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Text von 1816, Melodie von 1818, darum feiern wir jetzt schon&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Krieg, Naturkatastrophen, Hunger, Leid, Armut und Seuchen: <strong>\u201eStille Nacht! Heilige Nacht!\u201c<\/strong> entsteht in harten Zeiten. 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