{"id":30067,"date":"2019-09-18T09:20:55","date_gmt":"2019-09-18T07:20:55","guid":{"rendered":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/?p=30067"},"modified":"2019-09-18T09:21:35","modified_gmt":"2019-09-18T07:21:35","slug":"bundesfamilienministerin-informiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/2019\/09\/bundesfamilienministerin-informiert\/","title":{"rendered":"Bundesfamilienministerin informiert &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcr pflegende Angeh\u00f6rige:<\/p>\n<p>Ministerin Giffey ber\u00e4t \u00fcber Verbesserungen und besucht Menschen mit Demenz<\/p>\n<p>Drei von vier Pflegebed\u00fcrftigen in Deutschland werden zu Hause versorgt. Die pflegenden Angeh\u00f6rigen sind h\u00e4ufig dreifach belastet: Pflege kostet Zeit, sie kostet Geld, wenn die Arbeitszeit reduziert werden muss und Hilfsmittel ben\u00f6tigt werden, und sie kostet auch Kraft. Mit den M\u00f6glichkeiten, wie Angeh\u00f6rige besser unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen, befasst sich die heutige Fachtagung des Bundesministeriums f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter dem Titel \u201eVereinbarkeit von Pflege und Beruf\u201c. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey nimmt ab 11 Uhr an der Tagung teil und ber\u00e4t mit Expertinnen und Experten auch \u00fcber den ersten Bericht des Unabh\u00e4ngigen Beirats f\u00fcr die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Nach vier Jahren Amtszeit hat der Beirat dem BMFSFJ im Sommer seinen Bericht vorgelegt, der auch Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Situation pflegender, berufst\u00e4tiger Angeh\u00f6riger enth\u00e4lt. Der Bericht ist inzwischen ver\u00f6ffentlicht und kann auf der Seite https:\/\/www.wege-zur-pflege.de\/beirat.html abgerufen werden.<\/p>\n<p>Bundesfamilienministerin Giffey: \u201eDie mehr als 2,5 Millionen pflegenden Angeh\u00f6rige haben unsere volle Aufmerksamkeit verdient. Ohne sie w\u00e4re Pflege in Deutschland undenkbar. Die Unterst\u00fctzung der pflegenden Angeh\u00f6rigen und eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist daher eine wichtige Zukunftsaufgabe, das ist auch ein Ergebnis des Berichts des Unabh\u00e4ngigen Beirates. Deswegen pr\u00fcfen wir gerade, wie ein Konzept f\u00fcr ein Familienpflegegeld aussehen k\u00f6nnte: Eine Art Lohnersatzleistung analog zum Elterngeld, das den Angeh\u00f6rigen \u00fcber einen gewissen Zeitraum mehr finanziellen Spielraum gibt und erm\u00f6glicht, dass sie weiter im Beruf bleiben k\u00f6nnen, w\u00e4hrend sie pflegen. Auch wenn eine solche gro\u00dfe Ma\u00dfnahme nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann, ist es wichtig, dar\u00fcber breit zu diskutieren. Bei der heutigen Fachtagung starten wir damit.\u201c<\/p>\n<p>Woche der Demenz: Giffey besucht Altenpflege-Einrichtung<\/p>\n<p>Menschen mit Demenz und ihre Angeh\u00f6rigen brauchen eine gezielte Unterst\u00fctzung, damit sie gut versorgt werden, der Alltag nicht zur \u00dcberforderung wird und sie Teil der Gesellschaft bleiben. Aus Anlass der \u201eWoche der Demenz 2019\u201c besucht Bundesfamilienministerin Giffey heute um 15 Uhr die Altenpflege-Einrichtung \u201eSt. Elisabeth-Stift\u201c in Berlin-Prenzlauer Berg, gemeinsam mit Prof. Dr. Pierluigi Nicotera, dem Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Zentrums f\u00fcr Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE).<\/p>\n<p>Im Rahmen der \u201eWoche der Demenz\u201c vom 14.-21.09.2019 setzen sich das Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit f\u00fcr mehr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Belange von Menschen mit Demenz und ihren Angeh\u00f6rigen ein.<\/p>\n<p>Bundesfamilienministerin Giffey: \u201eEtwa 1,7 Millionen Menschen sind in Deutschland an Demenz erkrankt. In manchen Familien stellt die Diagnose Demenz das ganze Leben auf den Kopf. Wir arbeiten gemeinsam daran, die Situation und die Versorgung von Menschen mit Demenz zu verbessern und ihre Angeh\u00f6rigen zu entlasten. Daf\u00fcr brauchen wir starke Partner aus der Wissenschaft wie das DZNE genauso wie die 500 engagierten Lokalen Allianzen, die von meinem Ministerium gef\u00f6rdert werden. Au\u00dferdem haben wir die Entwicklung einer Nationalen Demenzstrategie gestartet.\u201c<\/p>\n<p>An der Nationalen Demenzstrategie arbeitet das BMFSFJ gemeinsam mit dem BMG, der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, den L\u00e4ndern, Kommunalen Spitzenverb\u00e4nden, Fachverb\u00e4nden und der Zivilgesellschaft. Die Strategie soll bis zum Sommer 2020 fertig sein und hat unter anderem zum Ziel, eine gute Beratung f\u00fcr Menschen mit Demenz zu sichern und ihnen und ihren Angeh\u00f6rigen den Alltag zu erleichtern. Ein wichtiger Partner dabei ist das Zentrum f\u00fcr Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), das erforscht, wie die Therapien und die Versorgung von Menschen mit Demenz verbessert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aktuelle Studien des DZNE zeigen: eine Versorgung von Menschen mit Demenz in Netzwerkstrukturen f\u00fchrt zu einer signifikanten Entlastung der Angeh\u00f6rigen. Prof. Dr. Pierluigi Nicotera: \u201eVor allem die Belastung durch praktische Pfleget\u00e4tigkeiten nimmt ab. Auch die Belastung durch den Umgang mit Beh\u00f6rden und Institutionen sowie durch Konflikte mit Beruf und Familie verringert sich. Dar\u00fcber hinaus f\u00f6rdern Netzwerkstrukturen die Integration der Menschen mit Demenz in das Gesundheitssystem. \u00dcberdies konnte gezeigt werden, dass Angeh\u00f6rige von individueller Unterst\u00fctzung profitieren, wenn sie Zugang zu sogenannten Care Managern haben. Das sind spezifisch qualifizierte Pflegekr\u00e4fte, die eine vernetzte Versorgung kosteneffektiv und wirksam koordinieren k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Das BMFSFJ hat die Gr\u00fcndung von 500 Lokalen Allianzen f\u00fcr Menschen mit Demenz von 2012 bis 2018 gef\u00f6rdert (jeweils mit 10.000 Euro), zum Beispiel das Netzwerk \u201eQVNIA \u2013 Qualit\u00e4tsverbund Netzwerk im Alter\u201c in Berlin-Pankow. Die Lokalen Allianzen werden durch eine Netzwerkstelle bei der BAGSO weiter unterst\u00fctzt. Im Netzwerk QVNIA arbeiten viele Akteure zusammen, um eine gute Qualit\u00e4t der Versorgung zu gew\u00e4hrleisten und neue Angebote zu entwickeln. Das Netzwerk hat zum Beispiel im ganzen Bezirk Schutzr\u00e4ume eingerichtet, in denen Menschen mit Demenz aufgenommen und betreut werden, die sich verlaufen haben, bis ihr Wohnort ausfindig gemacht wurde. Einer dieser Schutzr\u00e4ume befindet sich im St. Elisabeth-Stift<br \/>\n\u00a9 2019 Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend<\/p>\n<p>Wir in Bergheim haben auch eine &#8220;Allianz f\u00fcr Demenz&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcr pflegende Angeh\u00f6rige:<\/p>\n<p>Ministerin Giffey ber\u00e4t \u00fcber Verbesserungen und besucht Menschen mit Demenz<\/p>\n<p>Drei von vier Pflegebed\u00fcrftigen in Deutschland werden zu Hause versorgt. Die pflegenden Angeh\u00f6rigen sind h\u00e4ufig dreifach belastet: Pflege kostet Zeit, sie kostet Geld, wenn die Arbeitszeit reduziert werden muss und Hilfsmittel ben\u00f6tigt werden, und sie kostet auch Kraft. 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