{"id":30629,"date":"2019-11-29T15:13:16","date_gmt":"2019-11-29T14:13:16","guid":{"rendered":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/?p=30629"},"modified":"2019-11-29T15:13:16","modified_gmt":"2019-11-29T14:13:16","slug":"stadtverwaltung-informiert-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/2019\/11\/stadtverwaltung-informiert-3\/","title":{"rendered":"Stadtverwaltung informiert &#8230;"},"content":{"rendered":"<p><span>Einreichung der Projektideen aus den Anrainerkommunen<\/span><\/p>\n<p>Am 22. November 2019 hat die Kreisstadt Bergheim drei Projektideen zur Gestaltung des Strukturwandels an die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) \u00fcbermittelt.<\/p>\n<p>Unter den Projekttiteln<\/p>\n<ol>\n<li>Bergheim-KI-Nat\u00fcrlich!<\/li>\n<li>DiGeSt :terra nova<\/li>\n<li>Kraftraum-Shuttle<br \/>\nverbergen sich drei sehr unterschiedliche Vorhaben, die die Kreisstadt Bergheim und letztlich auch das Rheinische Revier voranbringen werden. B\u00fcrgermeister Volker Mie\u00dfeler ist sich sicher, dass die Kreisstadt Bergheim zukunftsweisende und nachhaltige Projekte auf den Weg bringen wird.<br \/>\nBergheim-KI-Nat\u00fcrlich! ist eine Idee aus dem Bereich Digitalisierung. KI, also k\u00fcnstliche Intelligenz, kann im \u00f6ffentlichen Sektor als Entscheidungshilfe dienen. Damit werden Standartvorg\u00e4nge schneller abzuarbeiten sein und es bleibt mehr Zeit f\u00fcr unklare und schwierige F\u00e4lle. Die Kreisstadt Bergheim m\u00f6chte diesen Dienst f\u00fcr sich entwickeln und anderen Kommunen anbieten.<br \/>\nEntscheidungshilfen, gerade im \u00f6ffentlichen Sektor, m\u00fcssen strengen rechtlichen und ethischen Richtlinien entsprechen, die laufend angepasst werden m\u00fcssen. Die Erarbeitung solcher Richtlinien ist ein Teil der eingereichten Projektidee. Die Kreisstadt kann sich vorstellen, dass hier zuk\u00fcnftig bis zu 80 Arbeitspl\u00e4tze entstehen k\u00f6nnten. Erster, aber sicherlich nicht letzter Projektpartner ist die kdvz Rhein-Erft-Rur, die f\u00fcr die Kreisstadt bereits ein guter Partner im Bereich IT ist. Ankn\u00fcpfungen von Bergheim-KI-Nat\u00fcrlich! gibt es auch zu DiGeST :terra nova und Kraftraum- Shuttle.\u00a0Bei DiGeSt handelt es sich um eine Abk\u00fcrzung aus dem Digitalen Gemeinschaftsstadtwerk :terra nova, welches die Kreisstadt Bergheim gemeinsam mit den St\u00e4dten Bedburg und Elsdorf gr\u00fcnden m\u00f6chte. Geplant ist der R\u00fcckkauf der restlichen Anteile der Strom- und Gasnetze, die dann in das Eigentum des Gemeinschaftsstadtwerks \u00fcbergehen. Dabei ist das Ziel die Digitalisierung der Netze und mittelfristig eine gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Autarkie in der Energieversorgung, von Erzeugung&#8230;<\/li>\n<\/ol>\n<p>Dabei soll die Integration erneuerbarer Energien maximiert werden, und ein virtuelles Fl\u00e4chenkraftwerk entstehen. Hier werden Strom-Einspeiser (wie PV-Anlagen) und -Verbraucher (z.B. Haushalte) digital erfasst und so gesteuert, dass es nicht zu Fehlern im Stromnetz, durch Spannungs- oder Frequenzschwankungen kommt. Sobald die Kohlekraftwerke vom Netz gehen, m\u00fcssen die Verteilnetze gr\u00f6\u00dftenteils dazu in der Lage sein. Insbesondere Industrie und Gewerbe sind auf Stabilit\u00e4t angewiesen. Eine L\u00f6sung kann dabei die Sektorenkopplung sein, z.B.<\/p>\n<p>\u00dcberschussstrom in Wasserstoff zu speichern. Die intelligente und selbstlernende Steuerung k\u00f6nnte durch Bergheim-KI-Nat\u00fcrlich! erfolgen. Weitere Partner, die Bergheim bereits Interesse signalisiert haben, sind SME Management GmbH, das Institut f\u00fcr Energie und Klimaforschung &#8211; Techno- \u00f6konomische Systemanalyse des Forschungszentrums J\u00fclich GmbH und die ETC Energy Transition Consulting GmbH.<br \/>\nAuch die angedachten Kraftraum-Shuttle sollen durch KI unterst\u00fctzt werden. \u201eOn demand\u201c, also dann, wenn sie gerufen werden, k\u00f6nnen Shuttlebusse Menschen zu den Verkehrsstationen bringen, von wo sie dann mit Bus oder Bahn weiterfahren. Damit kann das eigene Auto ganz stehen bleiben, auch, wenn die n\u00e4chste Verkehrsstation noch vier bis f\u00fcnf Kilometer von zu Hause entfernt liegt.<br \/>\nWie der Shuttlebus seine Route gestaltet, je nachdem, wer, wo abgeholt werden will, k\u00f6nnte dann in dem Projekt Bergheim-KI-Nat\u00fcrlich! berechnet werden. Zus\u00e4tzlich soll ein Shuttle so ausger\u00fcstet werden, dass es autonom, also ohne Fahrer unterwegs sein kann. Auch hier k\u00f6nnte Rechenleistung \u00fcbernommen werden. F\u00fcr die Shuttle, die von Menschen gesteuert werden, braucht es wahrscheinlich pro Shuttle 3 Fahrer, die im Schichtbetrieb arbeiten werden. Wenn nach Ende der Projektlaufzeit dieses Prinzip breit umgesetzt w\u00fcrde, so w\u00e4re dies ein sehr personalintensiver Bereich des Strukturwandels, in dem viele neue Arbeitspl\u00e4tze entstehen k\u00f6nnten. Dies alles soll nach den Vorstellungen der Kreisstadt Bergheim im Einvernehmen mit dem Nahverkehr Rheinland GmbH (NVR) und dem Verkehrsverbund Rhein Sieg GmbH (VRS) geschehen. Als m\u00f6glicher Industriepartner wurde das Unternehmen e.go angesprochen (vormals Entwickler des Post Street Scooters), die unter anderem die Shuttle bauen, aber auch Expertise im Bereich Digitalisierung und On demand-Funktionen haben. Die RWE Power AG w\u00e4re ein Partner, auf deren Fl\u00e4chen das autonome Fahren getestet werden k\u00f6nnte. Ebenfalls mit Expertise dabei sein, w\u00fcrde die Wirtschaftsf\u00f6rderung Rhein-Erft GmbH.<\/p>\n<p>Zur Einordnung in die laufenden Prozesse:<br \/>\nAm 23. Oktober wurde den 19 Tagebau-Anrainerkommunen die besondere M\u00f6glichkeit der Mitwirkung in Form der drei Projektideen durch die Stabsstelle Strukturwandel des Landesministeriums er\u00f6ffnet. Mit den eingereichten Ideen aus den besonders vom Ende des Braunkohleabbaus betroffenen Kommunen wird unter Einbeziehung der ZRR eine passgenaue F\u00f6rderlandschaft erarbeitet. So sollen am Ende m\u00f6glichst viele strukturf\u00f6rdernde Projekte der Kommunen finanziell aus Mitteln des Bundes und des Landes profitieren. Am 9. Dezember werden sich die Anrainerkommunen zu allen eingereichten Skizzen abstimmen. Besonders herausragende Ideen werden am 18. Dezember im Rahmen der Vorstellungen des \u201eKommunalen Entlastungspaketes\u201c in D\u00fcsseldorf pr\u00e4sentiert werden k\u00f6nnen. Parallel wird bereits ein Wirtschafts- und Strukturwandelprogramm erarbeitet, unter anderem mit den Projektideen, die aus der Beteiligungsstruktur der ZRR hervorgegangen sind, den \u201eRevierknotenkonferenzen\u201c.<\/p>\n<p>Bereits am 2. Dezember 2019 werden die Anrainerkommunen gemeinsam \u00fcber den Entwurf des Wirtschafts- und Strukturwandelprogramms beraten und noch die M\u00f6glichkeit haben, eventuelle \u00c4nderungsw\u00fcnsche einzubringen. Im Rathaus ist man optimistisch und freut sich, dass durch die Projektideen der Strukturwandel nun Fahrt aufzunehmen scheint.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einreichung der Projektideen aus den Anrainerkommunen<\/p>\n<p>Am 22. 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