{"id":4716,"date":"2014-12-19T10:48:24","date_gmt":"2014-12-19T09:48:24","guid":{"rendered":"http:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/?page_id=4716"},"modified":"2015-05-23T18:39:49","modified_gmt":"2015-05-23T16:39:49","slug":"alters-depression","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/2014\/12\/alters-depression\/","title":{"rendered":"Alters-Depression"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 12pt\"><strong>Keine angemessene Versorgung<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">\u00c4ltere Menschen mit Depressionen werden oft nicht ausreichend versorgt, kritisiert Heike Nordmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Immer noch sei Depression ein Tabuthema, \u00fcber das \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen werde. Dabei leidet jeder achte Deutsche mindestens einmal in seinem Leben an der Volkskrankheit. Frauen trifft es h\u00e4ufiger als M\u00e4nner \u2013 doch die begehen \u00f6fter Suizid.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Auch \u00e4ltere Menschen sind h\u00e4ufig betroffen. Mit zunehmendem Alter zeigt sich nach einer Studie der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2014 sogar ein deutlicher Anstieg. Insbesondere zwischen 55 bis 60 Jahren sowie bei den \u00fcber 80-J\u00e4hrigen werden vermehrt Depressionen diagnostiziert. Ab einem Alter von 60 Jahren leiden vier von f\u00fcnf Betroffenen chronisch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Doch nur zehn Prozent von ihnen werden angemessen versorgt, kritisiert Heike Nordmann o, Rahmen einer Fachtagung Mitte Dezember in K\u00f6ln. Sowohl Psychotherapien als auch Kombinationsbehandlungen (Antidepressiva und Psychotherapie) erhielten \u00e4ltere Patienten so gut wie gar nicht mehr. Eine Depression ziehe nicht nur den Betroffenen selbst, sondern sein ganzes Umfeld in Mitleidenschaft, erkl\u00e4rte der Organisationsberater Christian M\u00fcller-Hergl von der Universit\u00e4t Witten\/Herdecke. Gerade Mitarbeitende in station\u00e4ren Einrichtungen m\u00fcssten Strategien an die Hand bekommen, wie sie die Lebensqualit\u00e4t ihrer Klienten positiv beeinflussen, aber gleichzeitig auch Distanz wahren lernten, um nicht selbst in einen Strudel zu gelangen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><strong>25 Jahre Deutsche Alzheimer-Gesellschaft<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><strong>Nach wie vor viel zu tun<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">\u00a0<\/span><\/p>\n<table width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><span style=\"font-size: 12pt\">Vor 25 Jahren, am 2. Dezember 1989, wurde die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) in Bad Boll gegr\u00fcndet. \u201eNach 25 Jahren freuen wir uns \u00fcber Fortschritte in vielen Bereichen\u201c, freute sich Heike von L\u00fctzau-Hohlbein, 1. Vorsitzende der DAlzG. \u00dcber die Mitgliedsgesellschaften und das Alzheimer-Telefon k\u00e4men allerdings immer noch jeden Tag Berichte \u00fcber unzureichende Unterst\u00fctzung der Familien sowie von M\u00e4ngeln in der medizinischen und pflegerischen Versorgung Demenzkranker.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">F\u00fcr die kommenden Jahre will die Alzheimer-Gesellschaft darauf hinwirken, dass Demenz als Ursache f\u00fcr Pflegebed\u00fcrftigkeit in der Pflegeversicherung endlich gleichberechtigt anerkannt wird, dass sich die Situation Demenzkranker in Akutkrankenh\u00e4usern verbessert und dass Beratung, Diagnose und Behandlung \u00fcberall zug\u00e4nglich sind. \u201eMenschen mit Demenz geh\u00f6ren zu uns. Mit Wissen, Aufmerksamkeit und R\u00fccksicht von uns allen ist das m\u00f6glich, z.B. im Sportverein, im Chor, im Supermarkt und \u00fcberall, wo das \u201enormale\u201c Leben sonst noch stattfindet\u201c, so von L\u00fctzau-Hohlbein.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><strong>Geschichten zur Selbsthilfe<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums sind auf der Internetseite der DAlzG Geschichten von Menschen mit Demenz, von Angeh\u00f6rigen und Engagierten ver\u00f6ffentlicht. Sie erz\u00e4hlen vom Leben mit Demenz, an der Seite eines demenzerkrankten Angeh\u00f6rigen oder davon, weshalb sich Menschen f\u00fcr das Thema Demenz engagieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">In den vergangenen 25 Jahren habe sich vieles ge\u00e4ndert. Demenz sei in den Familien, in der Politik, in den Medien zum Thema geworden. Informationen und Beratung seien leichter zug\u00e4nglich. Ein Netz von fast 140 \u00f6rtlichen und regionalen Alzheimer-Gesellschaften und Landesverb\u00e4nden ist entstanden, das mit dem Bundesverband in Berlin kooperiert. Auf politischer Ebene habe sich die DAlzG zu einem wichtigen Partner entwickelt, als Vertreter der Betroffenen, aber auch bei Initiativen wie dem \u201eB\u00fcndnis f\u00fcr gute Pflege\u201c oder in der \u201eAllianz f\u00fcr Menschen mit Demenz\u201c.<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-size: 12pt\"><strong>Hintergrund <\/strong><\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Heute leben in Deutschland etwa 1,5 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungef\u00e4hr zwei Drittel davon leiden an der Alzheimer-Demenz. Ihre Zahl wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist der Bundesverband von derzeit 137 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angeh\u00f6rigengruppen und Landesverb\u00e4nden. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Brosch\u00fcren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterh\u00e4lt das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 \u2013 171017 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 \/ 259 37 95-14 (Festnetztarif).<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-size: 12pt\"><strong>Kontakt <\/strong><\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz<br \/>\nFriedrichstra\u00dfe 236, 10969 Berlin<br \/>\nTel. 030 \/ 259 37 95 \u2013 0, Fax: 030 \/ 259 37 95-29<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:info@deutsche-alzheimer.de\">info@deutsche-alzheimer.de<\/a>, Internet: <a href=\"http:\/\/www.deutsche-alzheimer.de\/\">www.deutsche-alzheimer.de<\/a>\u00a0<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Keine angemessene Versorgung<\/strong><\/p>\n<p>\u00c4ltere Menschen mit Depressionen werden oft nicht ausreichend versorgt, kritisiert Heike Nordmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA).<\/p>\n<p>Immer noch sei Depression ein Tabuthema, \u00fcber das \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen werde. Dabei leidet jeder achte Deutsche mindestens einmal in seinem Leben an der Volkskrankheit. 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