{"id":5213,"date":"2015-03-01T16:59:16","date_gmt":"2015-03-01T15:59:16","guid":{"rendered":"http:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/?page_id=5213"},"modified":"2015-08-25T16:08:38","modified_gmt":"2015-08-25T14:08:38","slug":"christa-commer-seniortrainerin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/2015\/03\/christa-commer-seniortrainerin\/","title":{"rendered":"Christa Commer &#8211; SeniorTrainerin"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Arial, serif\"><span style=\"font-size: large\"><b>Mein Herzenssinn \u2013 vom Suchen und Finden<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_7646\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/files\/2015\/08\/Senior-Trainerin.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7646\" data-attachment-id=\"7646\" data-permalink=\"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/2015\/03\/christa-commer-seniortrainerin\/senior-trainerin-2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/files\/2015\/08\/Senior-Trainerin.jpg?fit=1181%2C782&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1181,782\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;Alle Nutzungsrechte liegen bei der Stadt Bergheim | Das Urheberrecht verbleibt beim Fotografen: Monika Kluza&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Senior-Trainerin\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/files\/2015\/08\/Senior-Trainerin.jpg?fit=300%2C199&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/files\/2015\/08\/Senior-Trainerin.jpg?fit=770%2C510&amp;ssl=1\" class=\"wp-image-7646 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/files\/2015\/08\/Senior-Trainerin.jpg?resize=300%2C199&#038;ssl=1\" alt=\"Senior-Trainerin\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/files\/2015\/08\/Senior-Trainerin.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/files\/2015\/08\/Senior-Trainerin.jpg?resize=150%2C99&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/files\/2015\/08\/Senior-Trainerin.jpg?resize=1024%2C678&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/files\/2015\/08\/Senior-Trainerin.jpg?w=1181&amp;ssl=1 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-7646\" class=\"wp-caption-text\">Christa Commer<\/p><\/div>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;font-size: 12pt\">Was mache ich, wenn ich in Rente bin? Diese Frage ging mir, 61 Jahre alt, geschieden, kinderlos, zum ersten Mal durch den Kopf, als ich erfuhr, dass mein Vater sterbenskrank war. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir \u00fcber mein nachberufliches Leben noch keine gro\u00dfen Gedanken gemacht. Ich schob diese Frage lange beiseite. Sie w\u00fcrde sich ja erst in einigen Jahren stellen. Dachte ich. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;font-size: 12pt\">Wenige Monate sp\u00e4ter wurde ich selbst krankheitsbedingt j\u00e4h aus dem Berufsleben gerissen. Das hat mich sehr aus der Bahn geworfen. Ich hatte meine Arbeit als Assistentin eines Abteilungsleiters in einer gro\u00dfen Anwaltssoziet\u00e4t immer mit viel Freude und gro\u00dfem Engagement verrichtet. Nun wurde mir bewusst, dass im Laufe der Jahre aufgrund meiner meist au\u00dfergew\u00f6hnlichen Arbeitszeiten auch an Wochenenden und Feiertagen meine sozialen Kontakte zum gr\u00f6\u00dften Teil weggebrochen waren. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;font-size: 12pt\">Mein Vater verstarb noch im gleichen Jahr kurz vor Weihnachten. Wir hatten so viele Pl\u00e4ne gemacht, wollten gemeinsam reisen. Jetzt war ich allein und musste meine weitere Lebensplanung intensiv angehen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;font-size: 12pt\"><b>Engagiert als Wunschoma <\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;font-size: 12pt\">Ich machte mir Gedanken, wie ich neue Bekanntschaften schlie\u00dfen k\u00f6nnte. Mir fielen auf Anhieb nur zwei M\u00f6glichkeiten ein: Entweder der Besuch von Kursen oder aber, mich ehrenamtlich zu engagieren. Ich entschied mich f\u00fcr das Ehrenamt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;font-size: 12pt\">Mein Leben lang habe ich Kinder ganz besonders geliebt. Daher reifte die Idee heran, f\u00fcr ein Kind, das keine Gro\u00dfeltern mehr hat, eine \u201eWunschoma\u201c zu werden. Ich war ja gewisserma\u00dfen schon lange in \u00dcbung. Das Kind einer Nachbarin hatte sich, ungeachtet der Tatsache, dass sowohl die Oma m\u00fctterlicher- als auch die Oma v\u00e4terlicherseits noch ganz in der N\u00e4he lebten, eines Tages entschlossen, mich als Oma zu \u201eadoptieren\u201c. Wir verbrachten viel Zeit miteinander, haben in nunmehr 14 Jahren gekocht, gebacken, gebastelt und vieles mehr. Ich f\u00fchlte mich also f\u00fcr ein weiteres Enkelkind bestens gewappnet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;font-size: 12pt\">Durch Zufall erfuhr ich von einem Ehrenamt-Informationstag der Stadt Bergheim mit unterschiedlichen Workshops. Das war sehr interessant. Kurze Zeit sp\u00e4ter bot die Stadt mir an, an einem seniorTrainer-Lehrgang teilzunehmen. Das EFI-Programm vermittelt \u201eErfahrungswissen f\u00fcr Initiativen\u201c und bietet engagierten \u00e4lteren Menschen die Chance, neue Verantwortungsrollen auszuprobieren, sich weiter zu qualifizieren und ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;font-size: 12pt\">Ich kam mit der \u201eWunschoma\u201c im Kopf und dem fertigen Konzept in der Tasche. Angesichts der vielen tollen Projektideen beschlich mich allerdings bald das Gef\u00fchl, dass es mich im Grunde genommen doch in eine ganz andere Richtung treibt. Meine gro\u00dfen St\u00e4rken waren stets das Schreiben und Organisieren. Ich fragte mich, ob mich nicht doch eher eine Aufgabe in dieser Richtung ausf\u00fcllen w\u00fcrde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;font-size: 12pt\"><b>Voll im Element<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;font-size: 12pt\">Mit knapp 63 Jahren ging ich in Rente und hatte mich noch immer nicht auf ein Projekt festgelegt. Damals war bei uns in Quadrath-Ichendorf gerade der StadtteilLaden im Aufbau. Ich nahm an den verschiedensten Treffen in der neuen Begegnungsst\u00e4tte teil. Hier k\u00f6nnen sich B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger informieren, austauschen und neue Kontakte kn\u00fcpfen. Akteure von\u00a0Vereinen und anderen Einrichtungen vor Ort\u00a0nutzen die R\u00e4umlichkeiten, um \u00fcber ihre Arbeit zu informieren und sich zu vernetzen. Beim Organisieren der Einweihungsfeier am 11. Oktober 2011 war ich wieder voll in meinem Element. Auch als Mitglied des Budgetbeirats kommen mir meine beruflichen Kenntnisse sehr zugute. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;font-size: 12pt\">Inzwischen habe ich gelernt, dass nicht ich ein Projekt, sondern ein Projekt mich finden muss. Immer, wenn ich meine urspr\u00fcngliche Wunschoma-Idee realisieren wollte, kam mir etwas Anderes, Neues und Unerwartetes dazwischen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;font-size: 12pt\">So sollte ich f\u00fcr einen gewissen Zeitraum die h\u00e4usliche Betreuung von Kindern \u00fcbernehmen. Seit mehr als zwei Jahren helfe ich Mitb\u00fcrgern bei der Korrespondenz mit Beh\u00f6rden. Au\u00dferdem erledige ich seit Jahren f\u00fcr eine alte Dame die Abrechnung mit ihrer Krankenkasse. Erst k\u00fcrzlich kam die Anfrage, ob ich als Lektorin bei der Erstellung einer Jubil\u00e4ums-Festschrift mitwirken m\u00f6chte. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;font-size: 12pt\">Nichts davon habe ich abgelehnt und alles mit gro\u00dfer Freude und einer inneren Zufriedenheit ausgef\u00fchrt. Bereits w\u00e4hrend des seniorTrainer-Lehrgangs war ich sehr erstaunt dar\u00fcber, wie \u00e4u\u00dferst spannend sich mein nachberufliches Leben doch entwickelt hat. Das entsprach absolut nicht meinen Erwartungen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif\"><span style=\"font-size: 12pt\">Ich hoffe sehr, dass ich bei guter Gesundheit diesen Weg noch viele Jahre weitergehen kann und bin fest davon \u00fcberzeugt, dass noch einige \u00dcberraschungen und gute Begegnungen auf mich warten.<\/span> <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Herzenssinn \u2013 vom Suchen und Finden<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was mache ich, wenn ich in Rente bin? Diese Frage ging mir, 61 Jahre alt, geschieden, kinderlos, zum ersten Mal durch den Kopf, als ich erfuhr, dass mein Vater sterbenskrank war. 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