{"id":9475,"date":"2016-01-11T08:38:20","date_gmt":"2016-01-11T07:38:20","guid":{"rendered":"http:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/?p=9475"},"modified":"2016-01-11T08:57:32","modified_gmt":"2016-01-11T07:57:32","slug":"krankenhaeuser-gestalten-demenzsensible-versorgung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/2016\/01\/krankenhaeuser-gestalten-demenzsensible-versorgung\/","title":{"rendered":"Krankenh\u00e4user gestalten demenzsensible Versorgung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fachtagung im Elisabeth-Krankenhaus Essen\u00a0 \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Krankenh\u00e4user mit einer demenzsensiblen Versorgung sind l\u00e4ngst keine Einzelg\u00e4nger oder Insell\u00f6sungen mehr: Viele Krankenh\u00e4user in NRW stellen sich dieser Herausforderung. \u00dcber 70 Krankenh\u00e4user wurden im Rahmen des vom MGEPA NRW gef\u00f6rderten Projekts \u201eVerbesserung zur Versorgung demenzkranker \u00e4lterer Menschen durch F\u00f6rderung der Umsetzung von demenzsensiblen Versorgungskonzepten\u201c unterst\u00fctzt. Dabei haben sie viele praxisorientierte L\u00f6sungen f\u00fcr Fragen einer demenzsensibleren Versorgung entwickelt.<\/p>\n<p>Auf einer Fachtagung im Elisabeth-Krankenhaus Essen (Klara-Kopp-Weg 1, 45138 Essen) erhalten Sie Einblicke in die fachliche Gestaltung sowie die strategische und organisatorische Umsetzung demenzsensibler Angebote im Krankenhaus. Wir wollen Ihnen Ideen und Anregungen vermitteln, welche Ma\u00dfnahmen sinnvoll und umsetzbar sind und wie sich die Einf\u00fchrung demenzsensibler Versorgungsstrukturen praxisnah gestalten l\u00e4sst. Termin ist am<strong> Dienstag, den 2. Februar 2016 von 9.30 \u2013 16.00 Uhr.<\/strong> Um fr\u00fchzeitige Anmeldung wird gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.<\/p>\n<p>Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte dem beigef\u00fcgten Flyer (s.u.). In Arbeitsgruppen stellen Mitarbeiter teilnehmender Krankenh\u00e4user Schwerpunkte ihres klinikspezifischen Konzepts zur Versorgung von Patientinnen und Patienten mit einer Demenz vor und beantworten Ihre Fragen. Die Arbeitsgruppen finden statt von 13:30 \u2013 15:00 Uhr. Um vorherige Anmeldung mit dem beigef\u00fcgten Bogen wird gebeten.<\/p>\n<p><strong>Arbeitsgruppe I: Implementierung von Besch\u00e4ftigungs- und Betreuungsangeboten<\/strong><br \/>\nBesch\u00e4ftigungs- und Betreuungsangebote haben sich als ein Schl\u00fcsselelement in der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit einer Demenz im Krankenhaus herausgestellt. Sie f\u00fchren insbesondere zu einer besseren Bew\u00e4ltigung des Krankenhausaufenthalts, zu einer Stabilisierung des Tag-NachtRhythmus und zu Verbesserungen in der Mobilit\u00e4t. Wie lassen sich solche Angebote in den durch pflegerische und medizinische Notwendigkeiten bestimmten Krankenhausalltag integrieren?<\/p>\n<ol>\n<li>M\u00e4rkische Klinik L\u00fcdenscheid &#8211; J\u00f6rg Burbaum, Gerontologischer Pflegeexperte, MScN Umsetzung eines \u201eStubenkonzeptes\u201c zur Raum- und Milieugestaltung mit Betreuungsangeboten und gemeinsamen Mahlzeiten<\/li>\n<li>St\u00e4dtische Kliniken M\u00f6nchengladbach &#8211; Gisela Berg, Pflegetrainerin, Demenzcoach Einf\u00fchrung des \u2018Cafe Memory\u2018 und Einzelbetreuungsangebote (\u2018Besch\u00e4ftigungswagen\u2018) auf den Stationen<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Arbeitsgruppe II: Screening zu Versorgungsrisiken im Alter (siehe Einleitung)<\/strong><br \/>\nDie Zahl der \u00e4lteren und hochaltrigen Patientinnen und Patienten in der Krankenhausversorgung hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Damit werden bei einer Vielzahl von Patientinnen und Patienten Multimorbidit\u00e4t, Pflegebed\u00fcrftigkeit und die besonderen Versorgungsrisiken \u00e4lterer Menschen zu behandlungsrelevanten Faktoren. Wie k\u00f6nnen diese Personen fr\u00fchzeitig identifiziert werden und welche daraus abgeleiteten Ma\u00dfnahmen sorgen f\u00fcr eine Verbesserung ihrer Versorgung?<\/p>\n<ol>\n<li>Klinik Ruhrhalbinsel Hattingen Contilia GmbH &#8211; Sabine M\u00fcller, BA Pflegemanagement Einf\u00fchrung eines Risiko-Screenings mit anschlie\u00dfendem POST-Screeningverfahren<\/li>\n<li>Universit\u00e4tsklinikum M\u00fcnster &#8211; Christopher Goepel, Stabsstelle Demenz Einf\u00fchrung eines Screeningverfahren zur Pr\u00e4vention von Deliren<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Arbeitsgruppe III: Angeh\u00f6rigenunterst\u00fctzung und Versorgungskontinuit\u00e4t<\/strong><br \/>\nEin Krankenhausaufenthalt ist in der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit einer Demenz h\u00e4ufig mit Fragen f\u00fcr die weiterf\u00fchrende Versorgung verbunden und\u00a0 folglich mit einem hohen Beratungsbedarf bei den Angeh\u00f6rigen. Zugleich stellt die Begleitung des Krankenhausaufenthalts durch Angeh\u00f6rige einen wesentlichen stabilisierenden Faktor in der Versorgung dar. Wie k\u00f6nnen Angeh\u00f6rige in dieser Situation gut unterst\u00fctzt und in die Versorgung eingebunden werden?<\/p>\n<ol>\n<li>Universit\u00e4tsklinikum K\u00f6ln &#8211; Dr. phil. Cindy Scharrer, Leitung PIZ Umsetzung von Angeh\u00f6rigenberatung im Kontext von Patienten- Informations-Zentrum (PIZ) und Familialer Pflege<\/li>\n<li>Evangelisches Krankenhaus Mettmann &#8211; Jessica Llerandi Pulido, Unternehmensentwicklung im EVK Mettmann Einf\u00fchrung eines Transsektoralen Behandlungskonzepts\u00a0 mit systematischem Entlassmanagement und gezielter Vernetzung der Akteure<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Veranstalter: GSP \u2013 Gemeinn\u00fctzige Gesellschaft f\u00fcr soziale Projekte mbH, Loher Stra\u00dfe 7, 42283 Wuppertal <\/strong><\/p>\n<p><strong>Informationen zur Veranstaltung:<\/strong><br \/>\nCornelia Plenter Telefon (0\u00a0 23\u00a0 31) 30\u00a0 60 687<br \/>\nE-mail: <a href=\"mailto:plenter@sozialeprojekte.de\">plenter@sozialeprojekte.de<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.blickwechseldemenz.de\">www.blickwechseldemenz.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Zum Download:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/files\/2016\/01\/GSP_Flyer_Fachtagung_02-02-2016.pdf\" rel=\"\">GSP_Flyer_Fachtagung_02-02-2016<br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/files\/2016\/01\/GSP_Anmeldebogen_Fachtagung_02-02-2016.doc\" rel=\"\">GSP_Anmeldebogen_Fachtagung_02-02-2016<br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/files\/2016\/01\/GSP_Fachtagung_02-02-2016_Anreise.pdf\" rel=\"\">GSP_Fachtagung_02-02-2016_Anreise<\/a><a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/files\/2016\/01\/GSP_Anmeldebogen_Fachtagung_02-02-2016.doc\" rel=\"\"><br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/files\/2016\/01\/GSP_Fachtagung_02-02-2016_Infobogen_AG.pdf\" rel=\"\">GSP_Fachtagung_02-02-2016_Infobogen_AG<\/a><a href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/stadt-bergheim\/files\/2016\/01\/GSP_Anmeldebogen_Fachtagung_02-02-2016.doc\" rel=\"\"><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Fachtagung im Elisabeth-Krankenhaus Essen\u00a0 \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Krankenh\u00e4user mit einer demenzsensiblen Versorgung sind l\u00e4ngst keine Einzelg\u00e4nger oder Insell\u00f6sungen mehr: Viele Krankenh\u00e4user in NRW stellen sich dieser Herausforderung. \u00dcber 70 Krankenh\u00e4user wurden im Rahmen des vom MGEPA NRW gef\u00f6rderten Projekts \u201eVerbesserung zur Versorgung demenzkranker \u00e4lterer Menschen durch F\u00f6rderung der Umsetzung von demenzsensiblen Versorgungskonzepten\u201c unterst\u00fctzt. 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