Die Frage, wie Menschen – nicht nur im Alter – wohnen bzw. wohnen möchten, ist immer eine wichtige individuelle Frage. Sie wird allerdings immer bedeutsamer, wenn es darum geht, wie eine Wohnung gestaltet ist, wenn gesundheitliche Einschränkungen auftreten und die Wohnung darauf nicht eingestellt ist. Es ist wichtig, rechtzeitig darüber nachzudenken und Veränderungen im häuslichen Umfeld vorzunehmen, damit man solange als möglich in den eigenen vier Wänden bleiben kann. Und wenn es nicht mehr gehen sollte, ist es wichtig, über Alternativen informiert zu sein, mit denen man sich rechtzeitig anfreunden kann.

Im Rahmen des Spenger Quartiersprojektes, welches von der Deutschen Fernsehlotterie gefördert wird, lädt Ute Meyer zu Lenzinghausen am Dienstag, den 05. November von 18.30 bis 20.30 Uhr zum Vortragsabend „Altengerechtes und barrierefreies Wohnen“ in das St. Martins-Stift an der Poststraße in Spenge ein. An diesem Abend soll es darum gehen, sich mit oben genannten Fragen zu beschäftigen. Und wer vor der Aufgabe steht, die geeignete Wohnform für einen pflegebedürftigen Angehörigen zu finden, sollte über das ganze Spektrum der Angebote informiert sein.

Der Vortrag befasst sich im Einzelnen mit Fragen wie:

  • Welche ambulanten, stationären oder neuen Wohnformen gibt es für ältere Menschen?
  • Welche Wohnangebote für Menschen mit Pflegebedarf gibt es in Spenge?
  • Wie kann ich meine Wohnung mit moderner Technik barrierefrei gestalten?
  • Wo finde ich Rat und Hilfe zum Thema Wohnen?

Thorsten Kroll von der Ev. Diakoniestiftung Herford informiert über unterschiedliche Wohnformen und zeigt anhand des Wohnbeispiels „Diakoniecarré am Mälzerweg“, wie technische Assistenzsysteme das alltägliche Leben unterstützen und für mehr Sicherheit und Mobilität im Alter sorgen können.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es Gelegenheit zum Austausch mit dem Referenten.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ansprechpartnerin ist Quartiersmanagerin Ute Meyer zu Lenzinghausen, Telefon 0151-16350812.