Erinnerungen werden wach

Ich sitze am Tisch unter dem Terrassendach in meinem Garten. Träumend schaue ich in die Flamme der Adventskerze. Still ist es. Die laublosen Bäume haben ihr Rauschen eingestellt. Die Vögel sitzen verborgen und warten – auf was auch immer. Ich vermisse des Nachbarn Hund, der die Katze verbellt. Wolken jagen über den Himmel, als ob sie vom Bösen gejagt würden. Der …

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Besuch der Alten Synagoge

in Essen am 17.10.2018 Wir – elf Teilnehmer der ZeitZeugenbörse Mülheim – fuhren um 10.00 Uhr mit dem  gecharterten Bus zur Alten Synagoge in Essen an der Steeler Straße, wo sich bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts das Steeler Tor in der Essener Stadtmauer befand. Der Eintritt zur Alten Synagoge war frei. Die geführte und mit eineinhalb Stunden veranschlagte  …

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Otto Pankok Gymnasium

Kunst-Medien-Kurs, Heimatstadt Mülheim an der Ruhr Kriegs- und Nachkriegszeiten Schüler und Schülerinnen der 8. Klasse im Alter von 14-16 Jahre vom Otto-Pankok-Schule in Mülheim haben in einem fächerübergreifenden Projekt des Kunst/Medien-Kurses von Herrn Hans-Peter Hepp ihre Heimatstadt in den Mittelpunkt eines „Erforschungsprojekts“ gestellt, das von 2016 bis 2017 dauerte.  Im ersten Teil zeichneten Schülerinnen und Schüler die Altstadt rund um …

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Fähnlein 29, Bann 111 – Hitlers Kinder

Die Hitler-Jugend, abgekürzt auch HJ, war eine Teilorganisation der NSDAP zur Erfassung und Gleichschaltung aller Jugendlichen vom 10. bis zum 18. Lebensjahr. Als Nachwuchsorganisation der SA, einer seit 1920 bestehenden Parteikampfgruppe der Nationalsozialisten, wurde sie bereits 1926 gegründet. Die Hitler-Jugend gliederte sich in vier Teilorganisationen: 10- bis 14-jährige Jungen gehörten zum Deutschen Jungvolk und 10- bis 14-jährige Mädchen zu den …

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Lesung: Freizeit und Vergnügungen

Die Buchhandlung Michael Fehst, Löhberg 4, lädt gemeinsam mit der ZeitZeugenBörse Mülheim am Donnerstag, dem 17. August 2017, ein. Horst Heckmann (Jg. 1928) und Horst Rübenkamp (Jg. 1932) erinnern sich: Draußen heulten die Sirenen, alle drängten in die Luftschutzkeller und die Lichter waren  überall aus. Die Filmproduktion war praktisch verstaatlicht, die Wochenschau im Beiprogramm war wichtiger Bestandteil, die Vergnügungsmöglichkeiten waren …

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Nachsatz zur Lesung: Essen und Trinken

Zwei Zeitzeugen lasen und erzählten am 14. Juni 2016 in der Buchhaltung am Löhberg Nr. 4 zum Thema Essen und Trinken. Sogenannte Tante Emma Läden vor und im II. Weltkrieg sowie noch in der Nachkriegszeit hatten ihre Stammkundschaft. Gekauft wurde nur so viel, wie eben benötigt wurde. Zum Einkauf brachte man Behältnisse für Öl und andere Flüssigkeiten mit.  Mehl, Zucker, …

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Wohnungsnot nach dem Krieg auch in Mülheim

Die Wohnungsnot  war nach dem Krieg wie in allen Städten  so auch in Mülheim unübersehbar. Ein beachtlicher Teil der Bevölkerung lebte in Notunterkünften. Die Wohnungsnot für breite Bevölkerungskreise wurde ständig verschärft durch die zurückkehrenden Evakuierten, die Kriegsheimkehrer und die Flüchtlinge. Ihrer wachsenden Zahl stand nur eine geringe Reparatur- und Neubautätigkeit an Wohnungen gegenüber. Materialien für den Hausbau waren äußerst knapp. Als …

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Die Ernährungslage nach dem Krieg

Monatliche Lebensmittelkarten waren nach dem Krieg und bis 1950 an der Tagesordnung. Zugeteilt wurde grundsätzlich alles: Sauerkraut, Eipulver, Trockenmilch, Steckrüben, Zündhölzer, Leuchtpetroleum, auch getrocknetes Gemüse; von der Bevölkerung auch als „Drahtverhau“ bezeichnet. Symptomatisch für die schlechte Ernährungssituation und für Bemühungen, sie zu verbessern, war folgende Anordnung, die in der überörtlichen  Presse veröffentlicht wurde: „Blumenbeete in den öffentlichen Parks und Gärten müssen …

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