Die drei Freuden

Es war in der Zeit des Kriegsendes direkt nach der Kapitulation, als wir Jungspunde mit 17 Jahren vor den Russen flüchten mussten. Wir kamen dann nach Schwerin, wo die Amerikaner uns empfingen und uns nach Schleswig-Holstein transportierten, wo wir bei Malente im wahrsten Sinne des Wortes vegetierten. Recht bald übernahmen uns die Engländer. Die Versorgung durch die Engländer war so …

WeiterlesenDie drei Freuden

Horst Heckmann

Profil

Horst Heckmann wurde am 31. Januar 1928 in Mülheim an der Ruhr im Stadtteil Heißen geboren, in der Nähe der ehemaligen Zeche Wiesche. Er gehört zum „Mülheimer Adel“, so bezeichnen die Mülheimer sich selber, wenn mütterlicher- und auch väterlicherseits schon lange Wurzeln in Mülheim sind. Er als „Ureinwohner“ liebäugelt gerne mit diesem Dünkel und spricht auch heute noch das stadtgebundene Mölmsch Platt.

WeiterlesenHorst Heckmann

Lesung: Der Krieg ist vorbei

Leben in der SBZ / DDR Der Zweite Weltkrieg hatte fast 55 Millionen Menschen das Leben gekostet. Europa war verwüstet, Deutschland glich einem Trümmerfeld. Das Land war in vier Besatzungszonen aufgeteilt: Die drei westalliierten Zonen betitelte ein Kölner Karnevalssong 1948 als „Trizonesien“, während die sowjetisch besetzte Zone lange Zeit „Ostzone“ genannt wurde, erst nach der neuen Ostpolitik der Brandt-Regierung dann …

WeiterlesenLesung: Der Krieg ist vorbei

Resümee: Horst Heckmann

Mein 90-jähriges Leben war reich an Abwechslungen. Da gab es schöne Ereignisse, an die man sich gerne und oft erinnert; und da gab es solche, die man vergessen möchte, aber nicht kann.

Ich kam zur Welt, als noch die Weimarer Republik existierte, welche die Folgen des Ersten Weltkrieges zu tragen hatte. Ihr wurde im Laufe ihres Bestehens unterstellt, zu schwach zu sein, um die Deutschen aus der damals so genannten „Schmach und Hoffnungslosigkeit“ herauszuführen und ihnen wieder Lebensperspektiven zu verschaffen.

WeiterlesenResümee: Horst Heckmann

Kriegsende als Jugendlicher

Es war schon Mitte Januar 1945, als die Arbeitsdienstzeit zu Ende ging. Horst Heckmann hoffte immer noch inständig, am 2.  Februar in Glücksburg auf der Padua antreten zu können; schließlich hielt er noch immer die Anheuerungsbestätigung in Händen. Jeder in der Abteilung hatte sie schon gesehen. Die Koffer gepackt standen alle Arbeitsdienstleute auf dem Appellplatz und warteten auf die Verabschiedung in …

WeiterlesenKriegsende als Jugendlicher