Opas selbstgemachte Karamellsahnebonbons

Ich hatte zu meinem Großvater ein sehr, sehr enges Verhältnis. Kleine Sachen waren bei meinem Opa immer süße Sachen. Er, der nie kochen konnte – selbst ein Ei selber zuzubereiten war für ihn nicht machbar – rief mich, wenn meine Oma nicht zu Hause war immer rein und sagte: Komm Deernschen, jetzt machen wir Bonbons.

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Endlich zur Schule dürfen

Wir sind als Flüchtlinge aus Pommern nach Schleswig-Holstein gekommen. Am Ende unserer Flucht landeten wir auf einem Gut, das einem Herzog gehörte. Herzogliche Güter gab es oben in Schleswig-Holstein einige. Wir hatten ein Zimmer, das war sehr primitiv – z. B. gab es nur eine Waschschüssel, das war alles, was wir hatten, da wurde nicht nur drin gewaschen, sondern sie wurde auch benutzt, um Gemüse sauber zu machen.

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Die drei Freuden

Es war in der Zeit des Kriegsendes direkt nach der Kapitulation, als wir Jungspunde mit 17 Jahren vor den Russen flüchten mussten. Wir kamen dann nach Schwerin, wo die Amerikaner uns empfingen und uns nach Schleswig-Holstein transportierten, wo wir bei Malente im wahrsten Sinne des Wortes vegetierten. Recht bald übernahmen uns die Engländer.

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Pfannkuchenessen bei den Großeltern

Text von Ursula Ulrike Storks

Sehr, sehr gerne bin ich zu meinen Großeltern gegangen. Wir wohnten in Mülheim-Dümpten – auch „Königreich Dümpten“ genannt – und meine Großeltern in Styrum nahe der Kirche, die heute noch steht.  Der Weg zu ihnen war zu Fuß immer sehr weit. Weil die Straßenbahn damals viel Geld kostete, was meine Mutter nicht hatte, sind wir gelaufen.  

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Im Käse schwelgen bis zum Abwinken

Nach dem 2. Weltkrieg in einer Kleinstadt in Österreich, ländlicher Raum. Wir haben nicht so gehungert wie hier im Ruhrgebiet,  wo in den schlechten Zeiten das Essen immer sehr knapp und die Hungersnot groß war. Wir haben jeden Tag zweimal was zu essen gekriegt, die Kartoffeln wurden uns zwar einzeln zugeteilt, hat uns aber nicht geschadet. 

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Das Elternhaus blieb unbeschlagnahmt

Ich bin in einer Kleinstadt im Salzkammergut aufgewachsen. Das war schon vor dem I. Weltkrieg  ein Fremdenverkehrsort. 1945 waren die Amerikaner da, seitdem fanden keine Kämpfe mehr statt. Sie sind nur noch durchmarschiert, und sie haben dann – weil es so schön war – unseren Ort zur “Recreation Area” für ihre Truppen erklärt, was dazu führte, dass die größeren Hotels von den Amerikanern beschlagnahmt wurden. Dort wurden dann ihre Truppenangehörigen, Offiziere usw. untergebracht. Ich habe das aus Erzählungen meiner Eltern mitgekriegt, die einen Gasthof mit Fremdenzimmer-Vermietung besassen, sie waren davon durch einen Zufall aber nicht betroffen.

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Das besondere Weihnachtsgeschenk

Es gibt im Leben eines Menschen  Erlebnisse oder Ereignisse, die in den Erinnerungen prägend oder nachhaltig sind. Eines davon ist die folgende.

Weihnachten war für mich immer eine schöne Zeit, auf die ich mich stets gefreut habe. Natürlich gab es Weihnachtsgeschenke, und da meine Eltern jedes Jahr nicht mal ansatzweise  im Vorfeld  durchblicken ließen, was ich für ein Geschenk bekommen würde, war die Überraschung immer groß.

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Weihnachten nach der Flucht

Wir sind von Pommern nach Schleswig-Holstein geflohen. Dort landeten wir auf einem Gut, welches einem Herzog gehörte. Untergebracht waren wir in einem Zimmer, die Ausstattung war eher primitiv. Z. B. hatten wir eine Waschschüssel, in der wuschen wir nicht nur, sondern es wurde auch die Wäsche gewaschen und auch zum Gemüseputzen gebraucht. Es gab nicht mehr.

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