Kontakt

Die Zeitzeugen treffen sich an jedem dritten Mittwoch im Monat von 10.00 bis 12.30 Uhr im Sommerhof, einer Seniorenresidenz in der Innenstadt von Mülheim an der Ruhr. Geleitet werden die Treffen von den Moderatoren: Brigitte Reuß und Manfred Zabelberg. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir unsere privaten Telefonnummern nicht auf dieser Seite veröffentlichen möchten.

Sie erreichen uns direkt unter: zeitzeugenboerse@gmx.de


Die Mitarbeiterinnen des Sommerhofes (PARIaktiv e. V.) stellen gerne den telefonischen Kontakt zu uns her:

Hier sind die Kontaktdaten:

Sommerhof Service-Wohne-Pflege gGmbh

Tourainer Ring 12 / Eingang: Hingbergstr. 62 (Haupteingang)

45468 Mülheim an der Ruhr 

TELEFON: 0208 – 3 06 80 – 015
TELEFAX: 0208 – 3 06 80 -19

Eine genaue Wegbeschreibung finden Sie auf der Seite des Kreisverbandes des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hier.

E-Mail: info@sommerhof.de
www.sommerhof.de

Gerne können Sie uns eine Nachricht hinterlassen, diese erreicht uns dann direkt:

Brigitte Reuß

Mein Name ist Brigitte Reuß. Ich war im November 2011 Mitbegründerin der Zeitzeugenbörse Mülheim an der Ruhr.

Eins meiner vielen Interessen war immer schon, das aktuelle politische Geschehen in einem größeren historischen Zusammenhang zu sehen. Was mit Einzelschicksalen in ihrer jeweiligen Zeit passiert, habe ich schon in die Wiege gelegt bekommen, denn beide Eltern waren nach dem 2. Weltkrieg Flüchtlingskinder, mein Vater sogar noch Kindersoldat. Erst nach meiner Pensionierung konnte ich mich mit den Folgen dieser schrecklichen Zeit in der deutschen Geschichte beschäftigen und damit auch mit den Ursachen.

Bei meiner Arbeit ist mir ganz wichtig, immer auf das Alter der Erzählenden zu achten und immer danach (auch der Zuhörer sich selbst in seiner Biografie) zu fragen, inwieweit das politische Bewusstsein schon vorhanden war; und das ist bei jedem Menschen verschieden. Ich möchte ein Mosaikstückchen dazu beitragen, dass junge Menschen ihr persönliches politisches Bewusstsein bilden können; deshalb ist mir die Arbeit an Schulen eine Herzensangelegenheit.

Die Zeitzeugen fühlen sich manchmal unverstanden, wenn aus dem Heute Rückschlüsse nach Gestern geschlossen werden, frei nach dem Motto Warum habt ihr nichts gemerkt?, Wie konnte das passieren?, usw. Und genau hier ist der Punkt, an dem ein Austausch mit der jüngeren Generation stattfinden kann. Indem es den Zeitzeugen gelingt, dass sich die Schülerinnen und Schüler in die damalige Zeit versuchen hineinzuversetzen, können auch Bilder für das eigene Leben, für die eigene Zukunft entstehen.

Viele unsere Zeitzeugen haben schon längst die 80 überschritten. Zeit also, sie noch allerhand zu fragen!!

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