Amerikaner und Engländer in Mülheim

Ursula Ulrike Storks im April 2019 anlässlich einer Lesung in der Buchhandlung am Löhberg Ich bin im Januar 1939 geboren und praktisch mit dem Krieg groß geworden. Meine persönlichen Erinnerungen gehen eigentlich erst mit 4 ½ Jahren los. Aber ich habe verschiedene Ereignisse hinterher von meiner Mutter erzählt bekommen, mein Vater war ja leider im Krieg gefallen. Meine Mutter erzählte …

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Leben im Bunker

Heimaturlaub

Im September 1943 bekam mein Vater eine Woche Heimaturlaub. Die Freude darüber war groß, und er hatte uns auch Lebensmittel mitgebracht. Aber er hatte sich nicht vorstellen können, was wir hier alles wegen der schlimmen Bombenangriffe erleiden mussten. Während seiner Urlaubswoche sind wir mit ihm und meinen Großeltern einmal in Oberhausen gewesen, weil er „seinen“ Bunker noch einmal sehen wollte. Er hat ihn gesehen – auch von innen, denn es gab schon wieder Bombenalarm. 

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Ursula Ulrike Storks

Profil

Ulrike Storks wurde im Januar 1939 als einziges Kind ihrer Eltern Wilhelmine und Karl Schmidt in Mülheim an der Ruhr geboren. Sie lebten im Ortsteil Dümpten. Die Mutter war Hausfrau und der Vater von Beruf Bauingenieur. Mit  Ausbruch des Krieges begann für die Familie eine unruhige Zeit, denn immer stand die Einberufung des Vaters im Raum. Den Ablauf ihrer ersten Lebensjahre kennt Ulrike Storks auch aus den Erzählungen ihrer Mutter, an vieles kann sie sich aber recht gut erinnern. Zur Familie gehörten weiter die Großeltern, welche  in Mülheim/Styrum wohnten und zu denen sich Ulrike Storks sehr hingezogen fühlte. Ganz besonders zu ihrer Großmutter hatte Ulrike ein ausgesprochen inniges Verhältnis.

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