Erste Schuljahre

Einschulung

Ich kam Ostern 1938 in die Schule. Meine ältere Schwestern hatte ihre Schule schon beendet, die zweite befand sich im 8. Schuljahr; sie hatte mir die Sache mit der Schule in den schönsten Farben geschildert. Ich freute mich unheimlich und war stolz, endlich ein Schüler zu werden, kein Kleinkind mehr zu sein, sondern ein Schüler und  endlich was für das Leben zu lernen. 

Herr Rübenkamp spricht über seine Einschulung und wie er die Rechsprogromnacht als Kind erlebt hat

Meine Mutter nahm mich an die Hand und ging erwartungsvoll zu meiner Volksschule in Essen-West. Das war die Markscheideschule, damals hieß es einfach nur Volksschule. Die Schule war ein alter Backsteinbau, Ende des 19. Jahrhunderts gebaut, und besaß nur vier Klassenräume. Es wurde zur Einschulung von jedem ein Foto gemacht mit der obligatorischen Schultüte. Da aber kaum jemand das Geld für diese Tüte hatte, brachte der Fotograf eine Tüte mit, mit der jeder einzeln abgelichtet wurde. 

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Schulzeit

Einschulung Die Schildberg-Schule  wurde nach dem Auszug der Amerikaner ein bisschen renoviert, und im Spätherbst – es war schon Oktober 1945 – bin ich dann eingeschult worden. Da gab es ja nichts für eine große Feier. Ich besaß keinen Tornister. Ich hatte  nur eine aus Pappe gebastelte Mappe, Format DIN 4. Darin befand sich – wie bei allen anderen Schülern …

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