Fahrradtour rund um das Steinhuder Meer am 15.08.2014

„Wenn Engel reisen…“ – das waren die Abschiedsworte der Pastorin, als sie die letzten von uns am Freitagabend am Lutherhaus verabschiedete. Und wie sie damit Recht hatte – wenigstens im Sinne des Wetters – war uns da doch klar geworden. Doch der Reihe nach…

Am Morgen machten wir uns mit voll beladenem Hänger (17 von 17 Plätzen waren belegt) und einigen PKWs am Lutherhaus auf den Weg. Uns schwante nichts Gutes als wir so gen Himmel schauten. Und auch der Wetterbericht des NDR hatte für die Region, in deren Richtung wir gerade unterwegs waren, keinen Grund zur Freude gegeben. Doch wir wurden eines Besseren belehrt, denn je näher wir dem Steinhuder Meer kamen, umso freundlicher schien plötzlich der Himmel zu werden. Vorsichtiger Optimismus machte sich breit: Vielleicht sollten wir heute ja doch nicht pitschnass werden.

Der Anhänger in Mardorf war schnell entladen und wir konnten gegen 11:00 Uhr aufbrechen. Zunächst ein kurzes Stück am Meer vorbei, bevor es Richtung Felder ging. Dort konnten wir neben Wasserbüffeln auch riesige Scharen von Gänsen bestaunen.

Der erste Abstieg von den Rädern war an der steilen Brücke an der Hagenburg notwendig. Nutzten einige schon dort die Gelegenheit zur Pause, war diese eigentlich erst ein paar hundert Meter weiter geplant gewesen. Doch auch dort hielten wir erneut und konnten den Blick über das faszinierend große Meer genießen.

Weiter ging’s, denn einigen knurrte schon der Magen. Mit dem Hunger im Rücken erreichten wir zügig Steinhude. Hier stellten wir gleich fest, dass an diesem Wochenende eine Feier oder ein Stadtfest im Gange waren. Tatsächlich war es das seit vielen Jahren stattfindende „Steinhuder Meer in Flammen“, in dessen letzte Vorbereitungen und Aufbauarbeiten wir hinein radelten. Das störte jedoch keinen und der Weg in „Schweers Aalräucherei“ war schnell gefunden. Dort ließen sich die meisten den Fisch zum Mittagessen gut schmecken.

Als wir gestärkt von Fisch, Eis und Kaffee gegen 14:00 Uhr in Steinhude aufbrachen, überkam uns wieder eine Welle des wetterlichen Unwohlseins. In Mardorf – also genau auf der uns gegenüberliegenden Seite des Meers – war der Himmel derart wolkenüberzogen und dunkel, dass viele uns schon „geduscht“ im Bulli sahen. Aber es half ja nicht und wir fuhren los. Auf etwas schlammigen Waldwegen ging es weiter und plötzlich mussten wir stoppen. Die Bremse einer Mitfahrerin hatte sich verzogen und der Hinterreifen blockierte. Zu allem Überfluss passierte, womit wir alle doch seit dem Aufbruch in Herford rechneten: Ein Schauer. Und zwar ein richtiger. Genauso schnell waren die Mücken aus ihren Unterschlüpfen gekommen und besiedelten nun unsere Beine, Knöchel und Arme. Doch dank Klaus schnellem Reparatur-Eingreifen an der Bremse, kamen wir schon nach wenigen Minuten wieder los. Und schau an: Auch der Regen hatte sich schon wieder verzogen. Die eilig ausgepackten Regenjacken konnten schon bei der nächsten Pause wieder eingepackt werden.

Diese Pause machten wir an einem kleinen Aussichtsturm. Von hier aus konnten wir einen Blick über die Moorgegend werfen, auf der in schönem Lila die Heide blühte. Auch viele junge Birken waren zu sehen. Weiter ging es über einen nassen, glitschigen Holzsteg. Leider passierte dort noch das, worauf wir alle lieber verzichtet hätten (sich beim Radfahren aber leider nicht immer verhindern lässt). Ein Sturz, dessen Folgen nach zwei Tagen glücklicherweise aber wieder ausgestanden waren.

Am Nachmittag kamen wir dann über den Uferweg wieder in Mardorf an. Die Mehrheit war dafür gewesen, das „Bauerncafé Mardorf“ zu besuchen. Hier ließen wir uns die gigantischen Kuchenstücke und den Kaffee gut schmecken, bevor wir an den Ausgangspunkt zurück radelten. Dort belud Klaus mit vieler Hände Unterstützung den Anhänger, sodass wir schon bald Richtung Herford unterwegs waren. Und auch in Herford angekommen, hielt unsere Wetter-Glückssträhne an: Den Bulli konnten wir noch entladen, ohne nass zu werden. Nach diesem langen und schönen Tag verabschiedeten wir uns alle in ein erholsames Wochenende.

Die Bilder unserer Radtour findet ihr hier: Fotos Steinhuder Meer

Und hier noch die Übersicht über die Strecke, die wir gefahren sind. Bitte nicht wundern, nachdem ich zunächst vergessen hatte, mein GPS-Gerät einzuschalten, dauerte es ziemlich lange, bis es ein Signal gab. Daher fehlen so in etwa die ersten drei oder vier Kilometer des Weges. Eigentlicher Startpunkt war der Parkplatz, den ich markiert habe.

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Um die Strecke auf euer eigenes Fahrrad-Navi oder GPS-Gerät zu laden, könnt ihr diese hierüber herunterladen: Steinhuder Meer (Sollte der Download nicht sofort funktionieren, könnt ihr folgendes ausprobieren: Rechtsklick auf den Link, dann “Ziel speichern unter…” auswählen.)

Fahrradtour von Vlotho nach Hameln am 08.08.2014

Die Bilder zu dieser Radtour findet ihr hier: Fahrradtour Vlotho – Hameln

Hier seht ihr nun die Übersicht der Strecke, die am 08.08.2014 von Vlotho nach Hameln zurück gelegt wurde.

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Um die Strecke auf euer eigenes Fahrrad-Navi oder GPS-Gerät zu laden, könnt ihr diese hierüber herunterladen: Vlotho nach Hameln (Sollte der Download nicht sofort funktionieren, könnt ihr folgendes ausprobieren: Rechtsklick auf den Link, dann “Ziel speichern unter…” auswählen.)

Spaziergang im Naturschutzgebiet Moosheide in der Senne am 12.08.2014

Zu acht brachen wir am Dienstag im Bulli der Diakonie auf. Klaus fuhr uns sicher in die Senne, in die Nähe von Hövelhof. Dort auf dem Parkplatz starteten wir in unsere Runde rund um die Moosheide.

Nach dem ersten waldigen Stück, in dem uns schon all die Blaubeersträucher zum vereinzelten Naschen einluden, erreichten wir bald die ersten freien Flächen. Hier konnten wir die lila blühende Heide bestaunen. Doch auch weitere Farbtupfer in Gelb und Blau verschönerten uns den Blick.

Als wir schließlich die Emsquellen über einen Treppenabstieg erreichten, war der erste Eindruck wenig spektakulär. Keine brodelnden und sprießenden Quell-Fontänen – vielmehr ein kleines sumpfiges Areal mit ein paar kleinen Rinnsalen. Hier noch schwer vorstellbar, welche Größe die Ems in ihrem weiteren Verlauf annehmen wird…

Nach dem Aufstieg auf der anderen Quellseite und einer kurzen Pause, schlugen wir den Rückweg ein. Einmal auf einer kleinen Anhöhe rund um die Emsquellen vorbei an dem Informationszentrum. Sennepferde gab es heute leider nicht zu sehen.

Zurück beim Parkplatz angelangt, gab es erst einmal Wasser, Kaffee und Kuchen zur Stärkung. Ein kleines Stehcafé, im wahrsten Sinne des Wortes. Als dann die ersten Regentropfen fielen (bis dahin war das Wetter wie bestellt an diesem schönen Nachmittag), packten wir eilig zusammen und machten uns zurück auf den Weg nach Herford. Ohne Stau und Hindernisse waren wir gegen 17:30 Uhr zurück. Der fast 7 km lange Spaziergang entließ uns alle in einen ruhigen Abend.

Hier geht es zu den Bildern: Spaziergang in der Senne

Und hier eine kleine Übersicht über die Strecke.

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Fahrradtour zum Hofcafé Meyer zur Müdehorst am 01.08.2014

Die Fahrradtour am 01.08.2014 führte uns vom Lutherhaus über Herringhausen, Pödinghausen und Jöllenbeck zum schönen Bauernhofcafé in der Nähe von Bielefeld.

Gemeinsam startete der erste Teil der Gruppe gegen kurz nach halb zwei am Lutherhaus. Schon bald waren wir in der Kirche in Herringhausen, wo sich der zweite Teil anschloss. Insgesamt waren wir mit 34 Radler_innnen unterwegs. Eine tolle Gruppe, einen Tag nach dem Sommerfest…

Über die Trasse der alten Kleinbahn mit einer kurzen Trinkpause kamen wir schließlich in Jöllenbeck an. Von dort aus war Klaus gefragt, denn die Strecke – teils gezeichnet durch das Gewitter des letzten Dienstags – wurde knifflig und verwinkelt. Doch auch dieser Teil wurde von allen gemeistert.

Schließlich erreichten wir das ruhig gelegene Hofcafé Meyer zur Müdehorst. Trotz Hochzeit am gleichen Tag, wurden wir bestens versorgt. Bei schönem Wetter konnten wir Kaffee und Kuchen genießen und uns für die Rückfahrt stärken.

Der Rückweg brachte uns dann vorbei am Köckerhof mit Sauen und Ferkeln, durch das steile Waldstück mit Brücke bis hin zum Obersee. Dort hielten wir kurz inne und hörten Klaus zu. Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit und des doch recht warmen Wetters wurde beschlossen, den weiteren Weg über Brake an der Bielefelder Straße entlang zu fahren. Der eigentlich geplante Schlenker über Elverdissen blieb somit aus. Wirklich traurig hat dies aber wohl niemanden gestimmt…

Bevor wir in Brake ankamen, konnten wir noch einen Blick auf ein Reitturnier werfen. Nach dem Weg entlang der Bielefelder Straße löste sich die Gruppe in Herford nach und nach auf. Alle verabschiedeten sich nach fast 38 km in ein wohlverdientes Wochenende.

Zu den Fotos kommt ihr über den folgenden Link: Radtour Meyer zur Müdehorst

Hier nun abschließend die Übersicht über die Strecke, die wir zurückgelegt haben. Einige Punkte, an denen wir gehalten und Luft geholt haben, ebenso wie unsere ausgiebige Rast im Hofcafé, habe ich markiert. Vielleicht mag ja jemand die Strecke auch so noch einmal fahren…

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Um die Strecke auf euer eigenes Fahrrad-Navi oder GPS-Gerät zu laden, könnt ihr diese hierüber herunterladen: Meyer zur Müdehorst 01.08.2014 (Sollte der Download nicht sofort funktionieren, könnt ihr folgendes ausprobieren: Rechtsklick auf den Link, dann „Ziel speichern unter…“ auswählen.)