Neue Lichtschläuche für Lohmarer Karnevalsvereine dank der Bürgerstiftung
In tausende rote und weiße Lichter war die schunkelnde Menge bei der Proklamation des Lohmarer Dreigestirns getaucht: Die neuen LED-Lichtschläuche an der Decke der Jabachhalle hatten ihre Feuerprobe bestens bestanden! Doch wie viel Arbeit dahintersteckte, um die insgesamt rund 300 Meter „Lichtluftschlangen“ zu installieren und die nüchterne Mehrzweckhalle für die Prunksitzung in einen Festsaal zu verwandeln, davon konnte sich Gabriele Willscheid mit eigenen Augen überzeugen. Die Geschäftsführerin der BürgerStiftungLohmar war bei der Installation der Beleuchtung dabei, schließlich hatte die Stiftung mit 1.250 Euro die Hälfte der Kosten übernommen und so den KAZI-Funken eine große Sorge genommen.
Obschon die alten Lichtschläuche ihren Geist aufgegeben hatten, wollten die Funken unbedingt die festliche Atmosphäre beibehalten, doch die anderen Karnevalsvereine sahen sich nicht in der Lage, sich an der Finanzierung zu beteiligen. Die Bürgerstiftung sprang in die Bresche, denn: „Unser Vorstand ist immer wieder beindruckt vom Engagement der KAZI-Funken“, meinte die Geschäftsführerin, die nicht zuletzt die Seniorensitzung des KAZI hervorhob. „Dass Sie der älteren Generation damit eine Freude bereiten und auch den anderen Karnevalsgesellschaften, die in der Jabachhalle feiern, die Lichtschläuche zur Verfügung stellen, sei mit ausschlaggebend für die Förderung durch die Stiftung gewesen, betonte sie, denn: „Das zeigt einmal mehr den großen Gemeinschaftssinn des Karnevalistenzirkels, das müssen wir einfach belohnen.“ Dafür zeigte sich nicht nur Gregor Wingenfeld im Namen des KAZI dankbar, sondern auch die Ehrenamtlichen der anderen Vereine, die in den Genuss der Festbeleuchtung kommen. Sie alle beteiligten sich mit einer Muskelhypothek an der Investition. Neben den Helferinnen und Helfern des KAZI waren beim Aufbau auch Ehrenamtliche des Vereinskomitees, der „Ahl Jecke“, der Damenkarnevalsgesellschaft „Zweite Plöck“ des Kinder-, Jugend- und Erwachsenen-Chors und der KG „Saach hür ens“ beim Herrichten der Halle zur Stelle: Während eine Gruppe die Lichtschläuche installierte, bauten andere die Kulisse für die Sitzung auf oder legten den Schutzteppich über das Parkett. „Wahnsinn dieses Gewusel! Das belegt erneut den Slogan der Stiftung: Gemeinsam stark“, freute sich Gabriele Willscheid und wünschte allen „eine tolle Session.“
Bildunterschrift v.l.n.r.:
Sie strahlen mit den Lichtschläuchen um die Wette (v.li): Henning Jahnke, Gregor Wingenfeld, Bernd Köppen, Gabriele Willscheid, Peter Drossard, Heinz-Peter Schneider

