Über Uns

Die KAB Friedrichsfeld wurde im Juni 1926 von Reinhard van Bebber als Katholischer Arbeiter Verein Friedrichsfeld in dem Pfarrrektorat St. Elisabeth gegründet. 1936 wurde die KAB durch das Naziregime verboten und aufgelöst. Viele Männer waren auch zur Wehrmacht eingezogen worden und kehrten erst aus der Kriegsgefangenschaft zurück.

Die KAB erwies sich aber als überlebensfähiger als das sogenannte „Tausendjährige Reich“. Ende 1946 wurde die Vereinsarbeit unter dem Vorsitz von Reinhard van Bebber wieder aufgenommen. 1949 übernahm Johannes Steenbreker den Vorsitz, der 1954 von Reinhard van Bebber (jun.) abgelöst wurde, der dieses Amt bis 1961 innehatte. So hatte der Gründungsvorsitzende Reinhard van Bebber mit seinem gleichnamigen Sohn ca. 20 Jahre die Geschicke des Vereins geleitet. Es folgten viele weitere Vorsitzende, bis Johannes Gerten von 1969 bis 1983 den Vorsitz übernahm. Im September 1983 wurde Gerhard Symann zum Vorsitzenden gewählt. Johannes Gerten und Gerhard Symann leiteten mit grossem Engagement die Geschicke des Vereins und führten die KAB Friedrichsfeld wieder in ein gutes Fahrwasser.

Auf der Jahreshauptversammlung 2002 kandidierte Gerhard Symann nach 18 Jahren nicht mehr für den Vorsitz. Es wurde dann mit Martin Berendes ein Vorsitzender aus der jungen Garde der KAB Friedrichsfeld gewählt. Gerhard Symann blieb dem Vorstand aber für 1 Jahr noch als stellvertretender Vorsitzender erhalten.

Nach drei Jahren als 1. Vorsitzender, trat Martin Berendes auf der Jahreshauptversammlung 2005 zurück, weil für ihn zum Jahresende die Weihe zum Diakon anstand. Die Versammlung wählte dann einstimmig Jürgen Berger zum 1. Vorsitzenden und zu stellvertretenden Vorsitzenden Heinz van de Velden  und Ulrich Rudolphi. Martin Berendes erhielt aus der Hand des Bezirkssekretärs des KAB Bezirks Wesel, Martin Mohr, die Ernennungsurkunde zum Präses der KAB Friedrichsfeld.

Ein Schwerpunkt der KAB liegt auf sozialem Gebiet, dazu gehören auch Kurse und Fortbildungsmassnahmen in den verschiedenen Schulungs- und Tagungsstätten der KAB. Über Jahrzehnte haben Frauen und Männer der KAB die Bereitschaft aufgebracht, etliche Stunden ihrer Freizeit für die Gemeinschaft zu opfern.

In den 92 Jahren seit bestehen der KAB Friedrichsfeld hat sich auch die Berufsstruktur stark verändert. Waren es früher die Arbeiter von Babcock, so setzt sich unsere KAB heute aus Arbeitern, Handwerkern und Angestellten zusammen.

Die KAB Friedrichsfeld zählt heute 85 Mitglieder (34 Familien- und 17 Einzelmitglieder).

Unser breitgefächertes Jahresprogramm kennt keine starren Fronten und möchte alle Mitglieder und Interessenten ansprechen.

Was ist KAB

Die Katholische Arbeitnehmer Bewegung ist:

  • Arbeitnehmerbewegung
  • Selbsthilfebewegung
  • politische Bewegung
  • Kirche
  • Bildungsbewegung
  • Gemeinschaft
  • internationale Bewegung
  • Bewegung für Viele
  • Bewegung von Menschen

Wie die gesamte Arbeiterbewegung entstand auch die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) aus der sozialen Not der Arbeiterfamilien im 19. Jahrhundert. Die KAB ist als Verband mit berufs- und sozialpolitischem Zweck anerkannt.

Die KAB strebt auch in diesem Jahrhundert nach einer sozial gerechten Gesellschaft und setzt sich aktiv dafür ein. Dabei vertreten wir unsere Mitglieder auch vor Arbeits- und Sozialgerichten und gewähren kostenlosen Rechtsschutz in Fragen des Arbeits- und Sozialrechts.

Ohne die KAB gäbe es heute kein Kindergeld!! Ohne die KAB gäbe es heute keine Rente für Mütter!! Ohne die KAB gäbe es heute keine Mitbestimmung!!

Wenn Sie Fragen zur KAB haben, können Sie sich an den Vorstand oder jedes KAB Mitglied wenden.

Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann können Sie hier Ihre Mitgliedschaft beantragen. (Bitte an die, im Impressum angegeben Anschrift senden)
Aufnahmeantrag