Neue Ausgaben der Reihe im Blickpunkt des Grimme-Instituts im Herbst/Winter 2013

IB Collage 2013Social Finance, Digital Storytelling, Open Content, Kulturen des Teilens, Digitale Güter und Weiterbildung sind die Themen der neuen Ausgaben von Im Blickpunkt

Unter dem Titel „IM BLICKPUNKT“ veröffentlicht das Grimme-Institut Broschüren zu aktuellen Themen der Wissensgesellschaft. „IM BLICKPUNKT“ stehen dabei die Neuen Medien und die Chancen und Herausforderungen, die sie für die Bürgerinnen und Bürger in NRW mit sich bringen. Die Broschürenreihe erklärt deshalb Begriffe aus der Welt der neuen Technologien, greift aktuelle Themen auf, benennt Anlaufstellen und gibt Literaturhinweise.

Im Herbst/Winter 2013 sind die folgenden Ausgaben neu erschienen:

Social Finance (November 2013)

IB Social FinanceAls die Bank „Lehman Brothers“ im Jahr 2008 pleite ging, breitete sich die Finanzkrise weltweit aus: Weitere Banken und auch Länder wie Irland, Griechenland und Portugal standen vor dem finanziellen Ruin. Durch den Zusammenbruch der globalisierten  Finanzwelt mussten viele Bankkunden um ihr angelegtes oder gespartes Geld fürchten – und das hat das Vertrauen der Menschen in ein zuverlässiges und sicheres Finanzsystem dauerhaft zerstört. Zugleich entwickelten sich im Internet neue Finanzierungs- und Geldmodelle, die mit den Banken und ihren Leistungen konkurrieren. Diese Alternativen werden mit „Social Finance“ zusammengefasst und finden in Deutschland immer mehr Nutzer.

Digital Storytelling (November 2013)

IB Digital StorytellingDie Digital Story kombiniert erzählende Elemente mit digitalen Inhalten. Sie kann zu beliebigen Themen herangezogen werden, wird in der Regel aus einem individuellen und teilweise sogar sehr persönlichen Blickwinkel erzählt und hält sich an bestimmte Formate oder Regeln. Die Stärken des Storytelling liegen in der Authentizität und der Glaubwürdigkeit, die durch die sehr persönliche Erzählweise entstehen und transportiert werden. Hinzu kommt die gute Verständlichkeit der Geschichten, die gerade durch eine starke Reduzierung der verwendeten Texte, Bilder und Filme herbeigeführt wird. Hierdurch ist es möglich, selbst komplexe Sachverhalte und Themen auf ein einfaches und nachvollziehbares Maß herunterzubrechen.

Open Content (November 2013)

Open Content Wissen, Information und Unterhaltung sind im Internet in großer Vielfalt zu finden. Wie frei verfügbar sind Musik, Filme, Bilder, Videos, Texte oder Forschungsergebnisse aber tatsächlich? Wann ist ein Werk urheberrechtlich geschützt und wann ist eine freie Verwendung möglich? Welche gesetzlichen Regelungen gibt es? IM BLICKPUNKT: Open Content erläutert die Unterschiede zwischen urheberrechtlich geschützten und zur Nutzung freigegebenen Inhalten sowie die verschiedenen Arten der Lizenzierung und gibt Surftipps zu beispielhaften Initiativen und Projekten.

Kulturen des Teilens (November 2013)

IB Kulturen des TeilensKulturen des Teilens Geteilt werden heutzutage Fortbewegungsmittel aller Art, Unterkünfte, technische Infrastrukturen wie WLAN-Netze, Werkzeuge und Kleidung. Während Privatpersonen, aber zunehmend auch professionelle Musiker, Fotografen und Literaten ihre Werke mit Hilfe spezieller Lizenzmodelle der Öffentlichkeit kostenfrei zur Verfügung stellen, wird in Forschung und Lehre immer häufiger darüber debattiert, dass öffentlich finanzierte Forschung und Wissensproduktion auch öffentlich zugänglich sein sollten. Dabei realisieren Menschen schon seit längerem Formen des gemeinschaftlichen Wirtschaftens oder etablieren regelrechte Schenkökonomien. „Teilen ist das neue Haben” macht als Motto die Runde, der Abschied vom individuellen Besitz zugunsten der zeitlich begrenzten Nutzung. Was steckt dahinter?

Digitale Güter (November 2013)

IB Digitale GüterDigitale Güter Spätestens nach dem Jahrtausendwechsel hat auch das digitale Zeitalter begonnen: Im Science Magazin (Feb. 2011) schätzen die Autoren Martin Hilbert und Priscila López, dass es seit 2002 möglich ist, mehr Informationen in digitaler als analoger Form zu speichern. Ein nahezu unbegrenzter Speicherplatz ist das Internet. Durch das Medium sind Bücher zu E-Books, CDs zu MP3-Dateien und gefaltete Landkarten zu „Maps“ geworden. Auch Taschenrechner oder Notizzettel sind als App auf dem Smartphone oder Tablet zu finden. Solche digitalen Güter lösen immer mehr physische Gegenstände ab. Diese Entwicklungen im digitalen Zeitalter vereinfachen den Alltag, weil digitale Güter zahlreiche Vorzüge haben. Trotzdem stellen ihre besonderen Eigenschaften vor allem Anbieter und Konsumenten, aber auch die Justiz vor neue – und noch ungelöste – Probleme.

Digitale Weiterbildung (Oktober 2013)

IB Digitale WeiterbildungDigitale Weiterbildung In den vorangegangenen Jahren haben Computer und Internet dazu geführt, dass sich neue (digitale) Weiterbildungsformen etablieren konnten. Diese wirken sich auf die Umsetzung des häufig angemahnten „Lebenslangen Lernens“ aus und beeinflussen die Art und Weise, wie berufliche Weiterbildung organisiert ist: Eher starre, festgefügte Curricula werden durch neue, digital geprägte Formen abgelöst und bieten flexible(re), bedarfsgerechte(re) Möglichkeiten. Quasi „just in time“ und teils parallel zu den laufenden Arbeitsprozessen können Einzelne sich qualifizieren.

Alle Ausgaben von Im Blickpunkt können auf der folgenden Seite heruntergeladen werden: www.grimme-institut.de/imblickpunkt

 

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