Hilfsgüter für Sacueni in Rumänien.

Wieder einmal hat die Kirchengemeinde Meerbeck einen Transport mit Hilfsgüter auf den Weg gebracht. Es war wie zu erwarten ein hartes Stück Arbeit.

Der 30 Tonner, Foto: Privat
Der 30 Tonner, Foto: Privat

Wie schon im Vorjahr im September haben wir einen 30 Tonner mit Hilfsgüter beladen und auf die Reise nach Rumänien geschickt. Danach herrschte große Leere in unseren Lagerräumen. Doch schon nach der Ankündigung, dass wir wieder Sammeln, überraschte uns das Echo, wie unsere Bitte um Spenden angenommen wurde.

Aus Haushaltsauflösung und das Sammeln von Privat Spenden machte uns mal wieder fassungslos. Über Kleidung aller Art, Elektrogeräte, Kaffeemaschine bis zur Mikrowelle war alles dabei.

Eine Orgel geht auf Reisen
Eine Orgel geht auf Reisen, Foto: privat

Sogar eine Orgel trat den Weg nach Sacueni an.

Eine Orgel geht auf Reisen
Spenden in Kisten, Foto: privat

Besonders über jungen Familien, die uns ihre Kinderkleidung brachten, war die Freude riesengroß. In vielen Stunden wurden die Sachen sortiert und in Bananenkisten sorgfältig verpackt. Außer  den Kleiderspenden gab es auch Kleinmöbeln die für den Kindergarten in Sacueni bestimmt sind.

Heute haben wir einen neuen LKW beladen. Ein 27-Tonner großer LKW war angemietet worden, um auf die Reise geschickt zu werden. Mit vielen Helfern und 5 Stunden Zeitaufwand haben wir es mit vereinten Kräften geschafft, den LKW zu beladen. 5 Stunden schwitzen und stapeln habe uns viel Schweiß und Arbeit abverlangt. Doch dann war alles unter Dach und Fach.

Alle Spenden konnten diesmal verladen und mitgenommen werden.

Nun ist unser Lastwagen auf seiner Tour nach Rumänien.

Wir vom Projekt Rumänienhilfe sind dankbar, armen Menschen helfen zu können.

10 Jahre Netzwerk 55plus, das muss gefeiert werden!

Deshalb laden wir auch andere Begegnungsstätten ein, an einem Wissensquiz unter dem Motto Gefragt geantwortet“ oder „Wer wird Sieger? teilzunehmen.

In Viererteams soll gerätselt werden, welche der vier vorgegebenen Antworten aus unterschiedlichen Wissensgebieten die richtige ist. Nach der Vorrunde ziehen die beiden Teams mit den höchsten Punktzahlen ins Finale ein. Neben dem gemeinsamen Erlebnis und viel Spaß gilt es natürlich auch, die Gegner zu besiegen:

Es winken attraktive Preise!

Datum: Samstag, 14. April um 15:00 Uhr

Ort: Gemeindehaus der
ev. Kirchengemeinde Meerbeck,
Bismarckstr. 35b, 47443 Moers

Schriftliche Anmeldung erforderlich
Anmeldeschluss: Freitag, 13. April.2018

überlegung
3dman_eu / Pixabay

Reifenwechsel

Mann vor Auto
Mann vor Auto; Foto: privat

Heute möchte ich die Winterreifen wechseln. Auf dem Weg zur Garage schweifen meine Gedanken zurück ins vergangene Jahr – Anfang Oktober – ab.

Mir kommt das altbekannte Sprichwort in den Sinn „Reifenwechsel von O bis O“, also von Oktober bis Ostern. Dabei habe ich soeben noch am Frühstückstisch gesessen, mir ein buntes Osterei aufs Brot gelegt und meinen Kaffee getrunken.

Beim Blick aus dem Fenster fällt mir ein warmer Sonnenstrahl ins Gesicht. Eine Bemerkung meiner Frau holt mich aber aus dem Land der Träume zurück: „Du wolltest doch die Winterreifen abmachen oder?!“

Nun stehe ich vor der Aufgabe, es auch zu tun. Ich denke an mein Alter, „ich hab‘ doch Rücken“ und überlege, ob ich ich nicht besser die KfZ-Werkstatt einschalten soll.

Doch da packt mich mein ‚verdammter‘ Ehrgeiz am Kragen.  Ich war doch in diesem Job mal nicht zu toppen. Also, den inneren Schweinehund überwinden und heute die Reifen wieder selber wechseln.

Den Autoschlüssel in der Hand und im Begriff das Auto rauszufahren, da bimmelt das Handy, ich denke früher hat es sowas nicht gegeben. Da habe ich schon meine Frau am Ohr. Ihre Bitte: „Mach erst mal mein Fahrrad für meine Radtour fertig, die ja schon nächste Woche startet.“

Fahrrad im Keller
Fahrrad im Keller; Foto: privat

Meine erschrockene Frage: „Was soll ich tun, dein Fahrrad durchsehen?“ Mein Einwand: „An deinem Fahrrad braucht man doch keine Reifen wechseln und alles andere geht doch sicher auch noch.“ Zurück in den Keller, was ich dort vorfand, war schon toll, ganz toll.

Ein langer weißer „Wunschzettel“ lag auf dem Tisch mit genauen Angaben, was ich am Fahrrad zu checken habe.

  1. Reifen prüfen: wenn Profil zu wenig, beide Decken wechseln.
  2. Bremse kontrollieren, Bremsklötze hinten und vorne, Handbremse ausprobieren.
  3. Kette ölen und die Schaltung kontrollieren.
  4. Wenn fertig, bitte Probe fahren.
  5. Lichtkontrolle, hinten brennt angeblich kein Licht.

Nun sind 2 Tage vorbei, das Rad meiner Frau ist für die nächste Tour gerüstet – alles wunschgemäß erledigt, sogar das Schlusslicht brennt wieder.

Nur mein Automobil, das steht immer noch mit Winterbereifung in der Garage und fasst sich in Geduld.

Lass es warten, denke ich, es regnet ja in Strömen, da kann man den Wagen auch noch mit Winterreifen kutschieren. Der nächste Sonnenstrahl kommt bestimmt.

Wandervögel vom Netzwerk 55plus unterwegs

Am 8. März war es wieder so weit: Die erste Wanderung nach der Winterpause mit Wolfram stand an. 15 Wanderburschen/-mädel trafen sich um 9 Uhr am Parkplatz in Meerbeck, verteilten sich auf vier Fahrzeuge und fuhren zur Sechs-Seen-Platte nach Duisburg. Das Wetter spielte mit, und die “morschen Knochen wurden in Gang gesetzt“.

Die Sechs-Seen-Platte, ein Naherholungsgebiet mit sechs verbundenen Seen im Duisburger Süden, entstand aus einer Kiesbaggerei des Grafen Spee. Die Seen heißen Masuren-, Wambach-, Wolfs-, Böllert-, Wildförster- und Haubachsee; letztere sind vor allem dem Naturschutz vorbehalten. Aktivitäten wie das Joggen und Rad fahren rund um die Seen, Wassersportarten wie Schwimmen, Segeln, Surfen, Paddeln, Angeln und Tauchen – Freizeitmöglichkeiten ohne Ende. Das gesamte Wanderwegnetz umfasst insgesamt 28 km. Doch diese „Strapaze“ wollten wir uns gleich beim ersten Mal nicht antun. Schau’n wir mal – war die Devise.

Vom Kalkweg aus ging die Tour über die Brücke zwischen Masurenweg und Segelclub am Wolfssee entlang zum 28 m hohen Wolfsberg mit dem blauen Aussichtsturm von 23 m Höhe. Nach Zerstörung des von den Wedauern Bürgern errichteten hölzernen Vorgängerturms durch einen Brand wurde der heutige Turm aus Stahl mit Hilfe von Thyssen-Krupp und den anderen Sponsoren 2005 eingeweiht. Fünf Gipfelstürmer- und eine –stürmerin erklommen die 112 Stahlstufen bis zur Plattform. Es bot sich ein grandioser Panoramablick über Duisburg bis weit in den Niederrhein. Entlang des Wildförstersees marschierten wir bis zu einer Rasthütte, an der wir unsere Rucksäcke auspackten und brüder-/schwesterlich unsere ‘Lunchpakete‘ teilten. Und da verließen uns ganz dreist die „Flachwanderer“ Hubert und Otto; der eine war ausgepowert, der andere bibberte vor Kälte. Ich bin davor überzeugt, dass die beiden im Auto ein Nickerchen machten.

Den Haubachsee ließen wir links liegen, umrundeten den Wildförstersee und streiften des Böllertsee. Auf dem Wambachsee bewunderten wir die Schlitterkünste eines Schwans auf dem dünnen Eis. Plötzlich schwang er sich auf, als ein Rivale sich offenbar seinem Weibchen näherte – typisches Machogehabe (gibt’s also nicht nur bei Menschen). Beim Wandern auf den gut ausgebauten Rundwegen bemerkten wir häufig Schäden an Uferböschungen, die durch verbotenes Baden entstehen. Dafür bietet doch der Wolfssee eigens ein gepflegtes Strandbad mit Küche/Cafe und selbst Bootsverleih an.

Doch nicht nur die Füße bewegten sich, auch die Schnäbel standen nicht still – das ist bei Wandervögeln nur mal so. Es wurden Anekdötchen und Dönekes aus Alltag und Jugend zum Besten gegeben, kleine Zipperlein   n u r   am Rande erwähnt und die eine oder andere kleine Tratscherei über die Reichen und Schönen – vor allem wurde von Anne und Wolfram nicht nur die deutsche und europäische, nein auch die große Weltpolitik erörtert. Jürgen und Rolf schossen ständig Fotos, fortwährend waren wir unseren Lachfalten ausgesetzt.

Bevor wir den Ausgangspunkt erreichten, setzte „Gott sei Dank“ erst der Regen ein. Wir wollten uns in der Studentenkneipe “Finkenkrug“ treffen, um uns aufzuwärmen und gemütlich die Wanderung ausklingen zu lassen. Unser Werner, Georg Clooney für Arme, der sich von drei Frauen in seinem Auto ablenken ließ, fuhr forsch bis zur “Lindenwirtin“ (Lokal an der Duisburger Uni) weiter, musste demzufolge zurückgelotst werden. – Was haben wir gefeixt.

Nach unserer Studentenmahlzeit – das Kauen und Schlucken wurde nur durch “Klönen und Schnacken“ unterbrochen, wurde der Rückfahrt nach Moers angetreten. Da die Autobahnen wieder einmal total verstopft waren, machte der ‚ausgeruhte‘ Hubert mit seiner tollen Vier-Ringe-Karosse und vier Insassen eine Sightseein-Tour durch Duisburg, brachte uns jedoch nach vielen Umwegen sicher nach Hause.

Ein herzliches DANKE, lieber Wolfram, es war wieder einmal ein interessanter, unterhaltsamer Tag!

Hier bin ich Mensch, hier kann ich´s sein

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Bitte vormerken:

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DRK – Blutspende am

Freitag, den 20. April 2018 , 15:00 Uhr – 18:30 Uhr

im Gemeindehaus
der ev. Kirchengemeinde Meerbeck
Bismarckstr. 35b, 47443 Moers

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Die Evangelische Kirchengemeinde und  das Netzwerk 55plus Meerbeck  laden ein zum  Tanztee am

Sonntag, den 29. April 2018 , ab 15:00 Uhr

ins Gemeindehaus
der ev. Kirchengemeinde Meerbeck
Bismarckstr. 35b, 47443 Moers

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Frühstück im  Netzwerk-Café 55plus am

Dienstag, den 08. Mai 2018 , 09:00 Uhr

im Gemeindehaus
der ev. Kirchengemeinde Meerbeck

Bismarckstr. 35b, 47443 Moers

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