Schule im Hexbachtal

C. Goller_Koffer_bAm 23. März 2015, 10:25 Uhr, hatte ich mal wieder einen Einsatz in einer Schulklasse, und zwar in der Schule am Hexbachtal in Mülheim-Dümpten. Es war die Klasse 9 a, das Thema war Kindheit im Krieg. Ich erhielt im Vorfeld einige Texte, damit ich über den Verlauf des vorangegangenen Unterrichts informiert wurde. So konnte ich mich dann vorbereiten. Etwas aufgeregt war ich trotzdem, ob auch alles richtig verläuft.

Um 10.00 Uhr betrat ich also die Schule und wurde im Sekretariat von Frau Wölk empfangen. Sie führte mich zum Lehrerzimmer und machte mich mit Frau Breil-Lahma bekannt. Aber ich stellte fest, dass ich sie schon kannte. Ich hatte in dieser Schule von 2008 bis 2011 schon einigen Schülern Deutsch-Förderung gegeben, darunter auch einigen aus ihrer Klasse.

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Meine Kindheit und Zeit in der Hitlerjugend

Meine frühe Kindheit war nicht aufregend. Meine Eltern waren nicht reich, aber auch nicht arm. Wir lebten wie fast alle anderen Familien recht bescheiden. Es reichte, um satt zu werden, die Miete zu bezahlen und hin und wieder etwas Neues zum Anziehen zu kaufen. Ich freute mich Weihnachten über ein kleines Blechspielzeug und vielleicht noch über ein paar neue Schuhe, die die ersten Monate nur Sonntags getragen wurden.

Im Frühjahr und Sommer liefen wir Kinder nur barfuß im Freien herum. Die Straße war unser Spielplatz. Man konnte in den 30er Jahren unbekümmert auf der Straße spielen. Autos waren selten, und wenn eins kam, so hörte man es schon von Weitem. Ein Bierwagen mit Vollgummireifen auf Kopfsteinpflaster war unüberhörbar. Unsere Spiele

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