Mit Schwung in die neue Amtszeit

Der Beirat für Seniorinnen und Senioren der Stadt Herne startet in die neue Amtszeit. Staffelübergabe im Vorstand: Edeltraut Krause übernimmt den Vorsitz von Magdalene Sonnenschein – Umfangreiches Arbeitsprogramm – Mehr öffentliche Sichtbarkeit.

Herne, im Februar 2026. Neues Jahr, neue Gesichter, neue Schwerpunkte: Der Beirat startet mit frischem Schwung in die kommende Amtszeit. Am Montag, 23. Februar 2026, tritt das Gremium zu seiner ersten Sitzung unter einem komplett neu zusammengesetzten Vorstand zusammen.

Die langjährige Vorsitzende Magdalene Sonnenschein (DRK Wanne-Eickel) hat ihr Amt an Edeltraut Krause übergeben, die im Beirat das DRK Quartier Röhlinghausen vertritt. Die Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden fiel auf zwei Newcomer: Ulrich Klonki (AWO-Unterbezirk Ruhr-Mitte) und Heiner Kranemann (CDU Seniorenunion).

Nicht im Bild:
Evelore Schübbe, Udo König, Burkhard Ladewig und Ilhan Öner. Foto: Stadt Herne

 

Bereit für die neue Amtszeit: (vordere und mittlere Reihe von links) Hans-Jürgen Koch, Maria Reinke, Edeltraut Krause, Helga Böing, Magdalene Sonnenschein, Ulrich Klonki, Dr. Klaus Balster, Ruth Galla-Zobel, Elke Verweyst, Ilse Lipka, Heiner Kranemann, Rüdiger Piazza, Jürgen Uhlmann, Susanne Schübel und Gerd Griese, (vordere Reihe von links) Klaus Trippler, Thomas Lipka und Bernd-Peter Adamski.

Bei der letzten Sitzung im November 2025 konnte die scheidende Vorsitzende neben den beiden neuen stellvertretenden Vorsitzenden weitere zwei neue Beiratsmitglieder begrüßen. Aktiv mitwirken wollen in Zukunft auch Susanne Schübel (Gründerin des Vereins ID55 anders alt wer-den e. V.) sowie Thomas Lipka (GdP – Gewerkschaft der Polizei/ DGB-Stadtverband Herne).

Für die neue Amtszeit hat sich der Seniorenbeirat eine Menge vorgenommen. Grundsätzlich möchte das Gremium in Zukunft in der Öffentlichkeit sichtbarer werden, die Netzwerk-Arbeit verstärken und sich zu gesellschaftlich für Ältere relevanten Themen aktuell zu Wort melden. Dazu entsendet der Beirat Mitglieder in wichtige kommunale Gremien wie z.B. die kommunale Konferenz Alter & Pflege oder die Landesseniorenvertretung NRW. Innerhalb des Beirates widmen sich weitere Mitglieder zentralen Themen und Aufgaben, dazu gehören u.a. die Belange von Menschen mit Behinderungen, der öffentliche Nahverkehr, Sport, Gesundheit, Selbsthilfe, aber auch Öffentlichkeitsarbeit und Digitalisierung. Angestrebt wird zudem die Entsendung von Beiratsmitgliedern als „sachkundige Einwohnerinnen und Einwohner“ in diverse Ratsausschüsse.

Der Herner Seniorenbeirat wurde 1993 gegründet und gehört damit zu den ältesten Seniorenvertretungen dieser Art in NRW. Das Gremium umfasst aktuell 22 ehrenamtlich tätige Mitglieder und tritt vier Mal pro Jahr zusammen. Der Beirat versteht sich laut Satzung als Vertretung und Sprachrohr der rund 48.000 (Stand 31.12.2025) Bürgerinnen und Bürgerinnen über 60 Jahre in Herne und Wanne-Eickel. Er verfolgt das Ziel, das Interesse der Älteren an der Lösung kommunaler Aufgaben im Bereich der Altenhilfe zu wecken und ihre Belange gegenüber Rat, Verwaltung und in der Öffentlichkeit zu vertreten. Dabei arbeitet er parteipolitisch und konfessionell unabhängig und neutral.

E.Krause
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