Besichtigung der Duisburger Synagoge

Foto, privat: Ernst van Megern
Foto, privat: Ernst van Megern

Der Termin zur Besichtigung der  Synagoge am Springwall 16 in Duisburg am 11. März 2015 um 10.00 Uhr  kam über den Geschäftsführer der jüdischen Gemeinde,  Michael Rubinstein, zustande. Die ehrenamtliche Synagogen-Führung übernahm  Gemeindemitglied / Historiker  Dr. Heid. Er  informierte uns über den Garten der Erinnerung, in dem die Synagoge steht, Redensarten jiddisch-hebrä-ischen Ursprungs, die alte Duisburger Synagoge, die neue Duisburger Synagoge, die heutige  Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen und über jüdische Gesetze und Riten. Alle Zeitzeugen konnten nachempfinden, wie sehr Dr. Heid das Judentum am Herzen liegt. Die „Zeitzeugen“ bedanken sich ganz herzlich bei ihm für seine interessanten und lehrreichen Ausführungen, die man so schnell nicht vergisst.

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Bombenangriffe auf Essen

Foto: TheGuyCalledDennis

Ich wurde am 7. April 1938 in Essen geboren und habe als kleines Kind die schlimmen Bombenangriffe auf Essen bis Januar 1944 erlebt.

Als ich ca. 4/5 Jahre alt war (1942/1943) fing es mit dem Sirenengeheul an. Diese Geräusche konnte ich natürlich noch nicht einordnen und machten mich ängstlich. Die Bombenangriffe, die darauf folgten, habe ich zu Genüge erlebt. Am Sirenengeheul (mit Voralarm) konnte man erkennen, ob wir den Weg bis zum Bunker, der ca. 15 Minuten von unserer Wohnung entfernt war, d. h. von der Mülheimer Straße 123 bis zur Breslauer Straße/Ecke Kruppstraße, noch schaffen würden oder in den Luftschutzkeller (nur höchste Alarmstufe) mussten. Auch nachts wurden wir von den Bombenangriffen überrascht.

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