Redewendungen und ihre Entstehung…
Schon seit langer Zeit wünschen sich Juden bei verschiedenen Anlässen auf Hebräisch „hazlacha we beracha“ (oder auch Jiddisch „hazloche un broche“), was Erfolg und Segen bedeutet. Damit konnten die meisten Deutschen nichts anfangen (oder sprechen Sie zufällig Hebräisch bzw. Jiddisch?) und formten es zu Hals- und Beinbruch um.
Hinzu kommt, dass nach altem Aberglauben gute Wünsche genau das Gegenteil bewirken, wenn man sie gerade heraus ausspricht. So wünscht man jemanden lieber das, was man ihm eigentlich gerade nicht wünscht, um kein Unheil heraufzubeschwören. Demselben Strickmuster verdanken Seeleute ihren Mast- und Schotbruch.
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