Wie eine Ente in die Zeitung kam

Erinnern Sie sich an die Fernsehsendung, noch in schwarz-weiß, mit den Zeitungsenten. Es wurden Meldungen vorgelesen und die Prominenten sollten erraten, ob diese Nachricht richtig oder falsch war, also eine Ente. Als Kind fand ich den Namen lustig und überhaupt, eine Ente in der Zeitung, so ein Quatsch.

Jetzt ist es uns selber passiert. Am Mittwoch den 20.02. fanden unsere Königsgruber Gespräche statt. Wie immer hatten wir viele Einladungen und Plakate verteilt, und es kamen auch viele Interessierte. Na gut, das Thema war für die Bürger „Wie wollen wir in Röhlinghausen leben?“ wichtig.

17 Teilnehmer wurden gerade mit Kaffee und Mineralwasser versorgt, die Kollegin Frau Owald kam, um Frau E. Krause und Frau Bonk zu unterstützen, Frau E. Krause fährt den Computer hoch, Frau Bonk die Leinwand herunter, es sollte also losgehen mit der Veranstaltung.

Da war das Problem plötzlich da, es trug einen silberfarbenen Koffer in der Hand, betrat den Speiseraum im Altenhilfezentrum, setzte den Koffer ab und dann sich selbst, ganz alleine an einen Tisch. Bis dahin wussten wir noch nicht, dass es da war, die Ente, das Problem.

Die anwesenden Bürger stellten Fragen, hatten Ideen zum genannten Thema und Frau Bonk berichtete über das Quartier, nahm die Ideen auf und beantwortete die Fragen. Frau E. Krause stellte die Internetseite „Unser QuartierRöhlinghausen“ vor. Den Teilnehmern war sie zum Teil gar nicht bekannt und es entwickelte sich ein neugieriger und freundlicher Austausch. Mit Geduld und ihrer mitreißenden Art wurden alle von Frau E. Krause eingebunden. Wir können auch sagen: „Es war richtig lebendig!“

Zeitungdbericht
Frau E.Krause und die Zeitungsente

Da war sie wieder diese Zeitungente. Ihr Besitzer sprang auf und machte Fotos. So richtig mitbekommen hat es Keiner, abgelenkt von den Themen wurde niemand aufmerksam. Nach 2 Stunden geht die Veranstaltung voller Ideen zu Ende. Wie z.B. der Marktplatz könnte doch belebt werden oder ein Hotel wäre toll, dann könnten Kinder und andere auswärtige Angehörige und Freunde gut übernachten, wenn sie ihre Eltern oder die Bewohner im Altenhilfezentrum und in den Hausgemeinschaften besuchen möchten.

Des Weiteren wurde angemerkt, dass die Straßen schmutzig sind und das dieses Thema viele Bewohner unseres Stadtteils beschäftigt. Und noch ein Foto … Klick … Klick. Sport wäre auch gut, etwas Bewegung auch im Sitzen und Tanzen können sich die Bewohner in Röhlinghausen vorstellen. Klick … Klick.

Jetzt werden wir auch auf den Fotografen aufmerksam, er fragt nach unseren Namen, schreibt sie auf und fast ist er weg. Wir fragten ganz schnell wer er sei und … “für die Kirchenblättchen“, ist die Antwort und weg sind er, der silberne Koffer und mit beiden auch die Ente. Es bleibt Verwirrung.

Doch dann taucht sie wieder auf dieses kleine quakende Tier und zwar in der hiesigen Presse. Ein Bild, ein paar Worte über die Königsgruber Gespräche. Nur leider ohne unsere Zustimmung und dann noch falsch, ganz falsch. Enten sind ja hübsche Tierchen und quaken gerne vor sich hin, aber etwas ganz Falsches zu quaken ist auch Enten nicht erlaubt!

S.Bonk

Quartiersmanagerin im Quartier Röhlinghause und gerne auch mal als Redakteurin unterwegs.
S.Bonk

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