Hintergründe

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Die Idee der SeniorenNetzwerke

Die Gründe, die vielfältigen Freizeitangebot für Senior*innen zu meiden und neuen Kontakten aus dem Weg zu gehen, sind vielfältig: vielleicht kennt man dort niemanden und die erste Kontaktaufnahme fällt schwer, vielleicht fühlt man sich noch zu jung und möchte nicht zu den Alten zählen, vielleicht fällt einem aber auch einfach inzwischen das Gehen schwer oder das nachlassende Hörvermögen ist unangenehm – alles gute Gründe, den normalen Alltag dem Unbekannten vorzuziehen!

Die Gründe, etwas Neues zu wagen, sich neues Wissen anzueignen und, vorallem, neue Kontakte zu knüpfen sollten jedoch auch nicht außer Acht gelassen werden. Jeder weiß, dass das persönliche Netzwerk einem im Berufsleben großen Nutzen bringen kann. Im privaten Bereich wird dieser Aspekt, anders als zum Beispiel die finanzielle Altersvorsorge, oft vernachlässigt. Dabei ist die soziale Vorsorge mindestens genauso wichtig. Durch regelmäßige Kontakte zu anderen Menschen bleibt man aktiv. Man hat das Gefühl geschätzt und gebraucht zu werden, was sich nachweislich positiv auf die Gesundheit und Selbstständigkeit auswirkt. Bei gemeinschaftlichen Aktivitäten können das eigene Wissen sowie Erfahrungen eingebracht und so das Selbstwertgefühl gestärkt werden – ein Gewinn für alle!

Gerade in Großstädten wie Köln sind nachbarschaftliche Netzwerke keine Selbstverständlichkeit mehr und wurden in vielen Stadtteilen durch Anonymität abgelöst. Das Programm der SeniorenNetzwerke der Stadt Köln versucht hier eine Hilfestellung zu geben. Hauptamtliche Mitarbeiter helfen bei der anfänglichen Netzwerkbildung und versuchen, Menschen mit gleichen Interessen zusammenzubringen. Wichtig dabei ist, dass die beteiligten Senior*innen die Themen festlegen. Angebote werden nicht vorgegeben, sondern durch die Teilnehmer*innen selbst bestimmt. Die Koordinator*innen stehen lediglich unterstützend zur Seite.

Das SeniorenNetzwerk Riehl

Auch in Riehl gibt es seit 2018 ein SeniorenNetzwerk, das an den Seniorentreff der Sozial-Betriebe-Köln angegliedert ist. Im Januar 2019 hat die ehemalige Quartiersentwicklerin Natascha Mark die Koordination übernommen. Da es sich um ein standortgebundenes Netzwerk handelt, wird es unbefristet durch eine hauptamtliche Kraft unterstützt und nicht in die Selbstständigkeit übergeleitet wie andere Netzwerke.

Nichtsdestotrotz gibt es natürlich verschiedene selbstorganisierte Gruppen. Jeder ist herzlich eingeladen, sich diesen anzuschließen. Sollte für Sie nicht das Richtige dabei sein oder sollten Sie eine eigene Idee für gemeinschaftliche Aktivitäten haben, dann bringen Sie diese doch einfach ein. Bei den regelmäßigen Austausch-Treffen sind diese sehr erwünscht!

Kontakt

Sie erreichen die SeniorenNetzwerk-Koordinatorin Natascha Mark unter der Telefonnummer 0221 – 7775 5164 oder per Mail an natascha.mark@sbk-koeln.de. Persönlich erreichen Sie sie in der Regel von montags bis donnerstags zwischen 9.00 und 12.00 sowie zwischen13.00 und 15.00 Uhr im Büro des Seniorentreffs.