Aktive Ruhepausen für Angehörige

Ergebnisse aus dem Projekt am 24.04.2024 im Kreishaus

Betreuungsangebot der Hürther Gruppe Füreinander

„Aktive Ruhepausen“ helfen pflegenden Angehörigen, selbst gesund zu bleiben und die eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren. Gestartet 2023 von der Alzheimer Gesellschaft und dem Rhein-Erft-Kreis, steht das Präventionsprojekt anlässlich der Demenzwoche im Mittelpunkt einer Fachtagung. Unter dem Motto „Begegnen, bewegen, berühren“ können sich pflegende Angehörige, Demenzbetroffene, Pflegekräfte und andere Interessierte am Freitag, 24. April 2026 von 10 bis 13 Uhr im Großen Sitzungungssaal im Kreishaus in Bergheim, Willy-Brandt-Platz 1 über Erlebnisse und Ergebnisse des Projekts informieren. Auf dem Programm stehen die Themen Selbstfürsorge und Resilienz, Gesundheitsförderung durch Eurhythmie und emotionale Aktivierung mit Tierbegegnungen. Um Anmeldung wird unter info@schreckling.eu und pflegeselbsthilfe@gmx.de gebeten.

Ehrenmatliche ermöglichen Tierbegegnungen für Menschen mit Demenz

„Was sich wie ein Widerspruch anhört, ist unverzichtbar für die psychische und physische Gesundheit“, so Dr. Sibylle Schreckling, stellvertretende Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Rhein-Erft-Kreis. Eigene Bedürfnisse würden oft hintenangestellt, was längerfristig zu eigenen Erkrankungen und Überlastung führen könne. „Hilfe anzunehmen sollte nicht als Schwäche angesehen werden, es ist wichtig, auch einmal etwas für sich zu tun und die Akkus wieder aufzuladen.“  Im südlichen Rhein-Erft-Kreis bieten verschiedene Gruppen Entlastungsangebote für pflegende Angehörige an. Dazu gehören Tischharfenkurse, Senioren-Erlebnistanz und eine Reha-Sportgruppe für Menschen mit und ohne Demenz. Einen Einstieg in Eurhythmie als Bewegungskunst und Therapieform vermittelt Iris-Poloczek-Jordan. Durch Freude an Bewegung, Übungen zur Raumorientierung und Rhythmisierung werden Stresssituationen vermieden und Gedächtnis, Konzentration und Geschicklichkeit geschult.

www.alzheimer-gesellschaft-rhein-erft-kreis.de

Älterwerden in Bergheim

Informations- und Diskussionsveranstaltung am  25.03.2026 im Rathaus

Bergheimer Seniorenbegleiter*innen

Die Kreisstadt Bergheim hat in den letzten Jahren viel auf den Weg gebracht, um das Älterwerden in Bergheim so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehören Ortsbegehungen zur Barrierefreiheit, Präventive Hausbesuche, finanzielle Unterstützung für Angebote für Seniorinnen und Senioren zur Stärkung des sozialen Miteinanders, Ausbildung von ehrenamtlichen Seniorenbegleiter/innen und vieles mehr. Auch das Seniorenportal Bergheim ist ursprünglich eine städtische Initiative, die jetzt vom EFI-Team Bergheim ehrenamtlich weitergetragen wird.

Als Leuchtturmprojekt ist das Seniorenkonzept „Gemeinsam älter werden in Bergheim“ hervorzuheben. In verschiedenen Handlungsfeldern, z.B. Gesundheit und Pflege, Sicherheit, Notfallvorsorge und Hitzeprävention, Wohnen, Leben im Alter, Mobilität und Teilhabe, werden Maßnahmen vorgeschlagen, die nun nach und nach umgesetzt werden.

Reicht das aus, um in Bergheim gut älter werden zu können? Was können wir selbst dafür tun? Diesen Fragen soll mit Expertinnen und Experten des Fachbereiches Soziales und Integration in einer Informations- und Diskussionsveranstaltung am Mittwoch, 25. März 2026, von 10.00 bis 12.00 Uhr, im Rathaus Bergheim,
Bethlehemer Straße 9-11, Ratssaal, nachgegangen werden. Nach einem Impulsvortrag werden das
Seniorenkonzept vorgestellt und die Angebote der Kreisstadt Bergheim unter die Lupe genommen.

Anschließend bleibt genügend Zeit für Diskussion und Austausch. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Für eine bessere Organisation wird um Anmeldung gebeten:
02271/89 278 – melissa.geray@bergheim.de

Demenzwoche: Hinsehen.Helfen.Handeln

Mitsingkonzert der Lokalen Allianz Bergheim

„Demenz: Hinsehen. Helfen. Handeln.“ ist das Motto der 8. Demenzwoche im Rhein-Kreis, die in der Zeit vom 18.04. bis zum 26.04.2026 wieder in Kooperation mit dem Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz für Köln und das südliche Rheinland stattfindet. Zahlreiche Akteure aus Pflege, Ehrenamt, Kultur, Bildung und Gesellschaft wollen gemeinsam Aufmerksamkeit schaffen, Verständnis fördern und Unterstützung sichtbar machen. Informationsveranstaltungen und Fachvorträge, Fahrradrikscha-Fahrten und Eselbegegnungen, Kreativ- und Bewegungs-Schnupperkurse, ein Demenzsimulator,  Filmnachmittage, Konzerte und Tanztees stehen auf dem vielfältigen Programm. Erstmalig wird auch der Preis „Pflegeheld/Pflegeheldin des Jahres” für besonders Engagierte in dem Berufsfeld vergeben.

Ausstellung “Zeitreise – Wenn die Erinnerung erwacht” 

„Zeitreise – Wenn die Erinnerung erwacht“ ist der Titel einer besonderen Ausstellung, die die Lokale Allianz für Menschen mit Demenz in der Kreisstadt Bergheim in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Rhein-Erft zur Demenzwoche beisteuert. Zu sehen ist sie vom 18.04. bis 08.05.2026 zu den Öffnungszeiten im Anton-Heinen-Haus (Montag bis Freitag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und Montag bis Donnerstag 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr) Kirchstr. 1b, 50126 Bergheim. Die feierliche Eröffnung ist bereits am Freitag, 17. April von 15-16:30 Uhr mit einem Mitsingkonzert. Teilnehmenden bieten Judith Schmitz an der Gitarre, Christoph Schlüssel am Klavier und Monika Thelen am Akkordeon eine besondere Form der Erinnerungspflege und Seelenmassage in einem. Um Anmeldung für das Konzert wird unter stadtbibliothek@bergheim.de gebeten.

„Die Geschichtenwerkstatt nach der amerikanischen Timeslips-Methode ermöglicht eine wunderbare Mischung von Lebenswissen, positiven und stärkenden Gefühlen, miteinander reden, nachdenken und gemeinsam kreativ sein“, erklärt Musikpädagogin und Gedächtnistrainerin Judith Schmitz, die im Rahmen des Allianz-Projekts in Pflegeeinrichtungen und Privathaushalten Geschichten aus dem Leben gesammelt hat. Geschichten erzählen sei von jeher eine Domäne der älteren Generation, Menschen mit Demenz eröffne die Timeslips-Methode eine Möglichkeit, ihren Gedanken und Gefühlen unbeschwert Ausdruck zu verleihen. Das Anton-Heinen-Haus bietet darüber hinaus am Donnerstag, 23. April 2026 von 15-16:30 Uhr eine Führung mit Judith Schmitz durch die Zeitreise-Ausstellung an. Darüber hinaus findet am Dienstag, 21. April 2026, 15 bis 16 Uhr in der Stadtbibliothek Bergheim eine musikalische „Erlebnisreise in Wort und Ton“ zum Thema Frühling statt.

Benefizhundespaziergang der Tierfreunde Rhein-Erft

10 Jahre Benefiz-(Hunde) Spaziergang

Unter dem Motto „Gehen, walken, joggen, radeln – Bewegungskultur pur“ feiern die Tierfreunde Rhein-Erft das 10. Jubiläum ihres Benefiz-(Hunde) Spaziergangs. Start ist am Sonntag, 19. April um 13 Uhr an unterschiedlichen Stationen zwischen Paffendorf, Glesch, Zieverich und Bergheim-City. Wie in jedem Jahr sind bei Kindern, Seniorinnen und Senioren, Personen mit Handikap auch Stoffhunde als Teilnehmer erlaubt. Jeder Kilometer zählt – ob zwei- oder vierbeinig, Mindestziel sind 1.000 Kilometer für den Tierschutz. „Wir möchten einen Beitrag leisten, Menschen mit demenziellen Veränderungen und/oder Handikap nicht nur in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu rücken – wo ihr Platz ist – sie sollen auch die Möglichkeit haben, am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen“, so Mit-Organisatorin Renate Könen.

Zur Auftaktveranstaltung am Samstag, 18. April ab 9 Uhr im Großen Sitzungssaal im Kreistagsgebäude kommt die ehemalige TV-Moderatorin Sophie Rosentreter nach Bergheim. Seit der Alzheimer-Erkrankung ihrer Großmutter engagiert sie sich als Demenz-Aktivistin und plädiert für mehr Leichtigkeit im Umgang mit der Krankheit. Feierlicher Abschluss der Demenzwoche ist am Sonntag, 26. April von 15 bis 17 Uhr im Schloss Paffendorf mit einem Ball als zentralem Highlight. Der Eintritt kostet 10 Euro pro Person, Anmeldung unter pflege@rhein-erft-kreis.de.

Das vollständige Programm ist unter www.rhein-erft-kreis/demenzwoche zu finden.

Veranstaltung der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz Bergheim: 

  1. April, 15 Uhr, Rathaus Bergheim, Vorsorge-Vollmacht und rechtliche Betreuung, Vortrag & Beratung
  2. April, 17 Uhr AWO Tagespflege Bergheim, Bahnstr. 4, 50126 Bergheim: Fachvortrag Anfänge Demenz, Patientenverfügung und Vollmachten

  1. April, 17-18.30 Uhr, Anton-Heinen-Haus: Ich gehe mit in deine Welt – Menschen mit Demenz erkennen
  1. April, 17-19.30 Uhr, Anton-Heinen-Haus: The Father – Ein Filmnachmittag

  1. April, 10-11-30 Uhr, Anton-Heinen-Haus: 10-11-30 Uhr, Menschen mit Demenz bewegen – Ein Schnupperangebot

  2. April, 14-17 Uhr, DRK Alten- und Pflegeheim Bergheim, Zeppelinstr. 25: Kreativität kennt kein Alter – Kreativangebot mit Malen und Singen

  3. April 16-17:30 Uhr, Kreishaus Bergheim: Geistig fit bleiben mit 10 Maßnahmen, die Demenz vorbeugen (Regionalbüro)

April, 10-13 Uhr Kreishaus: Bewegen, Begegnen, Berühren – Erlebnisse und Ergebnisse im Projekt Aktive Ruhepause zur präventiven Gesundheitsförderung pflegender Angehöriger (Alzheimer Gesellschaft Rhein-Erft-Kreis)

 

 

Boulebahn instandgesetzt

Seit Jahren treffen sich einige Mitglieder des Bergheimer Museumsvereins regelmäßig jeden zweiten Mittwoch um 16 Uhr auf Initiative von Frank-Rainer Hildenbrand zum Boulespielen auf dem Platz an der Dresdener Straße. Die Teilnehmer bringen Leckereien und Getränke mit und man verlebt zwei nette Stunden miteinander. Leider war das länger nicht möglich, weil das Feld Löcher und Unebenheiten aufwies. Diese konnten nun mit tatkräftiger Unterstützung der Stadt beseitigt werden.

Bei strahlendem Frühlingswetter weihten Mitglieder des Museumsvereins und der Kentener Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Knabben das Feld am Mittwochnachmittag, 4. März 2026 wieder ein. „Es ist wirklich toll zu sehen, wie einfach sich Probleme lösen lassen, wenn Bürgerinnen und Bürger, Vereine und die Stadt an einem Strang ziehen“, bedankte sich Knabben für die schnelle Hilfe. Zwischenzeitlich wurde auf dem Hubertusplatz in Kenten gespielt. Wer mitspielen will, kann einfach vorbeikommen.

Brückenschlag digital – Generationen verbinden

Beitragsbild Brückenschlag 1ASH-Sprungbrett startet das generationenverbindende Projekt „Brückenschlag digital – Generationen verbinden“.  Von Mai 2025 bis April 2028 wird das generationenübergreifende Angebot mit Förderung durch das Deutsche Hilfswerk in der Bergheimer Innenstadt und in den Quartieren der Stadt umgesetzt. „Brückenschlag digital“ ist ein wichtiger Beitrag zur digitalen Teilhabe älterer Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, die digitale Kluft zu überbrücken und älteren Menschen den selbstständigen und sicheren Umgang mit digitalen Medien zu ermöglichen.

Das Projekt umfasst:

• Niedrigschwellige Kurse zur Nutzung von Smartphones, Tablets und Computern
• Praxisnahe Einführung in Alltagsanwendungen (Online-Einkauf, Online-Banking, digitale Behördendienste)
• Unterstützung bei digitalen Gesundheitsangeboten (E-Rezept, Terminbuchung, digitale Arztsprechstunde)
• Kommunikation und Unterhaltung (Videoanrufe, Social Media, E-Books, Spiele)
• Individuelle Beratungsstunden zu spezifischen digitalen Anwendungen
• Generationenübergreifende ‚Digital-Tandems‘ mit jungen Ehrenamtlichen

Die Heranführung an Smart-Home-Technologien ermöglicht es zudem, dass ältere Menschen länger selbstständig in ihren eigenen vier Wänden leben können.

Zielgruppe sind Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren, insbesondere Menschen mit geringen Vorkenntnissen und begrenztem Zugang zu digitalen Geräten.

Mehr Infos unter seniorendigital@ash-sprungbrett.de oder telefonisch unter (02271) 65 98 55 3

Veranstaltungen in Bergheim

Sie möchten in entspannter Runde Ihr Handy besser verstehen lernen?

Wir bieten Interessierten ab 60 Jahren offene Gruppenkurse zu verschiedenen Themen rund um Handy, Internet und Apps an. Sie bieten Ihnen die perfekte Gelegenheit, den Umgang mit Handy und Co. zu üben, Ihre Fragen zu stellen und gemeinsam mit Gleichgesinnten Neues zu entdecken. Ganz ohne Druck und in Ihrem eigenen Tempo.

Wir treffen uns alle 14 Tage für etwa 2 Stunden. Suchen Sie sich einfach den passenden Ort und Termin aus!

📍 Standort Büsdorf

  • Wo? Vereinsheim Büsdorf 2013 e.V.
  • Wann? Jeden 2. Montag, von 16:00 bis 18:00 Uhr

(ungerade Woche)

  • Erster Termin 2026: Montag, 26. Januar 2026

📍 Standort Quadrath-Ichendorf

  • Wo? Kulturbahnhof Gleis 11
  • Wann? Jeden 2. Donnerstag, von 14:00 bis 16:00 Uhr

(ungerade Woche)

  • Erster Termin 2026: Donnerstag, 29. Januar 2026

Unser Angebot wächst stetig weiter – neue Standorte sind schon in Planung. Bleiben Sie gespannt!

Kaffeeklatsch mit WLAN – Offene Beratung für digitale Fragen

 

Fühlen Sie sich manchmal von Ihrem Smartphone, Laptop oder Tablet überfordert? Haben Sie Fragen zu bestimmten Apps oder zur Nutzung des Internets? Dann kommen Sie doch einfach bei unserem digitalen Kaffeeklatsch vorbei!

Jeden Dienstag zwischen 9 Uhr und 11:30 Uhr laden wir alle Interessierten ab 60 Jahren herzlich in die Hauptstraße 10 in der Fußgängerzone Bergheim ein.

In entspannter Runde bei einer Tasse Kaffee können Sie Ihre Fragen zu Handy, Laptop, Tablet oder Apps stellen. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie – ganz gleich, ob kleine Unsicherheit oder kniffliges Problem!

Kommen Sie einfach vorbei, spontan und ohne Anmeldung.

Bürgerworkshop Landschaftspark Fortuna

Gestaltet das Fortunafeld der Zukunft

Nicht „nur“ das Fortunafeld, sondern auch die Wiedenfelder Höhe, Teile des Peringsmaars, die Glessener

Höhe sowie Bereiche des Königsdorfer Forstes stehen ab sofort im Fokus einer breit angelegten Bürgerbeteiligung der Kreisstadt Bergheim. Die Beteiligung stellt einen weiteren wichtigen Schritt im Projekt „Landschaftspark Fortunafeld“ dar, dessen Projektfläche rund 30 Prozent des Stadtgebiets umfasst. Bereits im Stadtentwicklungskonzept 2035 hatten Bürgerinnen und Bürger diesen Raum als zentralen Zukunftsraum der Stadt identifiziert.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich am 4. März 2026 von 17:00 bis 20:00 Uhr
im Rahmen eines Beteiligungsworkshops im Bürgerhaus Oberaußem mit Ideen, Wünschen, Kritik und Hinweisen einzubringen und so am Masterplan aktiv mitzuwirken. Mithilfe lebendiger und interaktiver
Beteiligungsformate sollen vielfältige Impulse für die zukünftige Entwicklung des Landschaftsparks #gesammelt werden.
„Der Landschaftspark Fortunafeld soll das Grüne Herz Bergheims werden. Jetzt haben die Bürgerinnen und
Bürger die Chance, konkrete Ideen in den Prozess einzubringen und ihre Heimat im Zuge des Strukturwandels aktiv mitzugestalten.“ Ab sofort ist zudem eine Onlinebefragung freigeschaltet, deren Ergebnisse ebenfalls in den Masterplan einfließen. Anregungen können sowohl digital als auch analog per Postkarte bereits vor dem Beteiligungsworkshop an das Planungsteam übermittelt werden.
Den Fragebogen findet man unter:
Neben dem offenen Beteiligungsworkshop sind zudem separate Fachworkshops mit Vereinen und touristischen Akteuren sowie mit Flächeneigentümerinnen und -eigentümern und Pächtern vorgesehen. Die jeweiligen Zielgruppen werden hierzu direkt angeschrieben. Interessierte können sich darüber hinaus auch direkt an die zuständige Fachabteilung der Stadt wenden. Mit dem Projekt der Kreisstadt Bergheim soll auf den ehemaligen Tagebauflächen, die das Stadtgebiet bislang räumlich teilen, ein verbindendes „Grünes Herz“ entstehen: der Landschaftspark Fortunafeld. Der Landschaftspark verknüpft den städtisch geprägten Siedlungsschwerpunkt entlang der Erftaue (unter anderem Glesch, Paffendorf, Bergheim, Kenten und Quadrath-Ichendorf) mit dem industriell geprägten Siedlungsgebiet Nieder- und Oberaußem, Auenheim und Glessen. Bis zum Ende des Braunkohleabbaus hatte das Gebiet für viele Bergheimerinnen und Bergheimer eine lange Tradition als Naturerlebnisraum und Ausflugsziel.
Ziel des Projekts ist es, die Stadtteile durch ein nachhaltiges Grünes Herz zu vernetzen, die Biodiversität auf
den Flächen zu steigern, die identitätsstiftende Geschichte des Raums digital erlebbar zu machen sowie ein vielfältiges Angebot an sanften Sport-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten zu schaffen.
Auf diese Weise soll die Lebensqualität in der Kreisstadt Bergheim und in der gesamten Region nachhaltig erhöht werden. Gleichzeitig soll der Landschaftspark Fortunafeld überregionale Bedeutung erlangen und zur Attraktivitätssteigerung des Standorts innerhalb der Metropolregion Köln sowie zum geplanten Biotopverbund im Rheinischen Revier beitragen. Der Masterplan dient dabei als Grundlage zur Entwicklung
konkreter Maßnahmen unter Berücksichtigung der örtlichen Rahmenbedingungen und der definierten Projektziele.
Das Projekt Landschaftspark Fortunafeld ist in zwei Projektphasen gegliedert. In der derzeit laufenden ersten Phase wird in Zusammenarbeit mit einem renommierten Planungsbüro ein Masterplan mit konkreten
Maßnahmen für den Untersuchungsraum erarbeitet. Die umfassende Beteiligung der Stadtgesellschaft ist dabei ein zentraler Bestandteil des Planungsprozesses. Diese Projektphase wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Zuge des Strukturwandels gefördert und soll Mitte des Jahres 2026 abgeschlossen werden. Anschließend sollen die erarbeiteten Maßnahmen in der zweiten Projektphase sukzessive umgesetzt werden.

Screenshot

Medden us dem Levve

“He jet un do jet” im MEDIO

Seit fast zwanzig Jahren ist das Ensemble  des Kölner Kabarett Ensembles “Medden us dem Levve” auf den Kleinkunstbühnen in Köln und Umgebung erfolgreich unterwegs – jetzt auch bei uns im MEDIO. Die kölsche Sprache in Wort und Musik in seiner ganzen Vielfalt dem Zuschauer nahe zu bringen, ist seit Anbeginn das Ziel gewesen, damit diese Sprachform nicht verloren geht.  Mit ihrem Programm treffen sie den Nerv der kölschen Seele. Eine Mischung aus Sprachbeiträgen, Musik und Komik ist ihr Alleinstellungsmerkmal. In vielen Geschichten, Gedichten und Liedtexten findet sich der Besucher wieder, besonders natürlich BestAger und Senior*innen. Ganz alltägliche Dinge oder Begebenheiten werden mit ganz viel Humor und Situationskomik verbunden.

Auch in ihrem neuen Programm „He jet un do jet“ erkennt der Zuschauer seine eigenen
alltäglichen Erlebnisse in irgendeiner Form wieder. Ein weiteres Highlight des Programms ist
das Zwiegespräch von Jertrud und Anton Kolvenbach, gespielt von Elfi Steickmann und
Wolfgang Nagel. Ein Sketch der in kölscher Sprache und Mimik nichts offen lässt.

Termin: Sonntag, 1. März 2026, um 16 Uhr (Einlass 15 Uhr) im MEDIO Rhein-Erft, Konrad-Adenauer-Platz 1, 50126 Bergheim
Veranstalter BMCultura

Eingeladen sind auch ganz gezielt Bewohnerinnen von Pflegeheimen und Seniorenresidenzen ein, sich aufzumachen ins Medio. Bei Vorlage einer Ermäßigungsberechtigung (zum Beispiel ein Schwerbehindertenausweis mit 70% Grad und höher) gibt es zudem einen 50prozentigen Rabatt, und die Begleitpersonen von Bewohnerinnen haben gar freien Eintritt.

Tickets und Infos unter Medden us dem Levve: He jet und do jet – mit Elfie Steickmann und Wolfgang Nagel | MEDIO.RHEIN.ERFT

Das Ensemble:

Elfi Steickmann
Voller Neugier und mit einem guten Gespür für Pointen schildert sie Begebenheiten kölschen Alltags
und kölscher Mentalität. Vieles von dem was sie beschreibt, hat sie selbst erlebt. Allem Ernsten
etwas Heiteres und allem Heiteren auch Ernstes abzuverlangen, findet sich in ihren Beschreibungen
immer wieder. Ihre Begabung als Autorin, verpackt mit dem Talent Geschriebenes auch
vortragen zu können, ist eine wunderbare und unverwechselbare Synthese.

Mariam Weber (Gitarre, Bass, Gesang und Cajon)
Nicht nur, dass sie hervorragend Gitarre, Bass und Cajon spielt, sie verfügt auch über eine wunderbare
Gesangstimme, welche immer wieder in Solo-Songs, aber auch als Chorstimme zu hören
ist . Seit über 10 Jahren festes Ensemblemitglied. Schreibt und komponiert mittlerweile auch eigene
Songs für Medden us dem Levve.

Wolfgang Nagel (Gesang, Cajon und Mundharmonika)
„Einmal neue Wege gehen, weil die anderen verbraucht“, sagte sich der bekannte und sympathische
Moderator, Musiker, Karnevalist und gebürtige Kölner. Dass er bereits bevor er für den Karneval
entdeckt wurde, über ein Jahrzehnt als Musiker aktiv war, wissen die Wenigsten. In seinen
Liedern sind humorvolle, satirische, aber auch nachdenkliche Melodien und Texte entstanden.
2018 veröffentlichte er sein erstes und einziges Soloalbum „NAGELNEU“ mit eigenen Songs.

Dirk Schnelle (Bass und Gesang)
Ein Multimusiker. Ein exzellenter Bassist. Auch seine Gesangstimme eröffnet den Programmen
von „Medden us dem Levve“ immer wieder neue Möglichkeiten. Dirk spielte auch in anderen
Formationen wie z. B. den „Kölschen Adlern“ oder im Orchester Ted Borgh in den Veranstaltungen
der Lachenden Kölnarena.

Michael Tamme (Bass und Chorgesang)
Seit mittlerweile sechs Jahren ist er mit dem Ensemble auf Tour. War er Anfangs lediglich Gastmusiker,
legt er heute großen Wert darauf zu sagen: „Ich bin mittlerweile ein festes Ensemblemitglied“.
Ein exzellenter Bassist und Chorsänger, der sich neben all seinen musikalischen Fähigkeiten auch
durch seine positive Ausstrahlung, nicht nur auf den Bühnen, auszeichnet.

Christoph Manuel Jansen (Piano, Akkordeon, Gitarre, Gesang)
Von Beruf Musiklehrer für die Instrumente: Piano, Keyboards, Akkordeon, Gitarre, Mandoline,
Ukulele, Bass, Schlagzeug. Darüberhinaus erteilt er Unterricht in Harmonielehre, Arrangement und
Komposition. Ein Mulitalent der all seine musikalischen Fähigkeiten und Qualitäten in das Ensemble
einbringt. Einer seiner Leitsätze: „Musizieren macht erst mit Gleichgesinnten richtig Spaß!“ Er
passt seit 2022 zu mehr als 100% in das musikalische Konzept von Medden us dem Levve.

Franz Martin Willizil – Dä Hoot – (Gitarre, Mandoline, Gesang)
Er verhalf u. a. Songs wie „Kumm, loss mer fiere“ und „Hey Kölle“, bei den HÖHNERN gesanglich
zur Premiere. Ja, er ist der Texter und Komponist vieler „Höhner-Songs“. 22 Jahre war er bei dieser
Kölner Kultband als Musiker aktiv. Am 11.11. in Köln geboren, kennt und lebt er natürlich auch
die karnevalistischen Traditionen seiner Heimatstadt. „Die kölsche Sprache kann so viel mehr als
nur Karneval”, dass ist F.M.’s feste Überzeugung und Arbeitsmotto. „DÄ HOOT” (der Hut) ist seit
Jahren sein optisches Markenzeichen).

 

Nikolaussingen in Bergheim

Das Radio Erft Nikolaussingen findet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal in Bergheim statt und verspricht ein vorweihnachtliches Spektakel für die ganze Familie. Alle sind herzlich eingeladen, sich auf die Adventszeit einzustimmen und die schönsten Weihnachtslieder mitzusingen, am Sonntag, den 07. Dezember 2025 auf dem Hubert-Rheinfeld-Platz in der Bergheimer Innenstadt. Freuen Sie sich auf die Sängerinnen der Funky Marys und den Chor Friends of Music Oberaußem. Vor Ort gibt es für alle ein Liederheft zum Mitnehmen.

Bürgermeister Volker Mießeler: „Das große Bergheimer Nikolaussingen ist für mich jedes Jahr ein ganz besonderes Highlight in unserer Stadt. Es zeigt, wie stark unser Gemeinschaftsgefühl in Bergheim ist. Wenn Familien, Kinder, Chöre und Besucherinnen und Besucher gemeinsam auf dem Hubert-Rheinfeld-Platz singen, dann entsteht eine Atmosphäre, die man kaum beschreiben kann – voller Freude, Zusammenhalt und vorweihnachtlicher Wärme. Besonders schön finde ich, dass wir es gemeinsam mit unseren Partnern schaffen, ein so vielseitiges und inklusives Programm auf die Beine zu stellen, das wirklich alle Generationen anspricht. Vom Mitsingkonzert über den Streetfood-Weihnachtsmarkt bis hin zur kostenfreien Rodelbahn – hier ist für jeden etwas dabei. Dieses Fest ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie lebendig, kreativ und herzlich Bergheim ist. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, Teil dieses besonderen Moments zu sein und gemeinsam mit uns die Adventszeit einzuläuten.“

Das Nikolaussingen bietet zahlreiche Attraktionen für Groß und Klein. Neben einem Streetfood- Weihnachtsmarkt, der zum Schlemmen und Verweilen einlädt, und dem verkaufsoffenen Sonntag, der ab 13 Uhr startet und Gelegenheit dazu gibt, die ersten Weihnachtseinkäufe bei einem Bummel durch die Innenstadt zu erledigen, dürfen sich die Besuchenden besonders auf die Porta Bergheim- Rodelbahn und die Kunstausstellung der Kunstgemeinschaft Bergheim im Rathaus sowie auf ein vielfältiges Bühnenprogramm freuen.

Neben dem großen Mitsingkonzert, das um 16.00 Uhr startet, wird Sebastian Tribowski ein buntes Weihnachtsprogramm zum Besten geben. Auch für die Kleinen gibt es die eine oder andere Überraschung, wie den Nikolaus in der Fußgängerzone, den die Werbe- und Interessengemeinschaft (WIG) extra nach Bergheim eingeladen hat.

Genießen Sie außerdem das weihnachtliche Ambiente bei einem Bummel durch die Fußgängerzone bis hoch zum Einkaufszentrum INTRO. Radio Erft Moderatorin Julia Drexler und Moderator Marc Pesch begleiten durch das abwechslungsreiche Programm.

„Das Nikolaussingen in Bergheim ist jedes Jahr ein echtes Gänsehaut-Erlebnis. Wenn so viele Menschen gemeinsam Weihnachtslieder anstimmen und die ganze Innenstadt in festlichem Glanz erstrahlt, spürt man einfach diese besondere Magie der Adventszeit. Ich freue mich riesig, wieder Teil dieses stimmungsvollen Tages zu sein.“ So Jule Oberhauser, Veranstaltungsmanagement der Kreisstadt Bergheim.

Verantwortlich für die Organisation und die Durchführung der Veranstaltung ist das Team des Veranstaltungsmanagements der Kreisstadt Bergheim.

Weitere Informationen gibt es unter https://city.bergheim.de/bergheimer-nikolaussingen

Stolperstein-Reinigung 2025

Erinnerung sichtbar halten

Gemeinsam mit Schulen, Kirchen und lokalen Initiativen hat letzte Woche wieder die alljährliche Reinigung der Stolpersteine in der Kreisstadt Bergheim stattgefunden.  Die Aktion findet im Gedenken  an die Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 statt, in der jüdische Menschen Opfer brutaler Gewalttaten durch das nationalsozialistische Regime wurden.  Durch das Putzen der Steine werden die Namen der Verfolgten wieder gut lesbar, ihr Schicksal bleibt im Stadtbild präsent und die Erinnerungskultur wird nachhaltig gestärkt.

Beteiligte Institutionen und besondere Ereignisse

Die Aktion wurde vom Stadtarchiv Bergheim koordiniert und fand in diesem Jahr noch mehr Teilnehmer. Die Gesamtschule Bergheim reinigte gemeinsam mit dem Archivteam fünf Standorte in Quadrath-Ichendorf (Familien Eckstein, Simons, Riek, August Krüll und Heinrich Zehnpfennig). Für ihre biographischen Recherchen ist die Gesamtschule Bergheim als einzige Schule im Rhein-Erftkreis vom WDR als offizielle Kooperationsschule „Stolpersteine NRW“ ausgezeichnet worden.

„Es ist schön, mit wieviel Respekt alle dabei waren“, berichteten Timea und Nevio, beide 11, im Nachklang zu ihrer Putzaktion, die in der Schulbibliothek gefeiert wurde. Erstmals hatten auch Fünft- und Sechstklässler mitgemacht und die Steine von Heinrich Zehnpfennig und Rosa Eckstein wieder zum Blinken gebracht.  „Ihr könnt mit Recht stolz auf euch sein“, lobte Schulleiter Claus Wallat das Engagement der Schülerinnen und Schüler, die sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Katharina Schoth und Elisabeth Amling, mittlerweile im Ruhestand, über die besondere Auszeichnung freuten. Gerade in Zeiten, in denen eine Tendenz zur Verwässerung zu beobachten sei, sei es wichtig, ein sichtbares Zeichen zu setzen. Über die Stolpersteine-NRW-App sind biografische Texte und Illustrationen, die die Schülerinnen und Schüler zusammengetragen haben, auf einer interaktiven Karte abrufbar.

https://stolpersteine.wdr.de/web/de/

Zwei neunte Klassen des Gutenberg-Gymnasiums und der Geschwister-Scholl-Realschule reinigten die
Stolpersteine für Familien Schnog und Heinrich Düster. Erstmals beteiligten sich kirchliche Gemeinschaften:
Die Neuapostolische Kirche organisierte die Reinigung des Steins für Wilhelm Erken in Zieverich sowie für
die jüdischen Familien Levy und Gottschalk im Ortsteil Glesch. Das Stadtteilforum und das Jugendzentrum
Oberaußem übernahmen die Verantwortung für die Steine der Familien Simons sowie Elisabeth Griese und
Johann Strack.

Pädagogische Begleitung und Archiv-Quellen

Wie in den Vorjahren erhielten die teilnehmenden Schülerinnen Zugang zu originalen Archivalien –
Meldekarten und Geburtsurkunden – und konnten so zentrale historische Vorgänge nachvollziehen, etwa
die Namensänderungsverordnung von 1938 („Israel“/„Sara“) und das Reichsbürgergesetz von 1935, das die
Rechte jüdischer Bürger
innen stark einschränkte. Der direkte Umgang mit den Dokumenten machte die
Geschichte der Region für die Jugendlichen greifbarer.

Das Team des Stadtarchivs dankt allen beteiligten Schulen, Lehrkräften, kirchlichen Gemeinden und
freiwilligen Initiativen für ihr engagiertes Wirken. Durch das gemeinsame Reinigen der Stolpersteine bleibt
die Erinnerung an die Verfolgten nicht nur erhalten, sondern wird im Alltag wieder sichtbarer. “Gut, dass sie durch euch wieder in den Blick fallen“, so die Stadtarchivarin Lena Delbach, die die Schülerinnen und Schüler bei ihren Recherchen unterstützt und den Kontakt zu Angehörigen und Initiativen koordiniert.

Die nächste Reinigung ist für den Herbst 2026 geplant. Bildungseinrichtungen, Kirchengemeinden und
lokale Vereine, die bislang nicht beteiligt waren, sind eingeladen, sich rechtzeitig beim Stadtarchiv zu
melden.

Kontakt: Lena Delbach, lena.delbach@bergheim.de 

Acht neue Seniorenbegleiter für ältere Menschen

Einstiegsschulung im Anton-Heinen-Haus

Acht Bürgerinnen und Bürger verstärken das ehrenamtliche Team der Kreisstadt Bergheim zur Unterstützung älterer Menschen. Bei einer dreitätigen Einstiegsschulung im Anton-Heinen-Haus haben sich die Ehrenamtlichen auf die Seniorenbegleitung vorbereitet.

Zum feierlichen Abschluss der Veranstaltung am 15. November 2025 begrüßte Matthias Esser,
Sozialdezernent und Kämmerer der Kreisstadt Bergheim, die Absolventinnen und Absolventen und auch
bereits tätige Ehrenamtliche. Herr Esser hob den unschätzbaren Wert des Engagements für die soziale
Gemeinschaft hervor und bedankte sich bei den Anwesenden. Sarah Gültzow, Abteilungsleitung für Inklusion und Teilhabe der Kreisstadt Bergheim, wies auf die Bedeutung der Seniorenbegleitung für die Inklusion und Teilhabe hin. Ein großer Dank ging auch an Annette Ullrich, die Referentin des Katholischen
Bildungsforums im Anton-Heinen-Haus, die den Kurs in Zusammenarbeit mit weiteren Fachreferentinnen
wieder sehr erfolgreich durchgeführt hat.

Im 5. Jahr in Folge wurde die Schulung in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungsforum Rhein-Erft
und der Fachstelle Älterwerden der Kreisstadt Bergheim organisiert und auch finanziell von der Kreisstadt
Bergheim gefördert.  Mit zunehmendem Alter und bei eingeschränkter Mobilität wird nachbarschaftliche, ehrenamtliche Unterstützung immer öfter gebraucht, da die meisten Menschen bis ins hohe Alter im vertrauten Zuhause wohnen bleiben möchten. Mit einer Begleitperson spazieren oder einkaufen gehen, bei bürokratischen und alltäglichen Erledigungen Unterstützung bekommen, sind Beispiele für die ehrenamtliche Seniorenbegleitung. Pflegerische Tätigkeiten, Haushaltshilfe oder Fahrdienste gehören nicht zur ehrenamtlichen Seniorenbegleitung.

Die Schulungsinhalte wurden in verschiedenen Modulen vermittelt:

  • Austausch zur persönlichen Motivation und zur Situation älterer Menschen
  • Medizinische Aspekte
  • Unterstützungsmöglichkeiten, Pflegeberatung und Präventive Hausbesuche, Materialien und
    Unterlagen
  • Erfahrungen aus der Praxis mit Einblicken in das Angebot des Netzwerkes „Gemeinsam gegen
    Einsam“ und der Alzheimergesellschaft Bergheim e.V.
  • Miteinander sprechen- einander verstehen
  • Umgang mit altersbedingten Handicaps

In Bergheim haben ältere Menschen ab 75 Jahre Gelegenheit sich bei einer Pflegeberatung mit Hausbesuch
über Möglichkeiten zur Unterstützung zu informieren. In diesem Rahmen kann auch eine ehrenamtliche Seniorenbegleitung angefragt und in die Wege geleitet werden.

Bei Fragen wenden sich Interessierte an
Marion Eckart / Fachstelle Älterwerden der Kreisstadt Bergheim
Tel.: 02271 / 89709
aelterwerden@bergheim.de

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