Demenzwoche: Hinsehen.Helfen.Handeln

Mitsingkonzert der Lokalen Allianz Bergheim

„Demenz: Hinsehen. Helfen. Handeln.“ ist das Motto der 8. Demenzwoche im Rhein-Kreis, die in der Zeit vom 18.04. bis zum 26.04.2026 wieder in Kooperation mit dem Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz für Köln und das südliche Rheinland stattfindet. Zahlreiche Akteure aus Pflege, Ehrenamt, Kultur, Bildung und Gesellschaft wollen gemeinsam Aufmerksamkeit schaffen, Verständnis fördern und Unterstützung sichtbar machen. Informationsveranstaltungen und Fachvorträge, Fahrradrikscha-Fahrten und Eselbegegnungen, Kreativ- und Bewegungs-Schnupperkurse, ein Demenzsimulator,  Filmnachmittage, Konzerte und Tanztees stehen auf dem vielfältigen Programm. Erstmalig wird auch der Preis „Pflegeheld/Pflegeheldin des Jahres” für besonders Engagierte in dem Berufsfeld vergeben.

Ausstellung “Zeitreise – Wenn die Erinnerung erwacht” 

„Zeitreise – Wenn die Erinnerung erwacht“ ist der Titel einer besonderen Ausstellung, die die Lokale Allianz für Menschen mit Demenz in der Kreisstadt Bergheim in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Rhein-Erft zur Demenzwoche beisteuert. Zu sehen ist sie vom 18.04. bis 08.05.2026 zu den Öffnungszeiten im Anton-Heinen-Haus (Montag bis Freitag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und Montag bis Donnerstag 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr) Kirchstr. 1b, 50126 Bergheim. Die feierliche Eröffnung ist bereits am Freitag, 17. April von 15-16:30 Uhr mit einem Mitsingkonzert. Teilnehmenden bieten Judith Schmitz an der Gitarre, Christoph Schlüssel am Klavier und Monika Thelen am Akkordeon eine besondere Form der Erinnerungspflege und Seelenmassage in einem. Um Anmeldung für das Konzert wird unter stadtbibliothek@bergheim.de gebeten.

„Die Geschichtenwerkstatt nach der amerikanischen Timeslips-Methode ermöglicht eine wunderbare Mischung von Lebenswissen, positiven und stärkenden Gefühlen, miteinander reden, nachdenken und gemeinsam kreativ sein“, erklärt Musikpädagogin und Gedächtnistrainerin Judith Schmitz, die im Rahmen des Allianz-Projekts in Pflegeeinrichtungen und Privathaushalten Geschichten aus dem Leben gesammelt hat. Geschichten erzählen sei von jeher eine Domäne der älteren Generation, Menschen mit Demenz eröffne die Timeslips-Methode eine Möglichkeit, ihren Gedanken und Gefühlen unbeschwert Ausdruck zu verleihen. Das Anton-Heinen-Haus bietet darüber hinaus am Donnerstag, 23. April 2026 von 15-16:30 Uhr eine Führung mit Judith Schmitz durch die Zeitreise-Ausstellung an. Darüber hinaus findet am Dienstag, 21. April 2026, 15 bis 16 Uhr in der Stadtbibliothek Bergheim eine musikalische „Erlebnisreise in Wort und Ton“ zum Thema Frühling statt.

Benefizhundespaziergang der Tierfreunde Rhein-Erft

10 Jahre Benefiz-(Hunde) Spaziergang

Unter dem Motto „Gehen, walken, joggen, radeln – Bewegungskultur pur“ feiern die Tierfreunde Rhein-Erft das 10. Jubiläum ihres Benefiz-(Hunde) Spaziergangs. Start ist am Sonntag, 19. April um 13 Uhr an unterschiedlichen Stationen zwischen Paffendorf, Glesch, Zieverich und Bergheim-City. Wie in jedem Jahr sind bei Kindern, Seniorinnen und Senioren, Personen mit Handikap auch Stoffhunde als Teilnehmer erlaubt. Jeder Kilometer zählt – ob zwei- oder vierbeinig, Mindestziel sind 1.000 Kilometer für den Tierschutz. „Wir möchten einen Beitrag leisten, Menschen mit demenziellen Veränderungen und/oder Handikap nicht nur in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu rücken – wo ihr Platz ist – sie sollen auch die Möglichkeit haben, am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen“, so Mit-Organisatorin Renate Könen.

Zur Auftaktveranstaltung am Samstag, 18. April ab 9 Uhr im Großen Sitzungssaal im Kreistagsgebäude kommt die ehemalige TV-Moderatorin Sophie Rosentreter nach Bergheim. Seit der Alzheimer-Erkrankung ihrer Großmutter engagiert sie sich als Demenz-Aktivistin und plädiert für mehr Leichtigkeit im Umgang mit der Krankheit. Feierlicher Abschluss der Demenzwoche ist am Sonntag, 26. April von 15 bis 17 Uhr im Schloss Paffendorf mit einem Ball als zentralem Highlight. Der Eintritt kostet 10 Euro pro Person, Anmeldung unter pflege@rhein-erft-kreis.de.

Das vollständige Programm ist unter www.rhein-erft-kreis/demenzwoche zu finden.

Veranstaltung der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz Bergheim: 

  1. April, 15 Uhr, Rathaus Bergheim, Vorsorge-Vollmacht und rechtliche Betreuung, Vortrag & Beratung
  2. April, 17 Uhr AWO Tagespflege Bergheim, Bahnstr. 4, 50126 Bergheim: Fachvortrag Anfänge Demenz, Patientenverfügung und Vollmachten

  1. April, 17-18.30 Uhr, Anton-Heinen-Haus: Ich gehe mit in deine Welt – Menschen mit Demenz erkennen
  1. April, 17-19.30 Uhr, Anton-Heinen-Haus: The Father – Ein Filmnachmittag

  1. April, 10-11-30 Uhr, Anton-Heinen-Haus: 10-11-30 Uhr, Menschen mit Demenz bewegen – Ein Schnupperangebot

  2. April, 14-17 Uhr, DRK Alten- und Pflegeheim Bergheim, Zeppelinstr. 25: Kreativität kennt kein Alter – Kreativangebot mit Malen und Singen

  3. April 16-17:30 Uhr, Kreishaus Bergheim: Geistig fit bleiben mit 10 Maßnahmen, die Demenz vorbeugen (Regionalbüro)

April, 10-13 Uhr Kreishaus: Bewegen, Begegnen, Berühren – Erlebnisse und Ergebnisse im Projekt Aktive Ruhepause zur präventiven Gesundheitsförderung pflegender Angehöriger (Alzheimer Gesellschaft Rhein-Erft-Kreis)

 

 

Boulebahn instandgesetzt

Seit Jahren treffen sich einige Mitglieder des Bergheimer Museumsvereins regelmäßig jeden zweiten Mittwoch um 16 Uhr auf Initiative von Frank-Rainer Hildenbrand zum Boulespielen auf dem Platz an der Dresdener Straße. Die Teilnehmer bringen Leckereien und Getränke mit und man verlebt zwei nette Stunden miteinander. Leider war das länger nicht möglich, weil das Feld Löcher und Unebenheiten aufwies. Diese konnten nun mit tatkräftiger Unterstützung der Stadt beseitigt werden.

Bei strahlendem Frühlingswetter weihten Mitglieder des Museumsvereins und der Kentener Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Knabben das Feld am Mittwochnachmittag, 4. März 2026 wieder ein. „Es ist wirklich toll zu sehen, wie einfach sich Probleme lösen lassen, wenn Bürgerinnen und Bürger, Vereine und die Stadt an einem Strang ziehen“, bedankte sich Knabben für die schnelle Hilfe. Zwischenzeitlich wurde auf dem Hubertusplatz in Kenten gespielt. Wer mitspielen will, kann einfach vorbeikommen.

Brückenschlag digital – Generationen verbinden

Beitragsbild Brückenschlag 1ASH-Sprungbrett startet das generationenverbindende Projekt „Brückenschlag digital – Generationen verbinden“.  Von Mai 2025 bis April 2028 wird das generationenübergreifende Angebot mit Förderung durch das Deutsche Hilfswerk in der Bergheimer Innenstadt und in den Quartieren der Stadt umgesetzt. „Brückenschlag digital“ ist ein wichtiger Beitrag zur digitalen Teilhabe älterer Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, die digitale Kluft zu überbrücken und älteren Menschen den selbstständigen und sicheren Umgang mit digitalen Medien zu ermöglichen.

Das Projekt umfasst:

• Niedrigschwellige Kurse zur Nutzung von Smartphones, Tablets und Computern
• Praxisnahe Einführung in Alltagsanwendungen (Online-Einkauf, Online-Banking, digitale Behördendienste)
• Unterstützung bei digitalen Gesundheitsangeboten (E-Rezept, Terminbuchung, digitale Arztsprechstunde)
• Kommunikation und Unterhaltung (Videoanrufe, Social Media, E-Books, Spiele)
• Individuelle Beratungsstunden zu spezifischen digitalen Anwendungen
• Generationenübergreifende ‚Digital-Tandems‘ mit jungen Ehrenamtlichen

Die Heranführung an Smart-Home-Technologien ermöglicht es zudem, dass ältere Menschen länger selbstständig in ihren eigenen vier Wänden leben können.

Zielgruppe sind Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren, insbesondere Menschen mit geringen Vorkenntnissen und begrenztem Zugang zu digitalen Geräten.

Mehr Infos unter seniorendigital@ash-sprungbrett.de oder telefonisch unter (02271) 65 98 55 3

Veranstaltungen in Bergheim

Sie möchten in entspannter Runde Ihr Handy besser verstehen lernen?

Wir bieten Interessierten ab 60 Jahren offene Gruppenkurse zu verschiedenen Themen rund um Handy, Internet und Apps an. Sie bieten Ihnen die perfekte Gelegenheit, den Umgang mit Handy und Co. zu üben, Ihre Fragen zu stellen und gemeinsam mit Gleichgesinnten Neues zu entdecken. Ganz ohne Druck und in Ihrem eigenen Tempo.

Wir treffen uns alle 14 Tage für etwa 2 Stunden. Suchen Sie sich einfach den passenden Ort und Termin aus!

📍 Standort Büsdorf

  • Wo? Vereinsheim Büsdorf 2013 e.V.
  • Wann? Jeden 2. Montag, von 16:00 bis 18:00 Uhr

(ungerade Woche)

  • Erster Termin 2026: Montag, 26. Januar 2026

📍 Standort Quadrath-Ichendorf

  • Wo? Kulturbahnhof Gleis 11
  • Wann? Jeden 2. Donnerstag, von 14:00 bis 16:00 Uhr

(ungerade Woche)

  • Erster Termin 2026: Donnerstag, 29. Januar 2026

Unser Angebot wächst stetig weiter – neue Standorte sind schon in Planung. Bleiben Sie gespannt!

Kaffeeklatsch mit WLAN – Offene Beratung für digitale Fragen

 

Fühlen Sie sich manchmal von Ihrem Smartphone, Laptop oder Tablet überfordert? Haben Sie Fragen zu bestimmten Apps oder zur Nutzung des Internets? Dann kommen Sie doch einfach bei unserem digitalen Kaffeeklatsch vorbei!

Jeden Dienstag zwischen 9 Uhr und 11:30 Uhr laden wir alle Interessierten ab 60 Jahren herzlich in die Hauptstraße 10 in der Fußgängerzone Bergheim ein.

In entspannter Runde bei einer Tasse Kaffee können Sie Ihre Fragen zu Handy, Laptop, Tablet oder Apps stellen. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie – ganz gleich, ob kleine Unsicherheit oder kniffliges Problem!

Kommen Sie einfach vorbei, spontan und ohne Anmeldung.

Bürgerworkshop Landschaftspark Fortuna

Gestaltet das Fortunafeld der Zukunft

Nicht „nur“ das Fortunafeld, sondern auch die Wiedenfelder Höhe, Teile des Peringsmaars, die Glessener

Höhe sowie Bereiche des Königsdorfer Forstes stehen ab sofort im Fokus einer breit angelegten Bürgerbeteiligung der Kreisstadt Bergheim. Die Beteiligung stellt einen weiteren wichtigen Schritt im Projekt „Landschaftspark Fortunafeld“ dar, dessen Projektfläche rund 30 Prozent des Stadtgebiets umfasst. Bereits im Stadtentwicklungskonzept 2035 hatten Bürgerinnen und Bürger diesen Raum als zentralen Zukunftsraum der Stadt identifiziert.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich am 4. März 2026 von 17:00 bis 20:00 Uhr
im Rahmen eines Beteiligungsworkshops im Bürgerhaus Oberaußem mit Ideen, Wünschen, Kritik und Hinweisen einzubringen und so am Masterplan aktiv mitzuwirken. Mithilfe lebendiger und interaktiver
Beteiligungsformate sollen vielfältige Impulse für die zukünftige Entwicklung des Landschaftsparks #gesammelt werden.
„Der Landschaftspark Fortunafeld soll das Grüne Herz Bergheims werden. Jetzt haben die Bürgerinnen und
Bürger die Chance, konkrete Ideen in den Prozess einzubringen und ihre Heimat im Zuge des Strukturwandels aktiv mitzugestalten.“ Ab sofort ist zudem eine Onlinebefragung freigeschaltet, deren Ergebnisse ebenfalls in den Masterplan einfließen. Anregungen können sowohl digital als auch analog per Postkarte bereits vor dem Beteiligungsworkshop an das Planungsteam übermittelt werden.
Den Fragebogen findet man unter:
Neben dem offenen Beteiligungsworkshop sind zudem separate Fachworkshops mit Vereinen und touristischen Akteuren sowie mit Flächeneigentümerinnen und -eigentümern und Pächtern vorgesehen. Die jeweiligen Zielgruppen werden hierzu direkt angeschrieben. Interessierte können sich darüber hinaus auch direkt an die zuständige Fachabteilung der Stadt wenden. Mit dem Projekt der Kreisstadt Bergheim soll auf den ehemaligen Tagebauflächen, die das Stadtgebiet bislang räumlich teilen, ein verbindendes „Grünes Herz“ entstehen: der Landschaftspark Fortunafeld. Der Landschaftspark verknüpft den städtisch geprägten Siedlungsschwerpunkt entlang der Erftaue (unter anderem Glesch, Paffendorf, Bergheim, Kenten und Quadrath-Ichendorf) mit dem industriell geprägten Siedlungsgebiet Nieder- und Oberaußem, Auenheim und Glessen. Bis zum Ende des Braunkohleabbaus hatte das Gebiet für viele Bergheimerinnen und Bergheimer eine lange Tradition als Naturerlebnisraum und Ausflugsziel.
Ziel des Projekts ist es, die Stadtteile durch ein nachhaltiges Grünes Herz zu vernetzen, die Biodiversität auf
den Flächen zu steigern, die identitätsstiftende Geschichte des Raums digital erlebbar zu machen sowie ein vielfältiges Angebot an sanften Sport-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten zu schaffen.
Auf diese Weise soll die Lebensqualität in der Kreisstadt Bergheim und in der gesamten Region nachhaltig erhöht werden. Gleichzeitig soll der Landschaftspark Fortunafeld überregionale Bedeutung erlangen und zur Attraktivitätssteigerung des Standorts innerhalb der Metropolregion Köln sowie zum geplanten Biotopverbund im Rheinischen Revier beitragen. Der Masterplan dient dabei als Grundlage zur Entwicklung
konkreter Maßnahmen unter Berücksichtigung der örtlichen Rahmenbedingungen und der definierten Projektziele.
Das Projekt Landschaftspark Fortunafeld ist in zwei Projektphasen gegliedert. In der derzeit laufenden ersten Phase wird in Zusammenarbeit mit einem renommierten Planungsbüro ein Masterplan mit konkreten
Maßnahmen für den Untersuchungsraum erarbeitet. Die umfassende Beteiligung der Stadtgesellschaft ist dabei ein zentraler Bestandteil des Planungsprozesses. Diese Projektphase wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Zuge des Strukturwandels gefördert und soll Mitte des Jahres 2026 abgeschlossen werden. Anschließend sollen die erarbeiteten Maßnahmen in der zweiten Projektphase sukzessive umgesetzt werden.

Screenshot

Medden us dem Levve

“He jet un do jet” im MEDIO

Seit fast zwanzig Jahren ist das Ensemble  des Kölner Kabarett Ensembles “Medden us dem Levve” auf den Kleinkunstbühnen in Köln und Umgebung erfolgreich unterwegs – jetzt auch bei uns im MEDIO. Die kölsche Sprache in Wort und Musik in seiner ganzen Vielfalt dem Zuschauer nahe zu bringen, ist seit Anbeginn das Ziel gewesen, damit diese Sprachform nicht verloren geht.  Mit ihrem Programm treffen sie den Nerv der kölschen Seele. Eine Mischung aus Sprachbeiträgen, Musik und Komik ist ihr Alleinstellungsmerkmal. In vielen Geschichten, Gedichten und Liedtexten findet sich der Besucher wieder, besonders natürlich BestAger und Senior*innen. Ganz alltägliche Dinge oder Begebenheiten werden mit ganz viel Humor und Situationskomik verbunden.

Auch in ihrem neuen Programm „He jet un do jet“ erkennt der Zuschauer seine eigenen
alltäglichen Erlebnisse in irgendeiner Form wieder. Ein weiteres Highlight des Programms ist
das Zwiegespräch von Jertrud und Anton Kolvenbach, gespielt von Elfi Steickmann und
Wolfgang Nagel. Ein Sketch der in kölscher Sprache und Mimik nichts offen lässt.

Termin: Sonntag, 1. März 2026, um 16 Uhr (Einlass 15 Uhr) im MEDIO Rhein-Erft, Konrad-Adenauer-Platz 1, 50126 Bergheim
Veranstalter BMCultura

Eingeladen sind auch ganz gezielt Bewohnerinnen von Pflegeheimen und Seniorenresidenzen ein, sich aufzumachen ins Medio. Bei Vorlage einer Ermäßigungsberechtigung (zum Beispiel ein Schwerbehindertenausweis mit 70% Grad und höher) gibt es zudem einen 50prozentigen Rabatt, und die Begleitpersonen von Bewohnerinnen haben gar freien Eintritt.

Tickets und Infos unter Medden us dem Levve: He jet und do jet – mit Elfie Steickmann und Wolfgang Nagel | MEDIO.RHEIN.ERFT

Das Ensemble:

Elfi Steickmann
Voller Neugier und mit einem guten Gespür für Pointen schildert sie Begebenheiten kölschen Alltags
und kölscher Mentalität. Vieles von dem was sie beschreibt, hat sie selbst erlebt. Allem Ernsten
etwas Heiteres und allem Heiteren auch Ernstes abzuverlangen, findet sich in ihren Beschreibungen
immer wieder. Ihre Begabung als Autorin, verpackt mit dem Talent Geschriebenes auch
vortragen zu können, ist eine wunderbare und unverwechselbare Synthese.

Mariam Weber (Gitarre, Bass, Gesang und Cajon)
Nicht nur, dass sie hervorragend Gitarre, Bass und Cajon spielt, sie verfügt auch über eine wunderbare
Gesangstimme, welche immer wieder in Solo-Songs, aber auch als Chorstimme zu hören
ist . Seit über 10 Jahren festes Ensemblemitglied. Schreibt und komponiert mittlerweile auch eigene
Songs für Medden us dem Levve.

Wolfgang Nagel (Gesang, Cajon und Mundharmonika)
„Einmal neue Wege gehen, weil die anderen verbraucht“, sagte sich der bekannte und sympathische
Moderator, Musiker, Karnevalist und gebürtige Kölner. Dass er bereits bevor er für den Karneval
entdeckt wurde, über ein Jahrzehnt als Musiker aktiv war, wissen die Wenigsten. In seinen
Liedern sind humorvolle, satirische, aber auch nachdenkliche Melodien und Texte entstanden.
2018 veröffentlichte er sein erstes und einziges Soloalbum „NAGELNEU“ mit eigenen Songs.

Dirk Schnelle (Bass und Gesang)
Ein Multimusiker. Ein exzellenter Bassist. Auch seine Gesangstimme eröffnet den Programmen
von „Medden us dem Levve“ immer wieder neue Möglichkeiten. Dirk spielte auch in anderen
Formationen wie z. B. den „Kölschen Adlern“ oder im Orchester Ted Borgh in den Veranstaltungen
der Lachenden Kölnarena.

Michael Tamme (Bass und Chorgesang)
Seit mittlerweile sechs Jahren ist er mit dem Ensemble auf Tour. War er Anfangs lediglich Gastmusiker,
legt er heute großen Wert darauf zu sagen: „Ich bin mittlerweile ein festes Ensemblemitglied“.
Ein exzellenter Bassist und Chorsänger, der sich neben all seinen musikalischen Fähigkeiten auch
durch seine positive Ausstrahlung, nicht nur auf den Bühnen, auszeichnet.

Christoph Manuel Jansen (Piano, Akkordeon, Gitarre, Gesang)
Von Beruf Musiklehrer für die Instrumente: Piano, Keyboards, Akkordeon, Gitarre, Mandoline,
Ukulele, Bass, Schlagzeug. Darüberhinaus erteilt er Unterricht in Harmonielehre, Arrangement und
Komposition. Ein Mulitalent der all seine musikalischen Fähigkeiten und Qualitäten in das Ensemble
einbringt. Einer seiner Leitsätze: „Musizieren macht erst mit Gleichgesinnten richtig Spaß!“ Er
passt seit 2022 zu mehr als 100% in das musikalische Konzept von Medden us dem Levve.

Franz Martin Willizil – Dä Hoot – (Gitarre, Mandoline, Gesang)
Er verhalf u. a. Songs wie „Kumm, loss mer fiere“ und „Hey Kölle“, bei den HÖHNERN gesanglich
zur Premiere. Ja, er ist der Texter und Komponist vieler „Höhner-Songs“. 22 Jahre war er bei dieser
Kölner Kultband als Musiker aktiv. Am 11.11. in Köln geboren, kennt und lebt er natürlich auch
die karnevalistischen Traditionen seiner Heimatstadt. „Die kölsche Sprache kann so viel mehr als
nur Karneval”, dass ist F.M.’s feste Überzeugung und Arbeitsmotto. „DÄ HOOT” (der Hut) ist seit
Jahren sein optisches Markenzeichen).

 

Zweite Runde Saatgutbibliothek

Saatgut teilen – Vielfalt ernten in der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM 

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr startet die Stadtbibliothek auch 2026 wieder mit dem Nachhaltigkeitsprojekt Saatgutbibliothek. Dieses Angebot lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, aktiv zur Erhaltung der Pflanzenvielfalt und zur Förderung von Nachhaltigkeit beizutragen. Gleichzeitig schafft das Projekt einen Treffpunkt für den Wissensaustausch und bringt Menschen mit einem gemeinsamen Interesse zusammen.

Die Idee ist so simpel wie genial: Hobbygärtnerinnen und -gärtner können kostenlos Saatgut ausleihen, daraus in ihren Gärten oder auf Balkonen und Terrassen Pflanzen ziehen und am Ende der Saison Samen ernten, die dann wieder in die Bibliothek zurückgebracht werden. So entsteht ein nachhaltiger Kreislauf, der nicht nur die Vielfalt der heimischen Pflanzen stärkt, sondern auch den Erhalt alter Sorten fördert.

„Mit der Saatgutbibliothek möchten wir nicht nur das Bewusstsein für ökologische Themen schärfen, sondern auch ein Gemeinschaftsprojekt schaffen, das generationsübergreifend Freude bereitet“, so Lisa Joos, stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek Bergheim.

Wie funktioniert die Saatgutbibliothek?

Interessierte können Saatgut in der Bibliothek ausleihen. Das Saatgut wird dann in privaten Gärten, Hochbeeten oder auf Balkonen ausgesät. Nach der Ernte bringen Nutzer*innen eigenes, aus den angebauten Pflanzen gewonnenes Saatgut für andere Interessierte zurück. Das Angebot umfasst eine Vielzahl von Samen, für verschiedene Sorten von Bohnen, Erbsen, Salat, Tomaten und Gartenmelde. Der Fokus liegt dabei auf alten und seltenen Sorten, die oft in Vergessenheit geraten sind. Hybridsamen und patentiertes Saatgut haben in diesem Projekt nichts zu suchen. Verliehen wird ausschließlich samenfestes Saatgut. Samenfeste Sorten sind Pflanzen, deren Samen nach der Ernte wieder ausgesät werden können und dabei die Eigenschaften der ursprünglichen Pflanze beibehalten.

Auch Einsteiger*innen ohne gärtnerische Vorkenntnisse sind herzlich eingeladen sich auszuprobieren. Begleitend bietet die Bibliothek Workshops und Vorträge rund um die Themen Gartenpflege, Saatgutgewinnung und nachhaltiges Gärtnern an.

Den Auftakt der Saatgutbibliothek bildet am Mittwoch, 25. Februar um 18 Uhr ein Infoabend zum Thema. Pflanzexpertin Birgit Scherer-Bouharroun vom VEN – Verein der Nutzpflanzenvielfalt e.V. erklärt, warum Sortenerhalt und Saatgutgewinnung wichtig ist. Sie informiert über botanische Grundlagen der angebotenen Sämereien und gibt praktische Tipps zu Anbau, Pflege und Vermehrung der Pflanzen. Außerdem erklärt sie, wie die Saatgutgewinnung erfolgreich gelingen kann, so dass Hobbygärtnerinnen und -gärtner viel Freude an Anbau und der Weitergabe von Saatgut entwickeln. Auch die ersten Saatguttütchen können an diesem Abend mitgenommen werden.

Das Projekt Saatgutbibliothek wird vom Förderverein der Stadtbibliothek unterstützt. Der Bezug des Saatgutes und von ausführlichen Informationsmaterialien erfolgt über den VEN – Verein der Nutzpflanzenvielfalt e.V.

Weitere Informationen bei der Stadtbibliothek unter www.stadtbibliothek.bergheim.de oder telefonisch 02271/89380

Karneval “Janz hösch”

Die Karnevalssitzung „Janz hösch“ ist längst mehr als ein Geheimtipp. Was einst als kleines, feines Format begann, hat sich zu einer außergewöhnlichen Sitzung entwickelt, die Jahr für Jahr viele begeisterte Besucherinnen und Besucher anzieht. Auch 2026 lädt der Verein Museum der Stadt Bergheim e. V. wieder gleich zweimal zu den leisen Tönen des Karnevals ein: am 28. Januar 2026 um 17 Uhr sowie am 31. Januar 2026 um 15 Uhr – mitten im Museum, zwischen Podesten und Exponaten. Einlass ist jeweils 45 Minuten vorher.

„Janz hösch“ steht für Karneval mit Inhalt und Witz. Statt lauten Beats und großer Bühnen setzt die Sitzung auf außergewöhnliche Redebeiträge, Nähe zum Publikum und eine ganz besondere Atmosphäre: Die Gäste sitzen auf Stühlen rund um die Podeste und Ausstellungsstücke – Karneval zum Zuhören, Schmunzeln und zum leise Feiern.

Gleich zu Beginn begrüßt Sitzungsleiterin und Vereinsvorsitzende Astrid Machuj das Publikum auf museumstypische Art – mit einem kurzen, spritzigen Power-Point-Vortrag. In diesem Jahr widmet sie sich dem Thema „Dä Zuch kütt“ – natürlich in Berchem.  Für kölsche Wortkunst sorgt Leni Joepen, die in „breitem Erftländer Platt“ brilliert und von „Jüppchen“ erzählt – selbstverständlich op Kölsch. Das Team des Museumsvereins zeigt sich zudem mit einem kleinen Sketch in Bestform. Man munkelt, dass sogar die Spetzebötzje präsentiert werden, bevor Astrid Machuj zu einer Abenteuer-Stadtführung mitten durchs Städtchen einlädt. Musikalisch begleitet wird die Sitzung von Thomas Junggeburth.

Karten zum Preis von 10 Euro sind ab dem 4.1.2026 während der Öffnungszeiten des Museums erhältlich:
samstags von 11 bis 13 Uhr und sonntags von 14 bis 16 Uhr. Vorbestellungen werden unter 02271 / 97380 entgegengenommen. Der Erlös der Veranstaltung kommt vollständig dem Museum zugute.

Winterzauber in der Grünen Lunge

Ein besonderer Tag für die ganze Familie

Mit der „Grünen Lunge“ ist mitten in Bergheim ein großzügige, rund vier Hektar große Parkanlage entstanden – ein neuer Begegnungsort für alle Generationen.  Der Park befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Amtsgericht und wird durch das “Grüne Wegenetz” mit dem neugestalteten Erftboulevard und der Fußgängerzone verbunden – ein nachhaltiger, lebendiger Ort, der Natur und Stadtleben vereint.

Am 05.12.2025 wird die Grüne Lunge feierlich eröffnet –Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, gemeinsam unter dem Motto „Winterzauber in der Grünen Lunge“ mit der Kreisstadt Bergheim zu feiern und das Gelände zu entdecken. Ein vielfältiges Programm sorgt von 14 bis 18 Uhr für Unterhaltung und Erlebnisse für Groß und Klein. Die musikalischen Beiträge der KiTa Grüne Erde, der KiTa St. Remigius und des GGS Grundschulverbunds Bergheim-Mitte schaffen ab 14 Uhr eine fröhliche Atmosphäre. Auch der Nikolaus schaut vorbei und verteilt kleine Überraschungen an alle Kinder.

Führungen durch den neugestalteten Mehrgenerationenpark geben spannende Einblicke in die Aufwertung
und ihre Bedeutung für Mensch, Tier und Natur. Mit Ansprachen und dem symbolischen Durchschneiden
des Eröffnungsbandes wird die Grüne Lunge dann feierlich eröffnet. Im Anschluss sorgen Hummis Big Band (16:30 Uhr) und Sebastian Tribowski (17:00 Uhr) für eine winterliche Einstimmung. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Das Bündnis „Bergheimer Bündnis für Demokratie“ bietet wärmende Heißgetränke und leckere Waffeln an. Außerdem laden eine Bastelaktion des INSEKs für Kinder und Erwachsene zum Mitmachen ein. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, diesen besonderen Tag mitzufeiern.

Aufwertung der Grünen Lunge zu einem Mehrgenerationenpark

„Mit dieser Maßnahme hat die Kreisstadt Bergheim einen attraktiven, naturnahen Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger geschaffen – ein Ort der Natur, Erholung, Begegnung und Bewegung mitten im Herzen der Stadt“, so Bürgermeiste Volker Mießeler. Heimische Pflanzen, Blühwiesen & Biotope sorgen für mehr Artenvielfalt, barrierearme Wege, Outdoor-Fitnessgeräte und erweiterte Spielplätze für Spaß und Bewegung.  Ein „Grünes Klassenzimmer“ mit Waldlabor und  Infostationen über Natur und Umwelt dient der Bildung.

Nikolaussingen in Bergheim

Das Radio Erft Nikolaussingen findet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal in Bergheim statt und verspricht ein vorweihnachtliches Spektakel für die ganze Familie. Alle sind herzlich eingeladen, sich auf die Adventszeit einzustimmen und die schönsten Weihnachtslieder mitzusingen, am Sonntag, den 07. Dezember 2025 auf dem Hubert-Rheinfeld-Platz in der Bergheimer Innenstadt. Freuen Sie sich auf die Sängerinnen der Funky Marys und den Chor Friends of Music Oberaußem. Vor Ort gibt es für alle ein Liederheft zum Mitnehmen.

Bürgermeister Volker Mießeler: „Das große Bergheimer Nikolaussingen ist für mich jedes Jahr ein ganz besonderes Highlight in unserer Stadt. Es zeigt, wie stark unser Gemeinschaftsgefühl in Bergheim ist. Wenn Familien, Kinder, Chöre und Besucherinnen und Besucher gemeinsam auf dem Hubert-Rheinfeld-Platz singen, dann entsteht eine Atmosphäre, die man kaum beschreiben kann – voller Freude, Zusammenhalt und vorweihnachtlicher Wärme. Besonders schön finde ich, dass wir es gemeinsam mit unseren Partnern schaffen, ein so vielseitiges und inklusives Programm auf die Beine zu stellen, das wirklich alle Generationen anspricht. Vom Mitsingkonzert über den Streetfood-Weihnachtsmarkt bis hin zur kostenfreien Rodelbahn – hier ist für jeden etwas dabei. Dieses Fest ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie lebendig, kreativ und herzlich Bergheim ist. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, Teil dieses besonderen Moments zu sein und gemeinsam mit uns die Adventszeit einzuläuten.“

Das Nikolaussingen bietet zahlreiche Attraktionen für Groß und Klein. Neben einem Streetfood- Weihnachtsmarkt, der zum Schlemmen und Verweilen einlädt, und dem verkaufsoffenen Sonntag, der ab 13 Uhr startet und Gelegenheit dazu gibt, die ersten Weihnachtseinkäufe bei einem Bummel durch die Innenstadt zu erledigen, dürfen sich die Besuchenden besonders auf die Porta Bergheim- Rodelbahn und die Kunstausstellung der Kunstgemeinschaft Bergheim im Rathaus sowie auf ein vielfältiges Bühnenprogramm freuen.

Neben dem großen Mitsingkonzert, das um 16.00 Uhr startet, wird Sebastian Tribowski ein buntes Weihnachtsprogramm zum Besten geben. Auch für die Kleinen gibt es die eine oder andere Überraschung, wie den Nikolaus in der Fußgängerzone, den die Werbe- und Interessengemeinschaft (WIG) extra nach Bergheim eingeladen hat.

Genießen Sie außerdem das weihnachtliche Ambiente bei einem Bummel durch die Fußgängerzone bis hoch zum Einkaufszentrum INTRO. Radio Erft Moderatorin Julia Drexler und Moderator Marc Pesch begleiten durch das abwechslungsreiche Programm.

„Das Nikolaussingen in Bergheim ist jedes Jahr ein echtes Gänsehaut-Erlebnis. Wenn so viele Menschen gemeinsam Weihnachtslieder anstimmen und die ganze Innenstadt in festlichem Glanz erstrahlt, spürt man einfach diese besondere Magie der Adventszeit. Ich freue mich riesig, wieder Teil dieses stimmungsvollen Tages zu sein.“ So Jule Oberhauser, Veranstaltungsmanagement der Kreisstadt Bergheim.

Verantwortlich für die Organisation und die Durchführung der Veranstaltung ist das Team des Veranstaltungsmanagements der Kreisstadt Bergheim.

Weitere Informationen gibt es unter https://city.bergheim.de/bergheimer-nikolaussingen

Stolperstein-Reinigung 2025

Erinnerung sichtbar halten

Gemeinsam mit Schulen, Kirchen und lokalen Initiativen hat letzte Woche wieder die alljährliche Reinigung der Stolpersteine in der Kreisstadt Bergheim stattgefunden.  Die Aktion findet im Gedenken  an die Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 statt, in der jüdische Menschen Opfer brutaler Gewalttaten durch das nationalsozialistische Regime wurden.  Durch das Putzen der Steine werden die Namen der Verfolgten wieder gut lesbar, ihr Schicksal bleibt im Stadtbild präsent und die Erinnerungskultur wird nachhaltig gestärkt.

Beteiligte Institutionen und besondere Ereignisse

Die Aktion wurde vom Stadtarchiv Bergheim koordiniert und fand in diesem Jahr noch mehr Teilnehmer. Die Gesamtschule Bergheim reinigte gemeinsam mit dem Archivteam fünf Standorte in Quadrath-Ichendorf (Familien Eckstein, Simons, Riek, August Krüll und Heinrich Zehnpfennig). Für ihre biographischen Recherchen ist die Gesamtschule Bergheim als einzige Schule im Rhein-Erftkreis vom WDR als offizielle Kooperationsschule „Stolpersteine NRW“ ausgezeichnet worden.

„Es ist schön, mit wieviel Respekt alle dabei waren“, berichteten Timea und Nevio, beide 11, im Nachklang zu ihrer Putzaktion, die in der Schulbibliothek gefeiert wurde. Erstmals hatten auch Fünft- und Sechstklässler mitgemacht und die Steine von Heinrich Zehnpfennig und Rosa Eckstein wieder zum Blinken gebracht.  „Ihr könnt mit Recht stolz auf euch sein“, lobte Schulleiter Claus Wallat das Engagement der Schülerinnen und Schüler, die sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Katharina Schoth und Elisabeth Amling, mittlerweile im Ruhestand, über die besondere Auszeichnung freuten. Gerade in Zeiten, in denen eine Tendenz zur Verwässerung zu beobachten sei, sei es wichtig, ein sichtbares Zeichen zu setzen. Über die Stolpersteine-NRW-App sind biografische Texte und Illustrationen, die die Schülerinnen und Schüler zusammengetragen haben, auf einer interaktiven Karte abrufbar.

https://stolpersteine.wdr.de/web/de/

Zwei neunte Klassen des Gutenberg-Gymnasiums und der Geschwister-Scholl-Realschule reinigten die
Stolpersteine für Familien Schnog und Heinrich Düster. Erstmals beteiligten sich kirchliche Gemeinschaften:
Die Neuapostolische Kirche organisierte die Reinigung des Steins für Wilhelm Erken in Zieverich sowie für
die jüdischen Familien Levy und Gottschalk im Ortsteil Glesch. Das Stadtteilforum und das Jugendzentrum
Oberaußem übernahmen die Verantwortung für die Steine der Familien Simons sowie Elisabeth Griese und
Johann Strack.

Pädagogische Begleitung und Archiv-Quellen

Wie in den Vorjahren erhielten die teilnehmenden Schülerinnen Zugang zu originalen Archivalien –
Meldekarten und Geburtsurkunden – und konnten so zentrale historische Vorgänge nachvollziehen, etwa
die Namensänderungsverordnung von 1938 („Israel“/„Sara“) und das Reichsbürgergesetz von 1935, das die
Rechte jüdischer Bürger
innen stark einschränkte. Der direkte Umgang mit den Dokumenten machte die
Geschichte der Region für die Jugendlichen greifbarer.

Das Team des Stadtarchivs dankt allen beteiligten Schulen, Lehrkräften, kirchlichen Gemeinden und
freiwilligen Initiativen für ihr engagiertes Wirken. Durch das gemeinsame Reinigen der Stolpersteine bleibt
die Erinnerung an die Verfolgten nicht nur erhalten, sondern wird im Alltag wieder sichtbarer. “Gut, dass sie durch euch wieder in den Blick fallen“, so die Stadtarchivarin Lena Delbach, die die Schülerinnen und Schüler bei ihren Recherchen unterstützt und den Kontakt zu Angehörigen und Initiativen koordiniert.

Die nächste Reinigung ist für den Herbst 2026 geplant. Bildungseinrichtungen, Kirchengemeinden und
lokale Vereine, die bislang nicht beteiligt waren, sind eingeladen, sich rechtzeitig beim Stadtarchiv zu
melden.

Kontakt: Lena Delbach, lena.delbach@bergheim.de 

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