Stadtführungen starten in neue Saison

Am 11. April starten die Bergheimer Stadtführungen in die diesjährige Saison. Insgesamt 27 Veranstaltungen werden angeboten, darunter historische Stadtführungen, Kirchenführungen, geführte Radtouren, Natur- und interaktive Erlebnisführungen sowie Führungen für Kinder und Familien.

Seit vielen Jahren arbeitet die Stadtverwaltung mit geschulten, lokalen Gästeführerinnen und Gästeführern
zusammen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ihre Stadt aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu präsentieren und ihr Expertenwissen mit Gästen und Einheimischen zu teilen. Neben bekannten und beliebten Formaten wurden auch neue Führungen entwickelt. So werden erstmals eine Nachtwächterführung für Kinder, ein Erlebnisfrühstück mit „Schlossgeschichten“ und ein Abend rund ums rheinische Brauchtum angeboten.

Das Programm beginnt am 11. April mit einer besonderen historischen Führung: „Bergheim in 90 Minuten“.
Bei diesem Stadtspaziergang gibt Gästeführerin Astrid Machuj einen Überblick in die wechselvolle Historie
der Kreisstadt Bergheim und stellt dabei verschiedene Bauten, Skulpturen und Denkmäler vor. Doch nicht
nur das: es bietet sich auch die seltene Gelegenheit, die Innenräume des imposanten Aachener Tors und den
jüdischen Friedhof zu besichtigen. Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr und kostet 6,00 Euro pro Person.

Am 30. April findet im Café Verweilchen das gemütliche „Anekdötchenfrühstück mit Prosecco“ statt. Astrid
Machuj berichtet von der Geschichte des Gebäudes, denn es handelt sich hier um das älteste Haus der Stadt.
Dabei erzählt sie Anekdoten von den Frauen, die hier lebten. Die Teilnehmenden sind zudem eingeladen,
Fragen zu Bergheims Historie zu stellen und damit das Gespräch mitzugestalten. Die Veranstaltung beginnt
um 10.00 Uhr und kostet 17,50 Euro pro Person.

Alle Informationen zum diesjährigen Programm sowie die Möglichkeit zur erforderlichen Anmeldung finden
sich unter city.bergheim.de/entdecken/fuehrungen. Die Programmbroschüre für 2026 kann außerdem ab
sofort bei der Stadtverwaltung Bergheim, unter Stadtfuehrung@Bergheim.de oder unter Tel. 02271 89 250
angefordert werden.

Aktive Ruhepausen für Angehörige

Ergebnisse aus dem Projekt am 24.04.2024 im Kreishaus

Betreuungsangebot der Hürther Gruppe Füreinander

„Aktive Ruhepausen“ helfen pflegenden Angehörigen, selbst gesund zu bleiben und die eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren. Gestartet 2023 von der Alzheimer Gesellschaft und dem Rhein-Erft-Kreis, steht das Präventionsprojekt anlässlich der Demenzwoche im Mittelpunkt einer Fachtagung. Unter dem Motto „Begegnen, bewegen, berühren“ können sich pflegende Angehörige, Demenzbetroffene, Pflegekräfte und andere Interessierte am Freitag, 24. April 2026 von 10 bis 13 Uhr im Großen Sitzungungssaal im Kreishaus in Bergheim, Willy-Brandt-Platz 1 über Erlebnisse und Ergebnisse des Projekts informieren. Auf dem Programm stehen die Themen Selbstfürsorge und Resilienz, Gesundheitsförderung durch Eurhythmie und emotionale Aktivierung mit Tierbegegnungen. Um Anmeldung wird unter info@schreckling.eu und pflegeselbsthilfe@gmx.de gebeten.

Ehrenmatliche ermöglichen Tierbegegnungen für Menschen mit Demenz

„Was sich wie ein Widerspruch anhört, ist unverzichtbar für die psychische und physische Gesundheit“, so Dr. Sibylle Schreckling, stellvertretende Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Rhein-Erft-Kreis. Eigene Bedürfnisse würden oft hintenangestellt, was längerfristig zu eigenen Erkrankungen und Überlastung führen könne. „Hilfe anzunehmen sollte nicht als Schwäche angesehen werden, es ist wichtig, auch einmal etwas für sich zu tun und die Akkus wieder aufzuladen.“  Im südlichen Rhein-Erft-Kreis bieten verschiedene Gruppen Entlastungsangebote für pflegende Angehörige an. Dazu gehören Tischharfenkurse, Senioren-Erlebnistanz und eine Reha-Sportgruppe für Menschen mit und ohne Demenz. Einen Einstieg in Eurhythmie als Bewegungskunst und Therapieform vermittelt Iris-Poloczek-Jordan. Durch Freude an Bewegung, Übungen zur Raumorientierung und Rhythmisierung werden Stresssituationen vermieden und Gedächtnis, Konzentration und Geschicklichkeit geschult.

www.alzheimer-gesellschaft-rhein-erft-kreis.de

Gemeinsam puzzeln in der Stadtbibliothek Bergheim

Neues Angebot im Rahmen von Inklusion und Teilhabe

Wenn Menschen gemeinsam handeln, stärkt das das Miteinander und das natürliche Gespür
füreinander – eine wesentliche Grundlage für ein gelingendes Zusammenleben. Die positive Wirkung
gemeinsamen Puzzelns hat auch eine Studie der Universität Wien belegt.

„Wenn zwei Personen gemeinsam eine Aufgabe lösen, synchronisieren sich ihre Bewegungen deutlich stärker als bei Einzelarbeit. Kooperation fungiert als sozialer Klebstoff“, fasst das Forschungsteam der
Universität Wien zusammen.  Die Abteilung Inklusion und Teilhabe der Kreisstadt Bergheim greift diese Erkenntnis auf und startet ein Puzzle-Projekt in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bergheim. In der Bergheimer Stadtbibliothek besteht ab dem 18. März die Möglichkeit, gemeinsam an einem Puzzle zu arbeiten.

Der Förderverein der Stadtbibliothek hat das erste Puzzle anfertigen lassen und zur Verfügung gestellt. Es zeigt das Aachener Tor, das Bergheimer Wahrzeichen, im Frühling.  Interessierte finden zu den Öffnungszeiten im Erdgeschoss der Bibliothek einen Tisch, an dem sie an
der Aktion teilnehmen können.

Auch eigene Puzzles können mitgebracht werden. Auf dem Tisch ist
Platz für maximal zwei größere Puzzle, die nebeneinander bearbeitet werden können.
Anfragen gerne per E-Mail an stadtbibliothek@bergheim.de oder telefonisch unter 02271/89380

Zeitreisen in die Regionalgeschichte

Neues Online-Portal der Archive Rhein-Erft-Rur

Fotos: Andrea Floß

Stadtarchive haben den Ruf, mit verstaubten Aktenbergen und unleserlichen Dokumenten in dunklen Kellern nur ein sehr spezielles Publikum anzuziehen. Dabei lagern in den Magazinen der Kreise Rhein-Erft und Düren Rur wahre Schätze mit einzigartigen Zeugnissen zur Regionalgeschichte.

Anhand ausgewählter Bestände ermöglicht ein neues, gemeinsam erarbeitetes Online-Portal einen modernen Zugang zu den historischen Quellen und macht sie in zwei virtuellen Ausstellungen öffentlich zugänglich. Mit einer feierlichen Veranstaltung im Ratssaal der Kreisstadt Bergheim wurde das Portal am Donnertag, 5. März 2026 vorgestellt. An verschiedenen Medienstationen erhielten die Teilnehmenden anschließend Gelegenheit, die Inhalte selbst zu erkunden und auf Zeitreise zu gehen.

Lena Delbach (Mitte r.), Leiterin des Bergheimer Stadtarchivs, gehört mit zum Ausstellungsteam.

Die lebendige Vermittlung soll vor allem junge Menschen für die Heimatgeschichte begeistern, so Andrea Lehmann Pedyna, Dezernentin für Jugend, Bildung und Ordnung. Den Anfang machen zwei Themen: „Krieg und Frieden. Die Region Rhein-Erft-Rur von 1944 – 1946“ entstand anlässlich des 80. Jahrestages des Kriegsendes und lässt anhand von Fotografien, Dokumenten und Zeitzeugenberichten die letzten Monate des Zweiten Weltkriegs und die unmittelbare Nachkriegszeit in der Region zwischen Herbst 1944 und Sommer 1946 miterleben. Hunger, Elend und Tod, aber auch Hoffnung auf eine bessere Zukunft prägten diese Zeit. Die zweite Ausstellung „Shalom Chaverim. Jüdisches Leben in der Region Rhein-Erft-Rur“ zeigt das kulturelle Leben in den Gemeinden ebenso wie Verfolgung, Verlust und Erinnerung. Ergänzt wird das Online-Portal durch einen begleitenden Blog, in dem regelmäßig vertiefende Beiträge veröffentlicht werden. Das Portal soll kontinuierlich erweitert werden.

„Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen“, findet Mohammad Hossain Nejad, Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Für die Recherchen zu einer Facharbeit ist der 18-Jährige tief ins Pulheimer Stadtarchiv eingetaucht und hat Schulchroniken aus Sinthern und Sinnersdorf durchforstet. Schülerinnen und Schülerinnen des Frechener Gymnasiums erforschten das Alltagsleben junger Menschen zwischen Herbst 1944 und Sommer 1946 und lernten, dass ihre Altersgenossen viel zu früh erwachsen werden mussten – „keine Likes, kein Streaming, aber jede Menge Verantwortung“, so ihr Fazit.

www.archive-rer.de

Neuer Chatbot „SAM“ gestartet

Die Kreisstadt Bergheim erweitert ihr digitales Serviceangebot

Ab sofort steht auf der städtischen Homepage der neue Chatbot „SAM“ zur Verfügung. Das digitale Angebot
soll Bürgerinnen und Bürgern einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu Informationen der
Stadtverwaltung ermöglichen.

„SAM“ steht für „Service Assistent für Menschlichkeit und Miteinander“. Der Chatbot unterstützt bei häufig
gestellten Fragen rund um städtische Dienstleistungen, Veranstaltungen sowie aktuelle Themen in der
Kreisstadt Bergheim. Bürgerinnen und Bürger können so jederzeit schnell erste Informationen erhalten und
sich über Angebote der Verwaltung informieren. Bürgermeister Volker Mießeler: „Wir möchten unseren Bürgerinnen und Bürgern einen modernen und unkomplizierten Zugang zur Stadtverwaltung ermöglichen. Mit ‚SAM‘ schaffen wir einen Service, der rund um die Uhr erreichbar ist und dabei hilft, Informationen schnell und einfach zu finden.“

Der neue Chatbot bietet mehrere Funktionen, die das digitale Serviceangebot verbessern sollen. Dazu
gehören unter anderem:

Mehrsprachigkeit: „SAM“ versteht und beantwortet Fragen in verschiedenen Sprachen, darunter
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Türkisch.

Rund um die Uhr erreichbar: Der Chatbot steht 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche
zur Verfügung.

Datenschutz: Der Schutz persönlicher Daten hat hohe Priorität. „SAM“ arbeitet unter strenger
Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung.

Feedbackfunktion: Nutzerinnen und Nutzer können Rückmeldungen geben, um den Service
kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Der Chatbot ist direkt über die Internetseite der Kreisstadt Bergheim erreichbar. Auf www.bergheim.de
erscheint das Chatfenster über ein Symbol am unteren rechten Bildschirmrand. Dort können Bürgerinnen
und Bürger ihre Fragen eingeben und direkt mit „SAM“ in den Dialog treten.

 

Älterwerden in Bergheim

Informations- und Diskussionsveranstaltung am  25.03.2026 im Rathaus

Bergheimer Seniorenbegleiter*innen

Die Kreisstadt Bergheim hat in den letzten Jahren viel auf den Weg gebracht, um das Älterwerden in Bergheim so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehören Ortsbegehungen zur Barrierefreiheit, Präventive Hausbesuche, finanzielle Unterstützung für Angebote für Seniorinnen und Senioren zur Stärkung des sozialen Miteinanders, Ausbildung von ehrenamtlichen Seniorenbegleiter/innen und vieles mehr. Auch das Seniorenportal Bergheim ist ursprünglich eine städtische Initiative, die jetzt vom EFI-Team Bergheim ehrenamtlich weitergetragen wird.

Als Leuchtturmprojekt ist das Seniorenkonzept „Gemeinsam älter werden in Bergheim“ hervorzuheben. In verschiedenen Handlungsfeldern, z.B. Gesundheit und Pflege, Sicherheit, Notfallvorsorge und Hitzeprävention, Wohnen, Leben im Alter, Mobilität und Teilhabe, werden Maßnahmen vorgeschlagen, die nun nach und nach umgesetzt werden.

Reicht das aus, um in Bergheim gut älter werden zu können? Was können wir selbst dafür tun? Diesen Fragen soll mit Expertinnen und Experten des Fachbereiches Soziales und Integration in einer Informations- und Diskussionsveranstaltung am Mittwoch, 25. März 2026, von 10.00 bis 12.00 Uhr, im Rathaus Bergheim,
Bethlehemer Straße 9-11, Ratssaal, nachgegangen werden. Nach einem Impulsvortrag werden das
Seniorenkonzept vorgestellt und die Angebote der Kreisstadt Bergheim unter die Lupe genommen.

Anschließend bleibt genügend Zeit für Diskussion und Austausch. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Für eine bessere Organisation wird um Anmeldung gebeten:
02271/89 278 – melissa.geray@bergheim.de

Demenzwoche: Hinsehen.Helfen.Handeln

Mitsingkonzert der Lokalen Allianz Bergheim

„Demenz: Hinsehen. Helfen. Handeln.“ ist das Motto der 8. Demenzwoche im Rhein-Kreis, die in der Zeit vom 18.04. bis zum 26.04.2026 wieder in Kooperation mit dem Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz für Köln und das südliche Rheinland stattfindet. Zahlreiche Akteure aus Pflege, Ehrenamt, Kultur, Bildung und Gesellschaft wollen gemeinsam Aufmerksamkeit schaffen, Verständnis fördern und Unterstützung sichtbar machen. Informationsveranstaltungen und Fachvorträge, Fahrradrikscha-Fahrten und Eselbegegnungen, Kreativ- und Bewegungs-Schnupperkurse, ein Demenzsimulator,  Filmnachmittage, Konzerte und Tanztees stehen auf dem vielfältigen Programm. Erstmalig wird auch der Preis „Pflegeheld/Pflegeheldin des Jahres” für besonders Engagierte in dem Berufsfeld vergeben.

Ausstellung “Zeitreise – Wenn die Erinnerung erwacht” 

„Zeitreise – Wenn die Erinnerung erwacht“ ist der Titel einer besonderen Ausstellung, die die Lokale Allianz für Menschen mit Demenz in der Kreisstadt Bergheim in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Rhein-Erft zur Demenzwoche beisteuert. Zu sehen ist sie vom 18.04. bis 08.05.2026 zu den Öffnungszeiten im Anton-Heinen-Haus (Montag bis Freitag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und Montag bis Donnerstag 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr) Kirchstr. 1b, 50126 Bergheim. Die feierliche Eröffnung ist bereits am Freitag, 17. April von 15-16:30 Uhr mit einem Mitsingkonzert. Teilnehmenden bieten Judith Schmitz an der Gitarre, Christoph Schlüssel am Klavier und Monika Thelen am Akkordeon eine besondere Form der Erinnerungspflege und Seelenmassage in einem. Um Anmeldung für das Konzert wird unter stadtbibliothek@bergheim.de gebeten.

„Die Geschichtenwerkstatt nach der amerikanischen Timeslips-Methode ermöglicht eine wunderbare Mischung von Lebenswissen, positiven und stärkenden Gefühlen, miteinander reden, nachdenken und gemeinsam kreativ sein“, erklärt Musikpädagogin und Gedächtnistrainerin Judith Schmitz, die im Rahmen des Allianz-Projekts in Pflegeeinrichtungen und Privathaushalten Geschichten aus dem Leben gesammelt hat. Geschichten erzählen sei von jeher eine Domäne der älteren Generation, Menschen mit Demenz eröffne die Timeslips-Methode eine Möglichkeit, ihren Gedanken und Gefühlen unbeschwert Ausdruck zu verleihen. Das Anton-Heinen-Haus bietet darüber hinaus am Donnerstag, 23. April 2026 von 15-16:30 Uhr eine Führung mit Judith Schmitz durch die Zeitreise-Ausstellung an. Darüber hinaus findet am Dienstag, 21. April 2026, 15 bis 16 Uhr in der Stadtbibliothek Bergheim eine musikalische „Erlebnisreise in Wort und Ton“ zum Thema Frühling statt.

Benefizhundespaziergang der Tierfreunde Rhein-Erft

10 Jahre Benefiz-(Hunde) Spaziergang

Unter dem Motto „Gehen, walken, joggen, radeln – Bewegungskultur pur“ feiern die Tierfreunde Rhein-Erft das 10. Jubiläum ihres Benefiz-(Hunde) Spaziergangs. Start ist am Sonntag, 19. April um 13 Uhr an unterschiedlichen Stationen zwischen Paffendorf, Glesch, Zieverich und Bergheim-City. Wie in jedem Jahr sind bei Kindern, Seniorinnen und Senioren, Personen mit Handikap auch Stoffhunde als Teilnehmer erlaubt. Jeder Kilometer zählt – ob zwei- oder vierbeinig, Mindestziel sind 1.000 Kilometer für den Tierschutz. „Wir möchten einen Beitrag leisten, Menschen mit demenziellen Veränderungen und/oder Handikap nicht nur in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu rücken – wo ihr Platz ist – sie sollen auch die Möglichkeit haben, am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen“, so Mit-Organisatorin Renate Könen.

Zur Auftaktveranstaltung am Samstag, 18. April ab 9 Uhr im Großen Sitzungssaal im Kreistagsgebäude kommt die ehemalige TV-Moderatorin Sophie Rosentreter nach Bergheim. Seit der Alzheimer-Erkrankung ihrer Großmutter engagiert sie sich als Demenz-Aktivistin und plädiert für mehr Leichtigkeit im Umgang mit der Krankheit. Feierlicher Abschluss der Demenzwoche ist am Sonntag, 26. April von 15 bis 17 Uhr im Schloss Paffendorf mit einem Ball als zentralem Highlight. Der Eintritt kostet 10 Euro pro Person, Anmeldung unter pflege@rhein-erft-kreis.de.

Das vollständige Programm ist unter www.rhein-erft-kreis/demenzwoche zu finden.

Veranstaltung der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz Bergheim: 

  1. April, 15 Uhr, Rathaus Bergheim, Vorsorge-Vollmacht und rechtliche Betreuung, Vortrag & Beratung
  2. April, 17 Uhr AWO Tagespflege Bergheim, Bahnstr. 4, 50126 Bergheim: Fachvortrag Anfänge Demenz, Patientenverfügung und Vollmachten

  1. April, 17-18.30 Uhr, Anton-Heinen-Haus: Ich gehe mit in deine Welt – Menschen mit Demenz erkennen
  1. April, 17-19.30 Uhr, Anton-Heinen-Haus: The Father – Ein Filmnachmittag

  1. April, 10-11-30 Uhr, Anton-Heinen-Haus: 10-11-30 Uhr, Menschen mit Demenz bewegen – Ein Schnupperangebot

  2. April, 14-17 Uhr, DRK Alten- und Pflegeheim Bergheim, Zeppelinstr. 25: Kreativität kennt kein Alter – Kreativangebot mit Malen und Singen

  3. April 16-17:30 Uhr, Kreishaus Bergheim: Geistig fit bleiben mit 10 Maßnahmen, die Demenz vorbeugen (Regionalbüro)

April, 10-13 Uhr Kreishaus: Bewegen, Begegnen, Berühren – Erlebnisse und Ergebnisse im Projekt Aktive Ruhepause zur präventiven Gesundheitsförderung pflegender Angehöriger (Alzheimer Gesellschaft Rhein-Erft-Kreis)

 

 

Boulebahn instandgesetzt

Seit Jahren treffen sich einige Mitglieder des Bergheimer Museumsvereins regelmäßig jeden zweiten Mittwoch um 16 Uhr auf Initiative von Frank-Rainer Hildenbrand zum Boulespielen auf dem Platz an der Dresdener Straße. Die Teilnehmer bringen Leckereien und Getränke mit und man verlebt zwei nette Stunden miteinander. Leider war das länger nicht möglich, weil das Feld Löcher und Unebenheiten aufwies. Diese konnten nun mit tatkräftiger Unterstützung der Stadt beseitigt werden.

Bei strahlendem Frühlingswetter weihten Mitglieder des Museumsvereins und der Kentener Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Knabben das Feld am Mittwochnachmittag, 4. März 2026 wieder ein. „Es ist wirklich toll zu sehen, wie einfach sich Probleme lösen lassen, wenn Bürgerinnen und Bürger, Vereine und die Stadt an einem Strang ziehen“, bedankte sich Knabben für die schnelle Hilfe. Zwischenzeitlich wurde auf dem Hubertusplatz in Kenten gespielt. Wer mitspielen will, kann einfach vorbeikommen.

Brückenschlag digital – Generationen verbinden

Beitragsbild Brückenschlag 1ASH-Sprungbrett startet das generationenverbindende Projekt „Brückenschlag digital – Generationen verbinden“.  Von Mai 2025 bis April 2028 wird das generationenübergreifende Angebot mit Förderung durch das Deutsche Hilfswerk in der Bergheimer Innenstadt und in den Quartieren der Stadt umgesetzt. „Brückenschlag digital“ ist ein wichtiger Beitrag zur digitalen Teilhabe älterer Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, die digitale Kluft zu überbrücken und älteren Menschen den selbstständigen und sicheren Umgang mit digitalen Medien zu ermöglichen.

Das Projekt umfasst:

• Niedrigschwellige Kurse zur Nutzung von Smartphones, Tablets und Computern
• Praxisnahe Einführung in Alltagsanwendungen (Online-Einkauf, Online-Banking, digitale Behördendienste)
• Unterstützung bei digitalen Gesundheitsangeboten (E-Rezept, Terminbuchung, digitale Arztsprechstunde)
• Kommunikation und Unterhaltung (Videoanrufe, Social Media, E-Books, Spiele)
• Individuelle Beratungsstunden zu spezifischen digitalen Anwendungen
• Generationenübergreifende ‚Digital-Tandems‘ mit jungen Ehrenamtlichen

Die Heranführung an Smart-Home-Technologien ermöglicht es zudem, dass ältere Menschen länger selbstständig in ihren eigenen vier Wänden leben können.

Zielgruppe sind Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren, insbesondere Menschen mit geringen Vorkenntnissen und begrenztem Zugang zu digitalen Geräten.

Mehr Infos unter seniorendigital@ash-sprungbrett.de oder telefonisch unter (02271) 65 98 55 3

Veranstaltungen in Bergheim

Sie möchten in entspannter Runde Ihr Handy besser verstehen lernen?

Wir bieten Interessierten ab 60 Jahren offene Gruppenkurse zu verschiedenen Themen rund um Handy, Internet und Apps an. Sie bieten Ihnen die perfekte Gelegenheit, den Umgang mit Handy und Co. zu üben, Ihre Fragen zu stellen und gemeinsam mit Gleichgesinnten Neues zu entdecken. Ganz ohne Druck und in Ihrem eigenen Tempo.

Wir treffen uns alle 14 Tage für etwa 2 Stunden. Suchen Sie sich einfach den passenden Ort und Termin aus!

📍 Standort Büsdorf

  • Wo? Vereinsheim Büsdorf 2013 e.V.
  • Wann? Jeden 2. Montag, von 16:00 bis 18:00 Uhr

(ungerade Woche)

  • Erster Termin 2026: Montag, 26. Januar 2026

📍 Standort Quadrath-Ichendorf

  • Wo? Kulturbahnhof Gleis 11
  • Wann? Jeden 2. Donnerstag, von 14:00 bis 16:00 Uhr

(ungerade Woche)

  • Erster Termin 2026: Donnerstag, 29. Januar 2026

Unser Angebot wächst stetig weiter – neue Standorte sind schon in Planung. Bleiben Sie gespannt!

Kaffeeklatsch mit WLAN – Offene Beratung für digitale Fragen

 

Fühlen Sie sich manchmal von Ihrem Smartphone, Laptop oder Tablet überfordert? Haben Sie Fragen zu bestimmten Apps oder zur Nutzung des Internets? Dann kommen Sie doch einfach bei unserem digitalen Kaffeeklatsch vorbei!

Jeden Dienstag zwischen 9 Uhr und 11:30 Uhr laden wir alle Interessierten ab 60 Jahren herzlich in die Hauptstraße 10 in der Fußgängerzone Bergheim ein.

In entspannter Runde bei einer Tasse Kaffee können Sie Ihre Fragen zu Handy, Laptop, Tablet oder Apps stellen. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie – ganz gleich, ob kleine Unsicherheit oder kniffliges Problem!

Kommen Sie einfach vorbei, spontan und ohne Anmeldung.

Bürgerworkshop Landschaftspark Fortuna

Gestaltet das Fortunafeld der Zukunft

Nicht „nur“ das Fortunafeld, sondern auch die Wiedenfelder Höhe, Teile des Peringsmaars, die Glessener

Höhe sowie Bereiche des Königsdorfer Forstes stehen ab sofort im Fokus einer breit angelegten Bürgerbeteiligung der Kreisstadt Bergheim. Die Beteiligung stellt einen weiteren wichtigen Schritt im Projekt „Landschaftspark Fortunafeld“ dar, dessen Projektfläche rund 30 Prozent des Stadtgebiets umfasst. Bereits im Stadtentwicklungskonzept 2035 hatten Bürgerinnen und Bürger diesen Raum als zentralen Zukunftsraum der Stadt identifiziert.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich am 4. März 2026 von 17:00 bis 20:00 Uhr
im Rahmen eines Beteiligungsworkshops im Bürgerhaus Oberaußem mit Ideen, Wünschen, Kritik und Hinweisen einzubringen und so am Masterplan aktiv mitzuwirken. Mithilfe lebendiger und interaktiver
Beteiligungsformate sollen vielfältige Impulse für die zukünftige Entwicklung des Landschaftsparks #gesammelt werden.
„Der Landschaftspark Fortunafeld soll das Grüne Herz Bergheims werden. Jetzt haben die Bürgerinnen und
Bürger die Chance, konkrete Ideen in den Prozess einzubringen und ihre Heimat im Zuge des Strukturwandels aktiv mitzugestalten.“ Ab sofort ist zudem eine Onlinebefragung freigeschaltet, deren Ergebnisse ebenfalls in den Masterplan einfließen. Anregungen können sowohl digital als auch analog per Postkarte bereits vor dem Beteiligungsworkshop an das Planungsteam übermittelt werden.
Den Fragebogen findet man unter:
Neben dem offenen Beteiligungsworkshop sind zudem separate Fachworkshops mit Vereinen und touristischen Akteuren sowie mit Flächeneigentümerinnen und -eigentümern und Pächtern vorgesehen. Die jeweiligen Zielgruppen werden hierzu direkt angeschrieben. Interessierte können sich darüber hinaus auch direkt an die zuständige Fachabteilung der Stadt wenden. Mit dem Projekt der Kreisstadt Bergheim soll auf den ehemaligen Tagebauflächen, die das Stadtgebiet bislang räumlich teilen, ein verbindendes „Grünes Herz“ entstehen: der Landschaftspark Fortunafeld. Der Landschaftspark verknüpft den städtisch geprägten Siedlungsschwerpunkt entlang der Erftaue (unter anderem Glesch, Paffendorf, Bergheim, Kenten und Quadrath-Ichendorf) mit dem industriell geprägten Siedlungsgebiet Nieder- und Oberaußem, Auenheim und Glessen. Bis zum Ende des Braunkohleabbaus hatte das Gebiet für viele Bergheimerinnen und Bergheimer eine lange Tradition als Naturerlebnisraum und Ausflugsziel.
Ziel des Projekts ist es, die Stadtteile durch ein nachhaltiges Grünes Herz zu vernetzen, die Biodiversität auf
den Flächen zu steigern, die identitätsstiftende Geschichte des Raums digital erlebbar zu machen sowie ein vielfältiges Angebot an sanften Sport-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten zu schaffen.
Auf diese Weise soll die Lebensqualität in der Kreisstadt Bergheim und in der gesamten Region nachhaltig erhöht werden. Gleichzeitig soll der Landschaftspark Fortunafeld überregionale Bedeutung erlangen und zur Attraktivitätssteigerung des Standorts innerhalb der Metropolregion Köln sowie zum geplanten Biotopverbund im Rheinischen Revier beitragen. Der Masterplan dient dabei als Grundlage zur Entwicklung
konkreter Maßnahmen unter Berücksichtigung der örtlichen Rahmenbedingungen und der definierten Projektziele.
Das Projekt Landschaftspark Fortunafeld ist in zwei Projektphasen gegliedert. In der derzeit laufenden ersten Phase wird in Zusammenarbeit mit einem renommierten Planungsbüro ein Masterplan mit konkreten
Maßnahmen für den Untersuchungsraum erarbeitet. Die umfassende Beteiligung der Stadtgesellschaft ist dabei ein zentraler Bestandteil des Planungsprozesses. Diese Projektphase wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Zuge des Strukturwandels gefördert und soll Mitte des Jahres 2026 abgeschlossen werden. Anschließend sollen die erarbeiteten Maßnahmen in der zweiten Projektphase sukzessive umgesetzt werden.

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