Masern-Impfung für Senioren

Aufgrund des aktuellen Masernausbruchs in Berlin und weiteren Fällen in anderen Regionen Deutschlands rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu einem Impfcheck. Eine Masern-Impfung ist laut Ansicht von Gesundheitsexperten nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen dringend zu empfehlen. Vor allem Kinder, Jugendliche und alle nach 1970 geborenen Erwachsenen sollten ihren Impfschutz gegen Masern überprüfen und fehlende Impfungen möglichst schnell nachholen. Personen, die vor 1970 geboren wurden, haben mit hoher Wahrscheinlichkeit die Masern bereits durchgemacht und sind bis ins hohe Alter immun gegen die Krankheit. 

Auch, wenn nach wie vor am häufigsten Kinder an Masern erkranken, ist der Anteil erwachsener Patienten steigend. Einer der Gründe für diese Entwicklung sind Impflücken: Der Masern-Impfstoff wurde erst in den 60er-Jahren entwickelt und seit den 70er-Jahren flächendeckend in Deutschland eingesetzt.
Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit: Immer wieder kann es zu Komplikationen wie lebensgefährlichen Lungenentzündungen oder Gehirnentzündungen kommen, die im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen – auch und besonders im fortgeschrittenen Alter.
Die Abwehrkraft des Immunsystems lässt mit den Jahren nach – Impfungen trainieren seine Leistungsfähigkeit und schützen vor gefährlichen Infektionen. Sprechen Sie am besten mit ihrem Arzt, ob eine Masern-Impfung für Sie nötig ist. 

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