Schon mal drüber nachgedacht?

Jeder von uns kennt hoffentlich diese Momente, in denen man das Gefühl hat, vollkommen glücklich zu sein.  Das Gefühl, dass es in diesem Moment nicht besser sein kann.  Aber gleichzeitig  gibt es in diesem Moment bereits die kleine Ahnung, die kleine Melancholie, dass sich der Zustand nicht halten lässt. Dass er vergänglich ist und gehen wird.  Und das muss genau so sein, denn sonst könnte man in dem Moment gleichsam „sterben“. Denn es gäbe nichts mehr zu tun, zu erledigen, zu denken, zu machen. Der Zustand muss vergänglich sein – und kommt erst später im Leben auf andere Art und Weise und in anderem Gewand wieder daher. Möglicherweise verweilt er dann auch. Aber bevor er in einem gelingenden Leben verweilen darf, muss er vergänglich bleiben. 

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von Helga-Agnes Cubitzki
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