Noch bis zum Ende der Sommerferien läuft noch die Wanderausstellung zum Erft-Radweg im Citybüro Bergheim. An Station 9 – Schloss Paffendorf – ist zu erfahren, warum die Erft durch eine der wasserburgenreichsten Regionen Deutschlands fließt. Schloss Paffendorf wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Sein Wassergraben wurde früher aus der Erft gespeist. Zum Schloss gehört außerdem ein 7,5 Hektar großer Park mit Forstlehrgarten, in dem sogar subtropische Pflanzen wachsen, die es bereits vor fünf Millionen Jahren gab.Seit mittlerweile sieben Jahren warten die Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt Bergheim auf den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs. Der Bahnhof Bergheim, der derzeit aus zwei Außenbahnsteigen besteht, soll durch verschiedene Maßnahmen barrierefrei umgebaut werden. Vorgesehen sind unter anderem der Bau neuer Treppen, Rampen und Aufzüge, um den Zugang zu den Bahnsteigen künftig für alle Menschen besser zu ermöglichen. Die Kreisstadt Bergheim und die Stadtwerke Bergheim haben für diese abschließenden Arbeiten zur Barrierefreiheit schon lange alle Voraussetzungen geschaffen: Der für die Maßnahme erforderliche Aufzug mit zwei Kabinen wurde bereits bestellt und geliefert, der Einbau könnte unmittelbar erfolgen, ebenso wie der Bau der Rampe. Dennoch ist bis heute kein Baubeginn in Sicht.
Nach jahrelangen und intensiven Abstimmungen mit der Deutschen Bahn konnten im Juli 2025 und Januar 2026 die notwendigen Vertragswerke, darunter die Baudurchführungsvereinbarung und der Gestattungsvertrag, abgeschlossen werden. Damit wurde ein wichtiger Schritt für die weitere Umsetzung des Projektes erreicht, der Weg für die Umsetzung hätte damit frei sein müssen. Die Realität sieht jedoch anders aus.
Im weiteren Verlauf sind zusätzliche Abstimmungen, Prüfungen und technische Klärungen erforderlich. Die Stadtwerke Bergheim liefern angeforderte Unterlagen innerhalb kürzester Zeit und führen sämtliche Gespräche konstruktiv und lösungsorientiert. Aktuell wartet die Kreisstadt trotz mehrfacher Hinweise auf die besondere Dringlichkeit seit Monaten auf eine Antwort des Eisenbahn-Bundesamtes zu einer Planungsanfrage. Auch einzelne technische Detailfragen, wie beispielsweise Anschlusshöhen, konnten bislang noch nicht abschließend geklärt werden, obwohl die erforderlichen Unterlagen und Informationen seitens der Stadtwerke Bergheim bereitgestellt wurden. Ein verbindlicher Zeitplan für den Baubeginn ist daher weiterhin nicht möglich.
Bürgermeister Volker Mießeler dazu: „Ich habe großes Verständnis für den Unmut der Bürgerinnen und Bürger. Mich erreichen regelmäßig Beschwerden dazu, dass der Bahnhof Bergheim noch immer nicht barrierefrei ist. Gerade für Menschen mit Behinderung, Seniorinnen und Senioren, Familien mit Kinderwagen oder Reisende mit Gepäck ist die aktuelle Situation seit Jahren eine große Herausforderung. Kein Verständnis habe ich für die ständigen Verzögerungen im Verantwortungsbereich der Deutschen Bahn und des Eisenbahn-Bundesamtes. Die Kreisstadt und die Stadtwerke Bergheim arbeiten seit Jahren mit höchstem Einsatz an diesem Projekt.
Wir liefern schnell und zuverlässig, was seitens der Bahn von uns verlangt wird. Trotzdem werden wir immer wieder ausgebremst. Nach jedem erledigten Schritt entstehen neue Anforderungen, neue Prüfungen und neue Verzögerungen. So kann man keine Infrastruktur modernisieren.
Natürlich wissen wir, dass größere Infrastrukturprojekte sorgfältige Abstimmungen und Genehmigungen benötigen. Gleichzeitig darf es nicht sein, dass ein hier vergleichsweise überschaubares Infrastrukturprojekt über Jahre hinweg in Genehmigungs- und Abstimmungsverfahren feststeckt.
Daher erwarte ich von der Deutschen Bahn und dem Eisenbahn-Bundesamt endlich ein konsequentes und lösungsorientiertes Handeln und dass die notwendigen Verfahren mit der erforderlichen Priorität weitergeführt werden. Den Ankündigungen müssen Taten folgen. Die Bürgerinnen und Bürger warten bereits lange genug.“

Seit ein paar Jahren läuft in der Begegnungsstätte Mehrklang unter Leitung von Iris Strohmeier das städtische Projekt „Frauen in Bewegung“ – bei dem Frauen mit Migrationshintergrund sich unter fachkundiger Anleitung eine Auszeit in der Natur nehmen können. Ein Picknick (jede Teilnehmerin bringt etwas mit) und ein abschließender Besuch im Café runden den Tagesausflug ab.
Immer mehr Menschen leben allein und wünschen sich soziale Kontakte. Die Abteilungen Nachhaltige Sozialplanung sowie Teilhabe und Integration der Kreisstadt Bergheim haben daher die Initiative GEMEINSAM gestartet. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürgern schneller zu passenden und einfach zugänglichen Angeboten zu verhelfen – vor Ort und kostenarm. Bürgermeister Volker Mießeler: „Es gibt in Bergheim so viele interessante, wertvolle und vielseitige Angebote und Initiativen für die Bürgerinnen und Bürger. Die Bündelung der Aktivitäten ist eine Bereicherung und hoffentlich eine Möglichkeit für alle, die Kontakte suchen, diese einfacher und schneller zu finden.“
Kinder brauchen Menschen, die ihnen ihre Zeit schenken, ihnen zuhören und sie mit liebevoller Aufmerksamkeit begleiten. Doch nicht jede Familie hat Großeltern in der Nähe – und viele ältere Menschen wünschen sich wiederum einen herzlichen Kontakt zu Kindern, der ihren Alltag bereichert und
Auch im Jahr 2026 beteiligt sich die Kreisstadt Bergheim wieder an der internationalen Kampagne STADTRADELN. Vom 02.09.2026 bis 22.09.2026 sind alle Bürgerinnen und Bürger, Vereinsmitglieder, Mitarbeitende in Bergheimer Unternehmen, Schülerinnen und Schüler sowie Kommunalpolitikerinnen und – politiker eingeladen, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und gemeinsam ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen.
